Die neue Schulseelsorgerin stellt sich vor…

Schulseelsorgerin Simone Reuther

Mein Name ist Simone Reuther; ich bin verheiratet, habe drei Kinder und lebe in Landau.

Nach dem Studium der katholischen Theologie in Freiburg absolvierte ich den zweijährigen Pastoralkurs in Speyer. Seither arbeitete ich als Pastoralreferentin in verschiedenen Pfarreien, zuletzt in der Pfarrei Herxheim). Dort habe ich auch gerne mit Jugendlichen gearbeitet, z.B. mit Messdienern und Firmlingen.

Eine meiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung ist Reisen (gerne auch öfter mal mit Schülerinnen, denn Reisen bildet und verschafft Weitblick – so bin ich überzeugt), aber auch Sport. Ehrenamtlich engagiere ich mich in der „Nachbarpfarrei“ St. Maria bei Kindergottesdiensten und Familienfreizeiten.

Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen in einem sehr interessanten Schulumfeld! Meine 75%-Stelle wird in zwei Drittel Religionsunterricht und einem Drittel Schulseelsorge aufgeteilt sein. Zudem darf ich den Weiterbildungskurs „Schulpastoral“ besuchen und Vieles dazu lernen.

Zu meinen Aufgaben gehören die Schulgottesdienste und Andachten, Ausflüge und Fahrten, die Organisation und Mitgestaltung der Besinnungstage, die Mitarbeit in der J-GCL als Kirchliche Assistentin und nicht zuletzt das Gesprächsangebot.

Es ist mir sehr viel daran gelegen, für die Themen und Bedürfnisse der Schülerinnen, der Eltern und auch des Kollegiums ein offenes Ohr zu haben.

Herzliche Grüße,
Simone Reuther

Exkursion des Musik-LKs 1 ins Kloster Maria Laach

Fahrt des Musik LKs11 nach Maria Laach

Die Kirchtürme von Maria Laach hießen uns bereits aus der Ferne willkommen, als wir am 14. September 2018 nach einer sechsstündigen Reise endlich unser Ziel erreichten. Sie hießen uns willkommen, an einem Ort, der schon vieles erlebt hat, an dem jeder Augenblick eine Geschichte zu erzählen scheint und an dem immer wieder Menschen Frieden finden dürfen, weil sie in die Sanftheit seiner Stille gebettet werden. Auch uns – den Musik Lk 11, in Begleitung von Herrn Rosskopp und Frau Brummer – ließen die Mönche in Maria Laach für ein paar Tage teilhaben, an dieser einzigartigen, friedvollen Atmosphäre, die dort alles umgibt. Der erste Mönch, den wir kennen lernten, war Pater Victor, ein netter Mann mit orangener Brille, der die Zimmerschlüssel verteilte und kurze Zeit später das Glöckchen läutete, welches das Tischgebet vor dem Abendessen ankündigte. Nach dem Essen trafen wir auf Bruder Jacobus und Pater Elias und gingen anschließend in den Gottesdienst.Die Kirche von Maria Laach; ein Ort, an dem der Frieden ein Zuhause gefunden hat, eingehüllt in den ruhigen Klang der Töne, die aus den Bankreihen der Mönche aufschweben und das Gebäude irgendwo in seinen Grundfesten vibrieren lassen.

Nachdem in der Nacht auch unser letzter Nachzügler in Maria Laach eingetrudelt war, blinzelte jetzt am frühen Morgen (5:30 Uhr) eine ganze Reihe von schlaftrunkenen Gesichtern in Richtung Altarraum, wo die Mönche schon wieder munter ihre Choräle sangen. Die Morgenhore war ein besonderes Erlebnis, welches uns allen zwar ein paar Stunden kostbaren Schlaf raubte, durch das wir jedoch auch Teil von etwas vollkommen Einzigartigem werden durften. Nachdem knappe zwei Stunden später ein weiterer Gottesdienst gefeiert worden war und wir gefrühstückt hatten, stand eine Klosterführung an, bei der uns Bruder Jacobus die Geschichte von der skurrilste Beerdigung, die er je erlebt hatte, erzählte. Die Bücherei von Maria Laach ist zum Bersten gefüllt mit unendlich vielen Worten und Gedanken, die uns fasziniert einen Moment lang innehalten ließen. Hier öffnete sich die Tür zu einer anderen Welt; einer Welt voller Worte und Gedanken, die wir niemals alle werden erfassen können. Wir haben so vieles gelernt in diesen Tagen – auch, das ein oder andere Vorurteil gegenüber Mönchen und ihrer Lebensweise abzustreifen.  Denn Maria Laach ist ein Ort der Diskussionen und des Austauschs von Gedanken, Gefühlen und Ansichten.  Es ist ein Ort, an dem die Zeit, zwar wie in eine schwarze Kutte gehüllt, unter der sie jedoch farbenfroh schillert, gleich einem Kaleidoskop, zeitlos ihren Gang geht. Und irgendwie gar nicht existiert. Maria Laach ist ein wunderschöner Ort, an den man kommt, den Kopf, wenn auch unbewusst, gefüllt mit Stereotypen und Erwartungen, an dem man unglaublich vieles hinterfragt und dann, wenn man wieder gehen muss, irgendwie ein klein wenig ein anderer Mensch geworden ist.

Text: Lovisa Matros

Aufführung unseres französischen Rollentheaters im Gloria-Kulturpalast

Gruppenfoto im Gloria
Am Freitag, den 25.5.18 waren wir mit 8 Kindern und unserer Französisch-Lehrerin Frau Wenner im Gloria Kulturpalast in Landau. Dort haben wir ein Rollentheater („Tout le monde ensemble“) vorgeführt. Der Grund dafür war eine Veranstaltung („Forum Rezitation“) der Deutsch-Französischen Gesellschaft. Auch der Bürgermeister von Landau, Maximilian Ingenthron, ist dabei gewesen (#welcheehre). So auch der Vorstand der Deutsch-Französischen Gesellschaft.

Darstellerinnen auf der Bühne

Der erste Programmpunkt waren die Vorschulkinder der KiTa Sankt Peter & Paul. Sie sangen zwei Lieder. Dann kam die Grundschule Wollmesheimer Höhe mit den Klassen 1b & 2c an die Reihe. Jede Klasse sang ein Lied und zusammen trugen sie ein Gedicht vor. Als nächstes kam wieder die GSWH, diesmal jedoch mit den Klassen 3c & 4c, von diesen konnten wir auch zwei Lieder und ein Gedicht hören. Anschließend waren WIR dran. Wir führten ein französisches Rollenspiel auf. Es wurde von uns selbst entwickelt. Darin ging es um Mädchen, die Freundinnen fanden und mit ihnen tanzten. Es war ein voller Erfolg und niemand versprach sich. Nach uns hielt der Bürgermeister eine Rede, die wir aber nicht ganz mitbekamen, weil wir in der Zwischenzeit im Foyer Getränke, Madeleines, Mini-Brezeln und kleine Geschenke geschenkt bekamen. Dann war das MSG dran. Eine 5. Klasse führte ein von ihrem Lehrer selbst gedichtetes Lied vor. Eine andere 5. Klasse, 5c (Gesangsklasse) sang zwei bekannte Lieder. Zum Abschluss sangen alle Gäste zusammen den Kanon „Frère Jacques“. Es war ein schönes Erlebnis für uns alle

Mitgemacht haben: Julia Blank, Pauline Verlohner, Sina Matei, Amelie Kiefer, Lucy Benzinger, Johanna Klein, Leni Klein und Patricia Erxleben aus der 5a & 5b.

Text: Julia Blank und Pauline Verlohner

Landeswettbewerb Physik

Gruppenfoto LW Physik

Der alljährlich stattfindende Landeswettbewerb Physik besteht aus drei Runden. Mit meinem Ergebnis in der 2. Runde qualifizierte ich mich letztes Jahr für die 3. Runde, die aus einer Hausarbeit und einem dreitägigen Seminar an der Technischen Universität Kaiserslautern besteht.

Die Hausarbeit, an der die Teilnehmer von November bis Mai tüfteln konnten, bestand aus drei interessanten Aufgaben. Bei diesen musste man in erster Linie selbst Versuche durchführen, beschreiben und dann die dazugehörigen Fragen beantworten.

Als besonders spannend empfand ich Aufgabe 1, in der man einen Versuch durchführen musste bei dem es um die kontaktlose Energieübertragung beim Aufladen einer elektrischen Zahnbürste ging. Die Aufgabe bestand darin einen Stromkreis aufzubauen und dann mit der Ladestation als Quelle eine Glühlampe zum Leuchten zu bringen, obwohl die Ladestation der Zahnbürste keinen direkten Kontakt mit dem Stromkreis hatte. Da die meisten Themen der Hausarbeit im Unterricht noch nicht behandelt worden waren, habe ich selbst auch noch im Internet recherchiert.

Meine Physiklehrerin Frau Gräser unterstützte mich sowohl bei der Materialbeschaffung für die Aufgaben als auch bei dem Versuchsaufbau und den Messungen des komplexesten Versuches.

Ehrung

Nach der Abgabe der Hausarbeit fand vom 28. – 30. Mai ein Seminar an der TU-Kaiserslautern statt. Diese Veranstaltung hatte weniger einen Wettbewerbscharakter, es sollte eher das allgemeine Interesse an dem Fach Physik geweckt werden, was den Veranstaltern auch sehr gut gelungen ist. Jeder Wettbewerbsteilnehmer hatte die Möglichkeit einen begleitenden Schüler zu dem Seminar mitzunehmen. Tagsüber befanden wir uns immer auf dem Universitätsgelände, wo wir auch mittags und abends in der Mensa gegessen haben. Über Nacht waren wir in einer Jugendherberge im benachbarten Trippstadt untergebracht.

Das Seminar bestand vor allem aus vielen interessanten Vorträgen. Besonders fesselnd war ein Versuch mit einem (sehr teuren) Rastertunnelmikroskop, das dazu verwendet wird Atome sichtbar zu machen. Hier durften wir sogar selbst Hand anlegen und am Computer winzige Bausteine unserer Probe betrachten.
An unserem letzten Tag bekamen wir auch eines der vielen Laserlabore der Universität zu Gesicht. In diesem Labor versuchen Forscher die „kältesten Objekte des Universums“ zu erzeugen. Vor der Führung wurden bekamen wir auch noch einen Vortrag zu diesem Thema zu hören. Sonstige Vorträge handelten zum Beispiel von den mysteriösen schwarzen Löchern oder der Funktionsweise eines Lasers.

Obwohl der Wettbewerb während des spannungsreichen Seminars eher in den Hintergrund rückte, fand für uns noch ein experimenteller Teil im Labor statt. Innerhalb von 4 Stunden mussten zwei Versuche durchgeführt werden und ein beiliegender Fragebogen beantwortet werden. Die Versuche waren interessant und zum Glück auch leicht verständlich, sodass die Durchführung und Auswertung nicht zu kompliziert war. Zur Not lagen auch Physikbücher bereit, in denen man jederzeit ein Thema nachschlagen konnte. Ein weiterer Teil des Wettbewerbs war ein Kolloquium, bei dem die Hausarbeit besprochen wurde.

Mir hat der Wettbewerb sehr viel Spaß gemacht, da man sowohl das in der Schule erworbene Wissen anwenden kann, als auch sehr viel Neues lernt und ausprobieren darf.

 

Text: Helena Michaelis

Kursfahrt Paris 2018

LouvreÀ Paris des rêves deviennent vrais! – In Paris werden Träume wahr!
Wer wünscht sich nicht, unter dem Sternenhimmel entlang der Seine zu schippern und den blinkenden Eiffelturm zu bewundern? Oder auf der Champs Élysée an den angesagtesten Designerläden der Welt vorbeizuschlendern?

Das Programm unserer Pariser Kursfahrt 2018 war vielfältig. Wir haben die bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie den Arc de Triomphe und die Notre Dame erkundet, tauchten aber trotzdem abseits des Touristentrubels in das Pariser Leben ein. Im Quartier Latin und Marais stärkte uns stets die „délicieux“ Französischen Küche für das nächste Abenteuer. Begleitet von unseren Fachexpertinnen Fr. Trauthwein und Fr. Ernst wurden wir durch die Kunstgeschichte zahlreicher Museen geführt. Angefangen im Louvre mit atemberaubender Barocker Kunst, über Monets „Seerosen“ in der Orangerie und den Skulpturen des Musée d’Orsay bis hin zum Picassomuseum und der zeitgenössischen Kunst im Centre Pompidou, wurden wir von großartigen Meisterwerken inspiriert. Natürlich durfte ein Selfie mit der „Mona Lisa“ auch nicht fehlen. Abwechslung boten das Tuc-Tuc-Wettrennen entlang der Champs Élysée sowie der Tagesausflug ins verzaubernde Disneyland Paris mit dem traumhaften Feuerwerk über dem Schloss. Im Gedächtnis wird uns außerdem der erste Abend am Montmatre mit den talentierten Straßenkünstlern und seiner lebhaften Atmosphäre bleiben, ebenso wie der Ausflug nach Versailles mit dessen prachtvollen Gärten sowie der beeindruckenden Architektur. Nach sechs ereignisreichen Tagen und diesem intensiven Programm ist uns klar, dass man in Paris mindestens so sportlich unterwegs ist wie im Allgäu. #stramm 😉

Von Herzen ein „Merci beaucoup“ an unsere fabelhaften Lehrerinnen Fr. Trauthwein und Fr. Ernst, durch deren Organisationstalent und Humor wir eine wunderschöne und unvergessliche Kursfahrt erleben durften.

Text: Maryam Glock, Marie Kaufmann,
Jennifer Neyer und Christina Wilhelm

Aktuelle Unterrichtszeiten

Liebe Schülerinnen,
hier erhaltet ihr eine Übersicht der aktuellen Unterrichtszeiten.

Vormittag (1. bis 6.Stunde) 7.54 Uhr bis 13 Uhr
Mittagspause 40 Minuten
Nachmittag (7. bis 10.Stunde): 13.40 bis 16.45 Uhr

Ausführlich

Stunde Uhrzeit bzw. Pausenlänge
1 7.54 – 8.39
Pause Keine
2 8.39 – 9.24
Pause 15 Minuten
3 9.39 – 10.24
Pause 3 Minuten
4 10.27 – 11.12
Pause 15 Minuten
5 11.27 – 12.12
Pause 3 Minuten
6 12.15 – 13.00
Mittagspause 40 Minuten
7 und 8 13.40 – 15.10
Pause 5 Minuten
9 und 10 15.15 – 16.45

Bus- und Zugverbindungen

Wir empfehlen Ihnen die Seiten des VRN (www.vrn.de) und der Bahn (www.bahn.de). Hier können Sie passende Verbindungen finden. Insbesondere die Seite des VRN bietet gute Möglichkeiten. Nutzen Sie im Menüpunkt „Fahrplan“ die Unterpunkte „Fahrplanbuchseiten“ (Eingabe einer speziellen Busnummer) oder „Mein persönlicher Fahrplan“. Hier bekommen Sie nach Eingabe der Start- und Zielhaltestelle oder Start- und Zielort mehrere Busverbindungen mit z.T. unterschiedlichen Buslinien angezeigt. Beachten Sie dabei bitte, dass neben der Haltestelle „Maria-Ward-Schule“ um die MWS mehrere, zu Fuß innerhalb weniger Minuten erreichbare, Haltestellen in Frage kommen (z.B. Vinzentiuskrankenhaus, Xylanderstraße, Obertorplatz, Südring, Westring, Bahnhof Landau-Süd, Synagogendenkmal).

Regelung bei Kurzstunden

Stunde Uhrzeit bzw. Pausenlänge
1 7.54 – 8.30
2 8.30 – 9.00
Pause 15 Minuten
3 9.15 – 9.45
4 9.45 – 10.15
Pause 15 Minuten
5 10.30 – 11.00
6 11.00 – 11.30
Mittagspause 30 Minuten
7 12.00 – 12.30
8 12.30 – 13.00
Pause 15 Minuten
9 13.15 – 13.45
10 13.45 – 14.15

C’est parti! – Parisfahrt der LKs Französisch 12 & 13

Parisfahrt der LKs Französisch 12 - 13

Gut gelaunt haben wir uns am Morgen des 16.02.2018 in Landau am Bahnhof auf den Weg in die Hauptstadt Frankreichs gemacht, wo wir gegen Mittag ankamen. Natürlich sind wir nach Bezug der Zimmer gleich wieder Richtung Innenstadt gefahren. Egal ob in den Gängen der <<Conciergerie>> – des ehemaligen Gefängnisses, in dem auch Marie Antoinette einmal gefangen war – oder beeindruckt vom gotischen Flair in der <<Sainte-Chapelle>>: Gleich am ersten Abend entdeckten wir die kulturelle Seite von Paris. Aber nicht nur das – sondern auch sämtliche beleuchtete Sehenswürdigkeiten der <<ville lumière>>, beispielsweise Notre-Dame und den Louvre, konnten wir beim Spaziergang quer durch die Stadt bis hin zur <<Champs-Elysées>> bewundern. Nach dem Abendessen sind wir schließlich noch hinauf bis zur Kirche <<Sacré-Cœur>> gelaufen und genossen über den Dächern der Stadt den Ausblick bei Nacht.

Parisfahrt der LKs Französisch 12 - 13

Samstagmorgens stand der Besuch der Katakomben an und somit auch ein informativer Rückblick in die Pariser Geschichte. Anschließend gab es Gelegenheit zu einem Abstecher ins <<Musée d’Orsay>>; oder aber manche erkundeten die Innenstadt – wie zum Beispiel den Eiffelturm – auf eigene Faust. Den Abend verbrachten wir in den kleinen Gassen des <<Quartier Latin>> bei französischem Essen und der Rocky Horror Picture Show.

Parisfahrt der LKs Französisch 12 - 13

Am letzten Tag unserer doch sehr kurzweiligen Fahrt, die von Frau Wenner und Frau Horn begleitet wurde, waren wir noch einmal zu Fuß in den unterschiedlichsten Vierteln unterwegs und haben versucht noch so viele Eindrücke und Erinnerungen wie möglich wieder mit nach Hause zu bringen. Denn nachdem wir Geschichte, Kultur und Lebensgefühl der „Stadt der Liebe“ im Schnelldurchlauf kennengelernt hatten, ging es leider auch schon wieder zurück in die Heimat mit dem Gedanken, dass wir bestimmt alle noch einmal wiederkommen werden!

Text: Sophie Laux, MSS 12

SWR1 Leute Spezial – Zwischen Fakten und Fiktionen

Leben wir in einer Welt mit vielen Medien? Oder in einer Medienwelt, in der die Welt und das, was wir über sie erfahren, von „den“ Medien abhängen? In der Reihe „SWR1 Leute spezial“ luden SWR1 Rheinland-Pfalz und die Maria-Ward-Schule Landau, Cornichonstr. 1, zur Diskussion über das Thema „Zwischen Fakten und Fiktionen. Wer hilft uns durch den Mediendschungel?“ ein. Die Veranstaltung fand am Mittwoch, 25. April 2018, 19 Uhr, in der Aula statt.

Medienvielfalt nutzen statt getrieben werden
Ständig kommen neue Medien hinzu. Mit dem Internet verändern sich nicht nur die vertrauten Medien wie Zeitungen, Radio und Fernsehen, auch die neuen „sozialen“ Medien wie Facebook, Twitter, Instagram und Co. unterliegen einem permanenten Wandel. Über alle diese Kanäle strömen Informationen im Sekundentakt. Die Herausforderung der Medien dabei: filtern, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden, aufklären, Lüge von Wahrheit unterscheiden, Aufmerksamkeit wecken. Viele Menschen fühlen sich überfordert und reagieren mit Skepsis. Andere nutzen die Verunsicherung. Das böse Wort von den so genannten Fake News macht die Runde. Wie kann man sich in diesem „Mediendschungel“ orientieren? Wie kann man die Medienvielfalt für sich nutzen statt von ihr getrieben zu werden?

Diskussion mit interessanten Gästen
Oberstufenschülerinnen der Maria-Ward-Schule in Landau haben das aktuelle Thema gemeinsam mit der Redaktion von SWR1 Rheinland-Pfalz aufgegriffen und eine öffentliche Diskussionsveranstaltung entwickelt. Es diskutierten: Dr. Christian Schemer (Professor für Allgemeine Kommunikationswissenschaft am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Mirko Drotschmann (Journalist und Youtuber „MrWissen2go“, Mainz), Dr. Kristin Becker (ARD aktuell, Stuttgart) und Sebastian Böckmann (Leiter der Lokalredaktion Landau DIE RHEINPFALZ). Claudia Deeg von SWR1 Rheinland-Pfalz moderiert die Veranstaltung.

Enge Zusammenarbeit von SWR1-Redaktion und gymnasialer Oberstufe
„SWR1 Leute spezial“ ist eine Veranstaltungsreihe zu aktuellen Themen, die in enger Zusammenarbeit zwischen der Redaktion von SWR1 Rheinland-Pfalz sowie Schülerinnen und Schülern einer gymnasialen Oberstufe und deren Lehrerkollegium entsteht. Die Schüler sollen Einblick in die journalistische Arbeit erhalten und vom Ergebnis einer öffentlichen Podiumsveranstaltung profitieren, zu der Eltern, Lehrer, Schüler und alle interessierten Bürger eingeladen sind.

Die große Ungarn-Tour 2018

Ungarn Konzertreise

121 Musikerinnen aus Chören, Orchester und Band der Maria-Ward-Schule widmen sich dem interkulturellen Austausch und begeistern auch ungarisches Publikum

Landau, 07.04.2018. Es ist 19:30 Uhr und in der Vogesenstraße herrscht Verkehrschaos. 121 Musikerinnen und ein neunköpfiges Management-, Security- und PR-Team haben sich vor der Maria-Ward-Schule versammelt, um von hier aus auf eine einwöchige Ungarn-Tournee aufzubrechen. Mit dabei waren Instrumente, sonstige musikalische Ausstattung und Gepäck für eine Woche (obwohl man im Anbetracht der Koffergrößen als Außenstehender auch auf eine mehrjährige Welttournee hätte schließen können). Für weitere Unordnung sorgten zahlreiche Groupies (aka unsere Familien), die die Tourbusse jubelnd verabschiedeten – dass sie den Stars tatsächlich zujubelten und nicht einfach froh über die kommende Woche Ruhe waren, ist von Seiten des Managements noch nicht bestätigt. Zur Verabschiedung war auch die Tour-Managerin Frau Bollinger gekommen, die das großartige Programm in Ungarn auf die Beine gestellt hat – an dieser Stelle nochmals ein besonderer Dank! Um 20:20 Uhr machten sich die Busse auf die fast 16-stündige Busreise in Richtung Ungarn auf, genauer gesagt zu ihrem ersten Stopp Budapest.

Nachdem die Musikerinnen unter Beobachtung ungarischer Fans im „Hotel Budapest“ in Empfang genommen wurden, begaben sie sich zurück in den Bus, wo ihnen bei einer Stadtrundfahrt von den einheimischen Reiseführern, die die Gruppe die ganze Woche über begleiteten, die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte Ungarns Hauptstadt näher gebracht werden sollte. Diese führte sie unter anderem durch das Burgenviertel, die Innenstadt sowie das jüdische Viertel – das heutige Party-Zentrum der Stadt. Dabei erlebten sie die beiden Stadtteile Buda und Pest, aus denen sich die heutige zwei-Millionen-Einwohner-Stadt zusammen-setzt.

Am frühen Abend erreichten die Stars die Location ihres ersten Konzerts, die Kirche der deutschen katholischen Gemeinde in Budapest. Die für diesen Abend eher ruhig ausgewählte Setlist bewegte das Publikum zutiefst – besonders berührt waren die Zuhörer dem vom Chor aufgeführten ungarischen Volkslied „Esti Dal“, einige sangen sogar mit. Zum Abschluss dieses gelungenen Tages konnten die Musikerinnen auf dem Fußweg zurück zum Hotel, welcher sie vorbei am beleuchteten Parlamentsgebäude am gegenüberliegenden Donauufer führte, Budapest bei Nacht genießen.

Am nächsten Morgen verließen sie ihr Hotel in Budapest und brachen in Richtung Baja im Süden Ungarns auf, legten zuerst aber noch einen Zwischenstopp im Hotel „Geréby Kúria“ ein. An diesem Veranstaltungsort, wo sonst z.B. Hochzeiten und ähnliche Festivitäten ausgerichtet werden, wurden den Musikerinnen bei ungarischer Gulaschsuppe Folklore-Musik und traditionelle Volkstänze präsentiert. Nach einer weiteren Busfahrt erreichten sie ihren nächsten Halt Kecskemét. Hier führte ein Stadtrundgang einen Teil der Gruppe vorbei an Gotteshäusern verschiedener Religionen und sonnenbeschienenen Jugendstilfassaden. Der andere Teil besichtigte derweil das Kodály-Institut, wo (fort-)bildende Musikkurse nach dem Konzept des musikpädagogischen Visionärs Zoltán Kodály angeboten werden. Danach wurde die Truppe für eine Führung durch das Rathaus wiedervereint. Nach ihrem letzten öffentlichen Auftritt des Tages zogen sich die Musikerinnen und ihre Crew in ein Wellness-Hotel in Baja zurück.

Der erste Stopp der Tourbusse am nächsten Morgen war Pécs, im Deutschen auch „Fünfkirchen“ genannt. Dort führte ein kleiner Stadtrundgang die Pfälzerinnen vorbei am Dom, dem Rathaus und – am allerwichtigsten – der Sektfabrik. An diesem Mittag wurden sie beim Essen in einem noblen Restaurant gesichtet, von wo sie wohl zu ihrem Konzert im Dom zu Pécs aufbrachen.

Dieser war bis zum Rand gefüllt, da Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen das Konzert dem Nachmittagsunterricht vorzogen. Die andächtige Atmosphäre, die grandiose Akustik und das wunderschöne Gebäude machten das Konzert zum musikalischen Höhepunkt der Reise. Auf das große Konzert folgte eine spontane kleinere Darbietung, a capella oder begleitet von Ukulelen, auf dem zentralen Platz in Pécs, was für gute Laune bei den Musikerinnen, der Crew und den Passanten führte. Zurück in Baja wurden sie von regionalen Künstlern (den Schülerinnen und Schülern des dortigen „Ungarndeutschen Bildungszentrums“ (UBZ)) erwartet, mit denen sie zum Abendessen eine „Bartour“ durch die Innenstadt unternahmen. „Dabei konnten wir uns – auf Deutsch, Englisch oder mit Händen und Füßen – über gemeinsame Interessen an den wichtigen Dingen des Lebens wie Lieblingsmusik, verschiedene Schulsysteme und, am wichtigsten, Lieblingssüßigkeiten austauschen“, so berichteten Insider.

Den darauffolgenden Tag verbrachten sie im UBZ selbst. Dieses ist ein Bildungszentrum für Menschen jeden Alters, das sich aus Kindergarten, Schulen und Kursen für Erwachsene zusammensetzt. Bei diesen Angeboten liegt der Fokus auf der Vermittlung der deutschen Sprache und Kultur, die vor ca. 300 Jahren mit deutschen Einwanderern über die Donau nach Ungarn kam. Dort fand der einzige offizielle Pressetermin der Gruppe statt (Das ungarische Fernsehen berichtete). Die Stars gaben exklusive Einblicke in Erlebnisse und Hintergründe der Tour und beantworteten sogar einige persönliche Fragen rund ums Thema Musik. Als Vorbereitung auf die musikalische Zusammenarbeit mit den ungarndeutschen KollegInnen und um neue musikalische Inspiration zu sammeln (über ein neues Album wird spekuliert), besuchten die Musikerinnen verschiedene Workshops rund um die Geschichte, Tradition und Lebensweise der Gastgeber. Vielleicht auch deshalb wurde auch das letzte Konzert der Tour in Kollaboration mit den Musikern und Musikerinnen des UBZ ein voller Erfolg. Obwohl die Künstler ein phänomenales Tourfinale hinlegten, kam es an diesem Tag beinahe zur Spaltung der Gruppe. Die begleitenden Roadies forderten sowohl die „Musiker“ als auch die „Sänger“ zum Aufräumen auf, diese Differenzierung führte zu Kontroversen und heftigen Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Gruppe. Die Spannungen legten sich jedoch bald beim Lernen ungarndeutscher Volkstänzen, somit wurde nicht nur der interkulturelle Austausch gefördert, sondern auch der intragemeinschaftliche Zusammenhalt gestärkt.

Der Sprecher der ungarndeutschen Gastgeber – Joschi Emmert, Lehrer am UBZ – äußerte sich begeistert: So musikalische, intelligente, gut erzogene, motivierte Mädels habe ich noch nie erlebt.
Meinerseits ein großes Kompliment an die MWS!!! Wie Musik Brücken baut: Nach dem Konzert gestern haben die Chorleiter von einander Noten verlangt. Heute sagte unser Chorleiter: Wir können von der MWS viel lernen, wie man Kinder zur Musik motiviert.

Den letzten Tag der Tour verbrachte die Gruppe wieder in Budapest, wo sie diesmal das Burgenviertel zu Fuß erkundete und danach noch inkognito bei Shopping, Sightseeing und ungarischem Streetfood knapp den Paparazzi entkamen. Der letzte offizielle Programmpunkt war ein nächtlicher Spaziergang zur „Freiheitsstatue“ Budapests. Diese steht auf einem Berg, weshalb sich allen ein wunderschöner Blick über die Lichter der Stadt bot.

Hier verabschiedeten wir uns mit einem letzten Lied von den zu Tränen gerührten Reiseleiterinnen.“, so einer der Stars. „Verabschieden mussten wir uns am nächsten Morgen leider auch von Budapest und ganz Ungarn, das uns in der letzten Woche so sehr ans Herz gewachsen war, aber was soll man sagen – so it goes.“

Text: Tabea Brummer & Lena Dittrich

Die Fachschaft Französisch stellt sich vor

Flagge Frankreich

Die Fachschaft Französisch bietet in jeder Jahrgangsstufe Tagesexkursionen mit oder zu unseren französischen Schulfreunden in Haguenau an, Highlights sind dabei in Orientierungs- und Mittelstufe Ausflüge nach Pirmasens, Speyer, Wissembourg oder Strasbourg und in der Oberstufe für die Französisch-Schülerinnen der Besuch des weltberühmten Strasbourger Weihnachtsmarktes und immer wieder Studienfahrten über das Wochenende nach Paris, Lyon …

Daneben gibt es des Öfteren die Möglichkeit, französische Filme im Original anzusehen. Seit dem Schuljahr 2017/18 wird sogar eine AG zur Vorbereitung der DELF-Prüfung in Französisch in Mainz angeboten, an der sich gerade 10 Schülerinnen erfolgreich beteiligt haben.

Die Fachschaft organisiert zudem in der Jahrgangsstufe 9 für Französisch F1-Schülerinnen einen Austausch mit unserer Partnerschule Sainte Philomène in der Landauer Partnerstadt Haguenau.

Frankreich Austausch Landau Haguenau

Die Schülerinnen verbringen eine Woche bei französischen Familien, besuchen den Unterricht und unternehmen viele interessante Ausflüge z. B. nach Strasbourg, Colmar … Außerdem kommen ihre französischen „Correspondants“ ebenfalls für eine Woche nach Landau. Sie sind bei den Familien unserer Mädchen untergebracht. Mit diesen teilen sie die Freizeitaktivitäten, fahren mit der Schule nach Speyer, Karlsruhe … und besuchen selbstverständlich unseren deutschen Unterricht. Dieser Austausch fördert nicht nur die Sprachkenntnisse, sondern auch das Verständnis für Kultur und Mentalität unseres engsten Nachbarn, Frankreich.

Für die Schülerinnen sind das einmalige Erlebnisse, die die geographische, politische, geschichtliche und kulturelle Nähe zu Frankreich begünstigt.

Text: Maren Becker und Gitte Horn