Montag, 04. Mai 2026
Berlinfahrt
Wirtschaftsgruppe 10s/t
Der Anreisetag
Do. 26.2.26
Um 8 Uhr trafen wir uns am Hauptbahnhof in Landau. Von dort ging es erstmal mit dem Zug nach Karlsruhe. Am Bahnhof hatten wir eine Stunde Freizeit, diese nutzten die meisten Schülerinnen, um noch etwas Essen für die lange Fahrt zu kaufen. Mit dem ICE ging es dann nach Berlin. Etwa um 16 Uhr waren wir in Berlin Ostkreuz, nach diesem riesigen Bahnhof und wichtigen Verkehrsknotenpunkt war auch unsere Jugendherberge benannt. Es war ein großes Glück für uns, in der Nähe dieses Bahnhofes, wo sich die meisten S-Bahnen kreuzten, zu wohnen, denn ausgerechnet an unserem Berlinwochenende wurden alle U-Bahnen und Busse in Berlin bestreikt, aber die S-Bahnen fuhren. Um 18 Uhr gab es unser erstes Abendessen in der Jugendherberge, danach hatten wir Zeit, uns für den Discobesuch fertig zu machen. Es ging gegen 19.20 mit der S-Bahn zur Disco Matrix. Bevor wir in die Matrix durften, bekam jede Schülerin ein Bändchen, an dessen Farbe man erkennen konnte, ob die Trägerin unter oder schon über 16 Jahre alt war, dies war für die Ausgabe von alkoholischen Getränken wichtig. In der Matrix gab es einen Hauptraum, in dem getanzt wurde und viele weitere Räume mit Sitzgelegenheiten zum Ausruhen, Quatschen und Trinken. Die Stimmung war echt gut, aber auch sehr eng. Es kam gute Musik, die eigentlich jeder kannte, dadurch konnte jeder mitsingen. Am Ende waren wir alle total müde, deswegen sind wir auch schon um 23.45 Uhr gegangen, schließlich hatten wir am nächsten Tag einen anstrengenden Tag im Bundestag vor uns.
Text: Jana, Lina, Marie, Rebecca
Besuch des Deutschen Bundestages
Fr. 27.2.
Der Tag begann morgens mit Frühstück und wenig Schlaf, bevor wir kurz nach 8 Uhr zum Deutschen Bundestag aufbrachen. Nach dem Passieren der Sicherheitskontrollen erhielten wir Einlass in das Reichstagsgebäude, wo wir zunächst eine Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus verfolgten. Das Thema der Debatte war die aktuelle Migrationspolitik, die sehr kontrovers diskutiert wurde. Am Ende der Debatte fand eine Abstimmung per Handzeichen statt, da eine händische Abstimmung jedoch kein eindeutiges Ergebnis lieferte, kam es zu einem sogenannten „Hammelsprung". Bei diesem Abstimmungsverfahren müssen alle Abgeordneten den Saal verlassen und ihn durch markierte Türen für „Ja", „Nein" oder „Enthaltung" wieder betreten, damit die Stimmen genau gezählt werden können.
Im Anschluss an die Sitzung hatten wir die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Fabian Kuntz, einem Mitarbeiter aus dem Team des Abgeordneten Dr. Thomas Gebhart (CDU). Eine Stunde lang konnten wir Fragen stellen, wobei unser Fokus auf seinen Aufgabenbereichen Umwelt, Klimaschutz und nukleare Sicherheit lag. Auch die Frage nach einem Endlager für unseren Atommüll kam auf. Im Anschluss an dieses Gespräch besichtigten wir die gläserne Kuppel des Reichstags und genossen den Ausblick über die Stadt, bevor wir um 13:30 Uhr gemeinsam im Besucherrestaurant des Bundestages aßen.
Nun startete unsere Sightseeing-Tour zum Brandenburger Tor und dem Holocaust-Mahnmal. Danach durften wir das Stadtzentrum rund um das Viertel „Unter den Linden“ für ca. eine Stunde allein erkunden. Unser nächstes gemeinsames Ziel war das Futurium. In diesem „Haus der Zukünfte" nahmen wir an einer Führung teil, die sich mit der zentralen Frage beschäftigte, wie wir in Zukunft leben wollen.
Die Ausstellung präsentierte eine Vielzahl an Optionen und Lösungsansätzen für globale Herausforderungen. Die Themen reichten von der Meeresverschmutzung über begrünte Hochhäuser bis hin zu modernen Robotern und nachhaltigen Baustoffen. Ein Highlight war die Roboterrobbe Paro, welche ursprünglich für die Arbeit mit Demenzerkrankten entwickelt wurde und nun auch bei psychischen Erkrankungen eingesetzt wird. Ebenfalls sehr interessant war ein Material aus getrocknetem Pilzmyzel. Dieses Material ist leicht, dennoch sehr stabil und recht hitze- und feuerbeständig. Zudem weist es sehr gute Dämmwerte auf, wodurch es eine nachhaltige Alternative zu Styropor und Styrodur darstellt. Zudem kann es als Material für z.B. Mauersteine dienen. Leider war im Anschluss an die Führung nicht mehr allzu viel Zeit, um das Museum noch auf eigene Faust zu erkunden, da wir zum Abendessen in unserer Jugendherberge zurückmussten. Damit ging ein anstrengender, aber schöner Tag zu Ende.
Text: Alexa, Ellen, Kathi, Sophie, Stella-Marie, Theresa
Humboldtforum, Hackescher Markt, Friedrichstadtpalast
Sa. 28.2.
Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Humboldtforum im Berliner Schloss. Vor Ort hatten wir eine Führung „Berlin Global“, in dem es um Berlin und ihre weltweiten Verbindungen ging, wie z.B. die Berliner Mauer, um Proteste und Revolutionen und noch viele andere interessante Sachen. Sie erzählt, wie die Stadt, ihre Menschen und von ihr ausgehende Geschehnisse die Welt verändert haben, und wie zugleich globale Ereignisse auf Berlin wirken – damals wie heute. Nach der Führung durften wir das Museum auf eigene Faust erkunden. Danach hatten wir Zeit zur freien Verfügung, der Großteil ist zum Brandenburger Tor gelaufen, um es noch einmal zu betrachten. Unser nächster Treffpunkt war am Berliner Dom mit der Hohenzollerngruft, die in diesen Tagen ihre Wiedereröffnung nach einer langen Umbauphase hatte, und deshalb extrem voll war. Aus diesem Grund entschieden wir uns, nicht reinzugehen, die Wartezeit betrug ca. 1 Stunde. Ganz in der Nähe des Berliner Doms befindet sich der Hackesche Markt mit seinen Höfen. Kurzentschlossen änderten wir unseren Plan und machten uns auf den Weg zu den Hackeschen Höfen, um die Schönheit dieses Ortes zu bewundern. Danach sind wir zurück zu unserer Jugendherberge gefahren, um uns für die Show „Blinded by delight“ im Friedrichstadtpalast fertig zu machen. Nach der turbulenten Fahrt dorthin konnten wir eine großartige Show erleben. Diese endete gegen 22 Uhr. Auf direktem Weg fuhren wir zurück, waren fix und fertig und freuten uns auf unser Bett.
Text: Dia, Emily-Sophia, Juliana
Abreisetag, Eastside-Gallery, Mauerpark-Flohmarkt
So. 1.3.
Am Sonntag erlebten wir einen spannenden Tag in Berlin, der leider auch schon unser letzter Tag war. Morgens nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und stellten unser Gepäck in einem kleinen Raum der Jugendherberge unter. Unser erstes Tagesziel war die Eastside-Gallery. Wir liefen an den kunstvoll verzierten Überresten der berühmten Berliner Mauer vorbei, es war absolut beeindruckend und wunderschön. Bei manchen Abbildungen wusste man sofort, was der Künstler oder die Künstlerin darstellen wollte, bei anderen wiederum blieb man etwas länger stehen, und machte sich Gedanken über die vielen Farben und Symbole. Wir gingen nicht ganz bis zum Ende, denn wir wollten noch zum Mauerpark Flohmarkt. Dort durften wir uns etwa 90 Minuten frei bewegen. Der Flohmarkt war ziemlich groß, es roch nach Essen, das die Buden überall in der Umgebung anboten. Es gab viele verschiedene Stände mit Schmuck, Klamotten (auch Fake-Sachen), Küchenzeug, altem Geschirr, alten Nintendokonsolen, Büchern, wunderschönen Bildern und Gemälden und noch vieles mehr. Auch beim Essen war die Auswahl groß: von türkischem Essen über Pommes und Currywurst, asiatischen Fischgerichten, Crêpes bis hin zu Smash Burgern war alles dabei. Wir genossen die besondere Atmosphäre mit Straßenkünstlern und hatten genug Zeit, uns alles anzuschauen, viele holten sich etwas zum Essen. Nach dem Flohmarkt fuhren wir zurück zur Jugendherberge, holten unsere Koffer und machten uns zum Berliner Ostbahnhof auf. Wir hatten noch eine halbe Stunde am Bahnhof, um uns Essen für die lange Rückfahrt zu holen. Als wir in Karlsruhe ankamen, war es nicht sicher, ob wir unseren nächsten Zug nach Landau noch erreichen würden, da unser ICE Verspätung hatte. Manche stiegen schon in Karlsruhe ab, da ihre Wohnorte in der Umgebung lagen, doch die, die noch weiterfuhren, mussten nun auf einen weiteren Zug nach Landau warten. Nach ungefähr einer Viertelstunde konnten wir endlich weiterfahren. Manche waren müde von der langen Reise, zumal es schon spät war, andere wiederum waren umso aufgeregter. Schließlich kamen wir gegen 21.30 in Landau an. Trotz allem war es eine sehr schöne Zeit mit unseren Mitschülerinnen und unseren Lehrerinnen Frau Gottwald und Frau Trauth.
Text: Klara, Lea, Leni, Mia, Sarah
Wirtschaftsgruppe 10s/t







