Freitag, 26. Juni 2026
Ein Ort, wo Ideen wachsen
Eine gute Idee entsteht zunächst in den Köpfen der Menschen. Zuerst wirkt sie wie ein schwacher Schimmer am Horizont, dann nimmt sie Gestalt an, wenn man sie mit anderen Menschen teilt, die ähnliche Interessen und Ziele verfolgen, und bereit sind, diese Ideen umzusetzen. Die Klima Arena in Sinsheim ist einer dieser Orte, wo Ideen gesammelt und ausgetauscht werden, um anschließend in die Tat umgesetzt zu werden. Das Prinzip, das an diesem Ort wirkt, ist ein Gleichgewicht zwischen inspirieren und inspiriert werden.
Am 18.06.26 durften vier Umweltsprecher/-innen der Maria-Ward-Schule in Landau für drei Stunden in die Rolle einer Klima-Botschafter/-in schlüpfen und ihre Schulgemeinschaft vor Ort vertreten. Anwesend bei diesem diplomatischen Empfang waren Lotte, Marie (Klasse 6d), Ash (8c) und Helene (MSS 12), sowie die betreuende Lehrerin der Umweltsprecher*innen Martina Trauth und die Mutter von Ash. An diesem 1. Schulpartnertreffen der KLIMA Arena nahmen überwiegend Schul- und Grundschulpädagogen teil, weswegen die Maria-Ward Schüler/-innen als die einzigen anwesenden Jugendlichen eine noch positivere Resonanz des Publikums hervorriefen als erwartet. Auch sie stellten erstaunt fest, dass in den Köpfen von Schüler*innen gute Ideen entstehen, sofern man ihnen die Verantwortung überträgt und sie demokratisch mitentscheiden dürfen, so wie hier. Helene und Ashs Stimmen wurden äherbrachten und aktuelle Projekte an unserer Schule vorstellten. Im Gegenzug erhielten sie im Anschluss viele Rückfragen und Inspirationen für Projekte, die zukünftig noch offenstehen.
Besondere Begeisterung erweckte ein nachhaltiges Filmprojekt, welches von Lotte und Marie geleitet wird und nach der Fertigstellung sich anzusehen lohnt. Aus Bühl, Neustadt, Zell und weiteren Orten waren Lehrkräfte angereist, um in Anschluss Kontakte zu knüpfen. Denn genau das ist eines der wichtigsten Ziele der Vereinten Nationen: Sich miteinander zu vernetzen, um nachhaltige Ziele umzusetzen. Demokratie statt Autokratie, Miteinander statt Gegeneinander, Zusammenarbeit statt Isolation. Auf diesem Weg hatte jede/-r Klimabotschafter/-in mindestens eine Karte mit Kontaktdaten einer anderen Schule eingesteckt. Unter der Leitung von Dr. Sebastian Steinmüller und Mareike Wangemann entstand nach diesem Treffen ein Bündnis, welches es weiter auszubauen gilt. Es war somit nicht das letzte Schulpartnertreffen in der Klima Arena in Sinsheim. Und wer weiß? Möglicherweise holen die Umweltsprecher/-innen auf diesem Weg das ein oder andere Projekt zu unserer Schule, wie beispielsweise Solarstationen für Smartphones. Es war eine Freude, dabei zu sein.

