Exkursion zum BASF Teens Lab Schülerlabor

Thema: Kosmetik

Im letzten Schuljahr machte sich die Klasse 10a gemeinsam mit Herrn Gärtner und Frau Roth auf den Weg zum BASF Schülerlabor, um sich dem Thema Kosmetik experimentell zu nähern. Nach einer kurzen Einführung ging es auch gleich an die Arbeit und es wurde geschält und geschnippelt. Aus den zerkleinerten Orangenschalen wurde anschließend mittels Wasserdampfdestillation das Orangenaroma extrahiert. Ein Haargel und eine Sonnencreme wurden ebenfalls von den Schülerinnen unter Anleitung hergestellt und durften probiert werden. Noch viele weitere interessante Experimente zu verschiedenen Emulsionstypen und Cremeeigenschaften rundeten das Programm ab und stellten eine gute Ergänzung zu dem im Chemie-Unterricht behandelten Thema „Sauber und schön“ dar.

Text & Fotos: 10a

Landeswettbewerb Physik

Gruppenfoto LW Physik

Der alljährlich stattfindende Landeswettbewerb Physik besteht aus drei Runden. Mit meinem Ergebnis in der 2. Runde qualifizierte ich mich letztes Jahr für die 3. Runde, die aus einer Hausarbeit und einem dreitägigen Seminar an der Technischen Universität Kaiserslautern besteht.

Die Hausarbeit, an der die Teilnehmer von November bis Mai tüfteln konnten, bestand aus drei interessanten Aufgaben. Bei diesen musste man in erster Linie selbst Versuche durchführen, beschreiben und dann die dazugehörigen Fragen beantworten.

Als besonders spannend empfand ich Aufgabe 1, in der man einen Versuch durchführen musste bei dem es um die kontaktlose Energieübertragung beim Aufladen einer elektrischen Zahnbürste ging. Die Aufgabe bestand darin einen Stromkreis aufzubauen und dann mit der Ladestation als Quelle eine Glühlampe zum Leuchten zu bringen, obwohl die Ladestation der Zahnbürste keinen direkten Kontakt mit dem Stromkreis hatte. Da die meisten Themen der Hausarbeit im Unterricht noch nicht behandelt worden waren, habe ich selbst auch noch im Internet recherchiert.

Meine Physiklehrerin Frau Gräser unterstützte mich sowohl bei der Materialbeschaffung für die Aufgaben als auch bei dem Versuchsaufbau und den Messungen des komplexesten Versuches.

Ehrung

Nach der Abgabe der Hausarbeit fand vom 28. – 30. Mai ein Seminar an der TU-Kaiserslautern statt. Diese Veranstaltung hatte weniger einen Wettbewerbscharakter, es sollte eher das allgemeine Interesse an dem Fach Physik geweckt werden, was den Veranstaltern auch sehr gut gelungen ist. Jeder Wettbewerbsteilnehmer hatte die Möglichkeit einen begleitenden Schüler zu dem Seminar mitzunehmen. Tagsüber befanden wir uns immer auf dem Universitätsgelände, wo wir auch mittags und abends in der Mensa gegessen haben. Über Nacht waren wir in einer Jugendherberge im benachbarten Trippstadt untergebracht.

Das Seminar bestand vor allem aus vielen interessanten Vorträgen. Besonders fesselnd war ein Versuch mit einem (sehr teuren) Rastertunnelmikroskop, das dazu verwendet wird Atome sichtbar zu machen. Hier durften wir sogar selbst Hand anlegen und am Computer winzige Bausteine unserer Probe betrachten.
An unserem letzten Tag bekamen wir auch eines der vielen Laserlabore der Universität zu Gesicht. In diesem Labor versuchen Forscher die „kältesten Objekte des Universums“ zu erzeugen. Vor der Führung wurden bekamen wir auch noch einen Vortrag zu diesem Thema zu hören. Sonstige Vorträge handelten zum Beispiel von den mysteriösen schwarzen Löchern oder der Funktionsweise eines Lasers.

Obwohl der Wettbewerb während des spannungsreichen Seminars eher in den Hintergrund rückte, fand für uns noch ein experimenteller Teil im Labor statt. Innerhalb von 4 Stunden mussten zwei Versuche durchgeführt werden und ein beiliegender Fragebogen beantwortet werden. Die Versuche waren interessant und zum Glück auch leicht verständlich, sodass die Durchführung und Auswertung nicht zu kompliziert war. Zur Not lagen auch Physikbücher bereit, in denen man jederzeit ein Thema nachschlagen konnte. Ein weiterer Teil des Wettbewerbs war ein Kolloquium, bei dem die Hausarbeit besprochen wurde.

Mir hat der Wettbewerb sehr viel Spaß gemacht, da man sowohl das in der Schule erworbene Wissen anwenden kann, als auch sehr viel Neues lernt und ausprobieren darf.

 

Text: Helena Michaelis

Make Science – Chemie-Unterricht ganz anders

Make Science
Redox- und Säure-Base-Reaktionen im Bubble-Tea Bällchen

Die PH Karlsruhe wird nach der BASF zu einem weiteren Basislager für die MWS: Nach den 13er LK´s im Februar, die hatten sich ja im Kriminallabor verlustiert, fuhren die Schülerinnen des 12er Lk`s mit Frau Dr. Pleus in der Woche nach den Osterferien ebenfalls an die PH Karlsruhe, um dieses Mal Bubble Tea-Bällchen herzustellen und in ihnen Reaktionen durchzuführen. So wird der doch eher dröge Stoff der Säure-Base-Reaktionen und der Redoxreaktionen wieder „lebendig“!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Sabrina Syskowski und Ihrem Team für den spannenden und ertragreichen Tag und der überaus netten Atmosphäre – möge die Doktorarbeit ein Erfolg werden (!) und es den beobachtenden Studierenden des Lehramts Chemie ein wenig genützt haben.

Hier ein paar Impressionen:

Text: Dr. Susanne Pleus
Fotos: Dr. Susanne Pleus

MINT-freundliche Schule

MINT-freundliche Schule
Vier Landauer Schulen als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet – Bürgermeister Dr. Ingenthron: „Ein großartiger Erfolg und eine Bereicherung für den Bildungsstandort Landau“

Pressemitteilung der Stadt Landau vom 29.11.2017

Ein großer Tag für Landaus Schulen: Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ hat auch in diesem Jahr Schulen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für die Förderung der Fächer und Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik einsetzen. Rund 90 rheinland-pfälzische Schulen dürfen sich über die Auszeichnung freuen – vier davon kommen aus Landau. Das Otto-Hahn- und das Eduard-Spranger-Gymnasium, die Grundschule Wollmesheimer Höhe und die private Maria-Ward-Schule wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Die beiden staatlichen Gymnasien dürfen sich zudem über den neuen Zusatz „Digitale Schule“ freuen. Die Ehrung der Schulen in Rheinland-Pfalz steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz.

Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron nahm an der feierlichen Ehrung in der Landeshauptstadt teil und zeigte sich begeistert vom außergewöhnlichen Engagement der Landauer Schulen. „Unsere Schulen zeichnen sich durch große Vielfalt, ein hohes Maß an Kreativität und unermüdliches Engagement aus – das beweist die Auszeichnung der vier Landauer Schulen einmal mehr“, betont Dr. Ingenthron. Mit der Förderung der MINT-Fächer leisteten die Schulen einen großartigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und würden auch bei Mädchen und jungen Frauen die Begeisterung für naturwissenschaftliche Berufszweige wecken. MINT-Fächer seien für die Sicherung und Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland von eminenter Bedeutung. Sein ausdrücklicher Dank gelte den Schulleitungen, den verantwortlichen Lehrkräften und den Schulgemeinschaften insgesamt für deren vorbildliches Engagement und unermüdliche Einsatzbereitschaft.

Seit 2008 ehrt die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen und -verbänden bundesweit Schulen, die sich in besonderem Maße für die Förderung der MINT-Fächer im Unterrichtsalltag einsetzen. Um die Auszeichnung zu erhalten, müssen die Schulen ein Bewerbungsverfahren durchlaufen und zahlreiche Kriterien erfüllen. Dazu zählen unter anderem Angebote zur Förderung von Mädchen, die Teilnahme an Wettbewerben und die Zusammenarbeit mit anderen Schulen und Hochschulen. Eine ausgezeichnete Schule behält ihren Titel für drei Jahre. Danach kann sie sich erneut bewerben und durchläuft ein Rezertifizierungsverfahren. Schulen, deren Arbeit zudem in besonderer Weise durch das Lernen über digitale Medien bzw. Technologien geprägt ist und die besonderen Wert auf die informatische Grundbildung ihrer Schülerinnen und Schüler legen, können zudem den Zusatz „Digitale Schule“ erhalten.

Text: Stadt Landau
Foto: Wolfgang Schmidt
Gestaltung: homepage-team