Siegerin 3D-Druck Schulmodell

Beim Wettbewerb der Informatik 11 Grundkurse hat der 3D-Entwurf des Schulgebäudes von Livia Himpel gewonnen. Der Entwurf überzeugte inbesondere durch seine hohe Detailtiefe und akkurate Maßstabstreue.

Im Kosmetiklabor der BASF

Im Kosmetiklabor der BASF duftet es gut: Aus Orangenschalen wird der Duftstoff Limonen extrahiert, der in konzentrierter Form kaum noch an Orangen erinnert und es werden verschiedene Ester hergestellt, die nach Gletscherbonbon, Kleber oder Rum duften.
So der Beginn des spannenden Experimentiervormittags im Teens`Lab der BASF in Ludwigshafen, zu dem die Klasse10c mit Frau Pleus und Herrn Lusch im März fuhren.
Die Schülerinnen wendeten das im Unterricht zum Themenfeld „Sauber und schön“ erlangte Wissen an und testeten unter anderem an Cremes, ob es sich um Öl in Wasser- oder Wasser in Öl Emulsionen handelt. Sie testeten nicht nur Emulsionen, sie stellten auch Emulsionen wie Sonnencreme und Haargel her. Sehr beeindruckend war der zum Schluss gezeigte Unterwasservulkan, der stark an eine Lavalampe erinnert.
Der Wunsch der Mädels ist klar: „Wir wollen noch einmal zur BASF fahren und im Oberstufenlabor experimentieren!“

Ein großes Dankeschön an die BASF, dass sie den Schulen mit „Forscher in Aktion“ die Möglichkeit geben zu experimentieren und ein wirklich großartiges Programm bieten.

Text: Dr. Susanne Pleus
Fotos: Dr. Susanne Pleus

MN Exkursion „Boden – mehr als nur schmutz unter den Füßen“

Am Donnerstag den 7. Juni brachen die MN- Gruppen 8 und 9 in das Teens-Lab der BASF in Ludwigshafen auf. Unter der Leitung von Frau Roth und Frau Bültermann fuhren wir mit der Bahn bis vor die Tür der BASF.

Dort haben uns zwei nette Betreuerinnen der BASF durch das Thema Boden mit vielen verschiedenen Experimenten geführt. Als erstes bekamen wir eine gründliche Einführung. Diese beinhaltete eine Sicherheitseinweisung und eine Wiederholung der Laborregeln. Ebenfalls erhielten wir viele, für uns neue, Informationen über die BASF.

Danach ging es an die praktische Arbeit im Labor. Wir haben die verschiedenen Böden mit vielseitigen Experimenten untersucht. Hierbei wurden unteranderen der Kalkgehalt des Bodens untersucht und eine Fühlprobe durchgeführt. Beim Fühltest haben wir unsere Böden mit ein paar Tropfen Wasser gemischt und in der Hand verrieben. Dadurch konnten wir herausfinden, ob die Böden sandig, tonig oder lehmig sind. Nach weiteren Experimenten wie der Analyse des Nitrat- und Phosphatgehalt, der Sedimentationsgeschwindigkeit, der Filtrationsgeschwindigkeit und vielen anderen mehr, war leider unsere Zeit im Labor zu Ende.

Wir hatten wir einen schönen und lehrreichen Tag und bedanken uns beim BASF- Team für die tolle Betreuung und die kurzweiligen Experimente.

 

8c geht zur BASF Ludwigshafen

Wir haben uns um halb acht am HBF Landau getroffen und sind mit Zug und Straßenbahn zur BASF Ludwigshafen gefahren. Im Seminarraum bekamen wir eine kurze Einführung hinsichtlich der Sicherheitsmaßnahmen. Im Teens Lab haben wir Laborkittel und Schutzbrille angezogen und wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Und los ging das Forschen!

Es gab 16 unbekannte Stoffe. Eine Hälfte der Gruppe erforschte die ungeraden Stoffe

( 1, 3, 5, … ), die andere Hälfte die geraden Stoffe ( 2, 4, 6, …). Damit wir die Stoffe bestimmen konnten, untersuchten wir sie mithilfe ihrer Stoffeigenschaften. In Zweiergruppen beschäftigten wir uns mit Stoffeigenschaften wie beispielsweise der Löslichkeit in Wasser oder dem pH-Wert. In Achtergruppen beobachteten wir unter dem Abzug die Benedict-Reaktion und die Flammenfärbung.

Bei der Benedict-Reaktion haben wir eine kleine Menge von einem Stoff in ein Reagenzglas pipettiert und 2ml Benedict-Lösung hinzugefügt. Die 4 Reagenzgläser stellten wir in ein Becherglas und schütteten heißes Wasser dazu. Wenn sich die Lösung verfärbte war der Zuckerstand positiv, wenn nicht negativ.

Bei der Flammenfärbung haben wir Magnesia-Stäbchen mit Stoffen daran (nicht gleichzeitig) in die rauschende Flamme eines Gasbrenners gehalten. Bei manchen Stoffen hat sich die Flamme verfärbt, sie ist z.B. grün oder pink geworden.

Die Ergebnisse unserer Untersuchungen haben wir in eine Tabelle eingetragen. Dann haben wir eine zweite bekommen, in der die Stoffe durcheinander mit ihren Eigenschaften aufgelistet waren. Die Ergebnisse aus der Tabelle haben wir mit unseren eigenen verglichen und so herausgefunden, welche Nummer welcher Stoff war.

Am Schluss haben wir noch Styropor-Würfel/Kugeln hergestellt.

Dann sind wir mit Straßenbahn und Zug wieder heimgefahren.

Es war ein abwechslungsreicher und lehrreicher Tag und eine tolle Ergänzung zu unserem Chemie-Unterricht!

Text: Klasse 8c

Exkursion zum BASF Teens Lab Schülerlabor

Thema: Kosmetik

Im letzten Schuljahr machte sich die Klasse 10a gemeinsam mit Herrn Gärtner und Frau Roth auf den Weg zum BASF Schülerlabor, um sich dem Thema Kosmetik experimentell zu nähern. Nach einer kurzen Einführung ging es auch gleich an die Arbeit und es wurde geschält und geschnippelt. Aus den zerkleinerten Orangenschalen wurde anschließend mittels Wasserdampfdestillation das Orangenaroma extrahiert. Ein Haargel und eine Sonnencreme wurden ebenfalls von den Schülerinnen unter Anleitung hergestellt und durften probiert werden. Noch viele weitere interessante Experimente zu verschiedenen Emulsionstypen und Cremeeigenschaften rundeten das Programm ab und stellten eine gute Ergänzung zu dem im Chemie-Unterricht behandelten Thema „Sauber und schön“ dar.

Text & Fotos: 10a

Landeswettbewerb Physik

Gruppenfoto LW Physik

Der alljährlich stattfindende Landeswettbewerb Physik besteht aus drei Runden. Mit meinem Ergebnis in der 2. Runde qualifizierte ich mich letztes Jahr für die 3. Runde, die aus einer Hausarbeit und einem dreitägigen Seminar an der Technischen Universität Kaiserslautern besteht.

Die Hausarbeit, an der die Teilnehmer von November bis Mai tüfteln konnten, bestand aus drei interessanten Aufgaben. Bei diesen musste man in erster Linie selbst Versuche durchführen, beschreiben und dann die dazugehörigen Fragen beantworten.

Als besonders spannend empfand ich Aufgabe 1, in der man einen Versuch durchführen musste bei dem es um die kontaktlose Energieübertragung beim Aufladen einer elektrischen Zahnbürste ging. Die Aufgabe bestand darin einen Stromkreis aufzubauen und dann mit der Ladestation als Quelle eine Glühlampe zum Leuchten zu bringen, obwohl die Ladestation der Zahnbürste keinen direkten Kontakt mit dem Stromkreis hatte. Da die meisten Themen der Hausarbeit im Unterricht noch nicht behandelt worden waren, habe ich selbst auch noch im Internet recherchiert.

Meine Physiklehrerin Frau Gräser unterstützte mich sowohl bei der Materialbeschaffung für die Aufgaben als auch bei dem Versuchsaufbau und den Messungen des komplexesten Versuches.

Ehrung

Nach der Abgabe der Hausarbeit fand vom 28. – 30. Mai ein Seminar an der TU-Kaiserslautern statt. Diese Veranstaltung hatte weniger einen Wettbewerbscharakter, es sollte eher das allgemeine Interesse an dem Fach Physik geweckt werden, was den Veranstaltern auch sehr gut gelungen ist. Jeder Wettbewerbsteilnehmer hatte die Möglichkeit einen begleitenden Schüler zu dem Seminar mitzunehmen. Tagsüber befanden wir uns immer auf dem Universitätsgelände, wo wir auch mittags und abends in der Mensa gegessen haben. Über Nacht waren wir in einer Jugendherberge im benachbarten Trippstadt untergebracht.

Das Seminar bestand vor allem aus vielen interessanten Vorträgen. Besonders fesselnd war ein Versuch mit einem (sehr teuren) Rastertunnelmikroskop, das dazu verwendet wird Atome sichtbar zu machen. Hier durften wir sogar selbst Hand anlegen und am Computer winzige Bausteine unserer Probe betrachten.
An unserem letzten Tag bekamen wir auch eines der vielen Laserlabore der Universität zu Gesicht. In diesem Labor versuchen Forscher die „kältesten Objekte des Universums“ zu erzeugen. Vor der Führung wurden bekamen wir auch noch einen Vortrag zu diesem Thema zu hören. Sonstige Vorträge handelten zum Beispiel von den mysteriösen schwarzen Löchern oder der Funktionsweise eines Lasers.

Obwohl der Wettbewerb während des spannungsreichen Seminars eher in den Hintergrund rückte, fand für uns noch ein experimenteller Teil im Labor statt. Innerhalb von 4 Stunden mussten zwei Versuche durchgeführt werden und ein beiliegender Fragebogen beantwortet werden. Die Versuche waren interessant und zum Glück auch leicht verständlich, sodass die Durchführung und Auswertung nicht zu kompliziert war. Zur Not lagen auch Physikbücher bereit, in denen man jederzeit ein Thema nachschlagen konnte. Ein weiterer Teil des Wettbewerbs war ein Kolloquium, bei dem die Hausarbeit besprochen wurde.

Mir hat der Wettbewerb sehr viel Spaß gemacht, da man sowohl das in der Schule erworbene Wissen anwenden kann, als auch sehr viel Neues lernt und ausprobieren darf.

 

Text: Helena Michaelis

Make Science – Chemie-Unterricht ganz anders

Make Science
Redox- und Säure-Base-Reaktionen im Bubble-Tea Bällchen

Die PH Karlsruhe wird nach der BASF zu einem weiteren Basislager für die MWS: Nach den 13er LK´s im Februar, die hatten sich ja im Kriminallabor verlustiert, fuhren die Schülerinnen des 12er Lk`s mit Frau Dr. Pleus in der Woche nach den Osterferien ebenfalls an die PH Karlsruhe, um dieses Mal Bubble Tea-Bällchen herzustellen und in ihnen Reaktionen durchzuführen. So wird der doch eher dröge Stoff der Säure-Base-Reaktionen und der Redoxreaktionen wieder „lebendig“!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Sabrina Syskowski und Ihrem Team für den spannenden und ertragreichen Tag und der überaus netten Atmosphäre – möge die Doktorarbeit ein Erfolg werden (!) und es den beobachtenden Studierenden des Lehramts Chemie ein wenig genützt haben.

Hier ein paar Impressionen:

Text: Dr. Susanne Pleus
Fotos: Dr. Susanne Pleus

MINT-freundliche Schule

MINT-freundliche Schule
Vier Landauer Schulen als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet – Bürgermeister Dr. Ingenthron: „Ein großartiger Erfolg und eine Bereicherung für den Bildungsstandort Landau“

Pressemitteilung der Stadt Landau vom 29.11.2017

Ein großer Tag für Landaus Schulen: Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ hat auch in diesem Jahr Schulen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für die Förderung der Fächer und Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik einsetzen. Rund 90 rheinland-pfälzische Schulen dürfen sich über die Auszeichnung freuen – vier davon kommen aus Landau. Das Otto-Hahn- und das Eduard-Spranger-Gymnasium, die Grundschule Wollmesheimer Höhe und die private Maria-Ward-Schule wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Die beiden staatlichen Gymnasien dürfen sich zudem über den neuen Zusatz „Digitale Schule“ freuen. Die Ehrung der Schulen in Rheinland-Pfalz steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz.

Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Ingenthron nahm an der feierlichen Ehrung in der Landeshauptstadt teil und zeigte sich begeistert vom außergewöhnlichen Engagement der Landauer Schulen. „Unsere Schulen zeichnen sich durch große Vielfalt, ein hohes Maß an Kreativität und unermüdliches Engagement aus – das beweist die Auszeichnung der vier Landauer Schulen einmal mehr“, betont Dr. Ingenthron. Mit der Förderung der MINT-Fächer leisteten die Schulen einen großartigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und würden auch bei Mädchen und jungen Frauen die Begeisterung für naturwissenschaftliche Berufszweige wecken. MINT-Fächer seien für die Sicherung und Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland von eminenter Bedeutung. Sein ausdrücklicher Dank gelte den Schulleitungen, den verantwortlichen Lehrkräften und den Schulgemeinschaften insgesamt für deren vorbildliches Engagement und unermüdliche Einsatzbereitschaft.

Seit 2008 ehrt die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen und -verbänden bundesweit Schulen, die sich in besonderem Maße für die Förderung der MINT-Fächer im Unterrichtsalltag einsetzen. Um die Auszeichnung zu erhalten, müssen die Schulen ein Bewerbungsverfahren durchlaufen und zahlreiche Kriterien erfüllen. Dazu zählen unter anderem Angebote zur Förderung von Mädchen, die Teilnahme an Wettbewerben und die Zusammenarbeit mit anderen Schulen und Hochschulen. Eine ausgezeichnete Schule behält ihren Titel für drei Jahre. Danach kann sie sich erneut bewerben und durchläuft ein Rezertifizierungsverfahren. Schulen, deren Arbeit zudem in besonderer Weise durch das Lernen über digitale Medien bzw. Technologien geprägt ist und die besonderen Wert auf die informatische Grundbildung ihrer Schülerinnen und Schüler legen, können zudem den Zusatz „Digitale Schule“ erhalten.

Text: Stadt Landau
Foto: Wolfgang Schmidt
Gestaltung: homepage-team