Mittwoch, 22. April 2026
Nacht der Begegnung
Die Schulgemeinschaft unterwegs unter dem Motto „Alles bleibt anders“
Am frühen Abend machten sich über 100 Schülerinnen, Lehrkräfte und Eltern der Maria-Ward-Schule auf den Weg zur Nacht der Begegnung, die dieses Jahr unter dem Thema: „Alles bleibt anders“ stand. Der Weg führte von der Maria-Ward-Schule zur kleinen Kalmit und zurück. An fünf Stationen luden spirituelle Impulse ein, sich im eigenen Leben dem Bedürfnis nach Sicherheit und dem Umgang mit Veränderungen und deren Chancen auseinanderzusetzen. Gedanken zu Veränderungen in der Natur, der Metamorphose von Schmetterlingen, eigenen biografischen Entwicklungen und der inneren Wandlung Marias aus Magdala am Grab Jesu begleiteten uns auf dem Weg. In den vielfältigen Gesprächen mit den Mitpilgernden waren ein facettenreicher Austausch und wohltuende Begegnung möglich. Der sich verändernde Tag von einem warmen Frühlingsabend in die Dämmerung über einen farbenfrohen Sonnenuntergang in die Nacht begleiteten uns.
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Am Freitag den 17.04.26 versammelten sich ca. 90 Mitglieder unserer Schulgemeinschaft im Pausenhof, um gemeinsam zur Kapelle „Kleine Kalmit“ bei Ilbesheim zu wandern. Besonders schön war die Vielfalt der Schulgemeinschaft: Schülerinnen, Eltern, Geschwister, Lehrkräfte, Ehemalige, Freunde aus anderen Schulen und Schulleitung machten sich gemeinsam auf den Weg.
Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir die letzten Sonnenstrahlen in der frühlingshaft blühenden Landauer Gemarkung genießen. An 5 Stationen beschäftigten wir uns mit der allgegenwärtigen Spannung von Veränderung und Konstanz in unserem Leben. Dabei wurde bewusst eine Annäherung über verschiedene Kanäle gewählt: Sei es die musikalische Annäherung mit dem Lied „Irgendwas das bleibt“ von Silbermond, eine metaphorische Erzählung über den Wandel und die Konstanz eines Baumes, die Metamorphose von Schmetterlingsraupen, die wir im Anschluss selbst auf der Wiese der „Kleinen Kalmit“ suchen durften, Kinderbilder der Religionslehrkräften oder der innerliche Wandel von Maria von Magdala, die Jesus erst erkannte, als er ihren Namen aussprach. Ein besonders schöner Moment war das gemeinsame Essen von Brezeln, Laugenstangen und Schneckennudeln an der Arzheimer Schutzhütte beim Sonnenuntergang.
Die tiefgreifenden und zum Teil auch sehr persönlichen Gespräche unter den Teilnehmenden, neue Bekanntschaften und interessante Begegnungen sind sicherlich neue Erfahrungen, die bei den Teilnehmenden – ganz nach dem Motto – einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Die Schülerin Luisa, die mit ihrem Vater teilnahm sagte dazu folgendes: „Ich fand die Stationen, an denen man selbst tätig werden konnte, sehr ansprechend, der Tag war sehr entspannend für mich und vor allem der letzte „Gipfelabschnitt“ zur Kapelle ein besonders einprägsamer Moment.“
Ein riesiger Dank gilt allen Helfenden, die diese Nacht erst möglich gemacht haben. Sie war wieder einmal ein voller Erfolg. Wir freuen uns bereits auf die nächste Nacht der Begegnung.









