Mittwoch, 16. März 2022

Warum Mädchenschulen nötiger sind als je zuvor

Auf zeitonline war am vergangenen Donnerstag zu lesen:

„Laut einer Pisa-Studie glauben jugendliche Jungen mehr an ihr Talent als Mädchen. Der Trend ist größer in entwickelten Ländern, in Saudi-Arabien ist er umgekehrt.“

https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-03/internationale-pisa-studie-talent-geschlecht-schulleistung

Zu diesem Ergebnis kam die in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlichte gesonderte Auswertung der internationalen Pisa-Studie von 2018, der zufolge Mädchen im Alter von 15 Jahren weniger an ihre Talente glauben als gleichaltrige Jungen. Damit zusammenhängend wagen Mädchen weniger den Wettbewerb und bekundeten weniger Selbstvertrauen. Auffallend war dabei zusätzlich, dass die Unterschiede umso größer sind, je höher der wirtschaftliche Entwicklungsstatus eines Landes ist und je besser die Leistungen der befragten Schüler sind. 

Gründe für dieses Ergebnis sieht die Studie darin, dass

  • Jungen in den MINT-Fächern talentierter seien als Mädchen,
  • Eltern ihre Söhne für talentierter halten als ihre Töchter.

 

Diesen Rollenbildern entgegenzuwirken, Mädchen in all ihren Begabungen zu fördern und ihr Selbstbewusstsein zu stärken bleibt auch im Jahr 2022 eine Herausforderung, die wir uns als Maria-Ward-Schule schon immer zur erbeigensten Aufgabe machten.

Ein aktuelles Beispiel dafür, dass sich unsere Mädels im MINT-Bereich etwas trauen:

Online Experimentieren mit der BASF – weil MINT Spaß macht und spannend ist!

Ebenfalls am vergangenen Donnerstag löste die Klasse 5b ihren Preis ein, den sie beim virtuellen Experimentieren bei der BASF mit Dr. Blubber gewonnen haben, und untersuchten den Vitamin C-Gehalt verschiedener Obst- und Gemüsesorten via BBB unter der Anleitung der BASF!