Rembrandt im Goldenen Zeitalter der Niederlande

Der Bund der Förderer der Maria-Ward-Schule veranstaltete zum Thema „Rembrandt im Goldenen Zeitalter der Niederlande“ einen Vortragsabend am Mittwoch, 10.04.2019 um 19:30 in der Schulbibliothek. Thema des Abends war ein Lichtbildervortrag unseres ehemaligen Kunstlehrers Hubert Sauther. Der Vortrag beleuchtete im 350. Todesjahr des Ausnahmekünstlers die historischen, politischen, gesellschaftlichen, religiösen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der blühenden Kulturlandschaft der Niederlande im 17. Jahrhundert, in die Rembrandt Harmenszoon van Rijn hineingeboren wurde und zeichnete den rasanten Aufstieg und tiefen Fall des berühmtesten niederländischen Barockmalers und seines Hauptwerkes, „Die Nachtwache“, nach.

Bilder: Hr. Staudt
Text: Fr. Hoffmann

Bonjour auf hohem Niveau – das DELF-Diplom

Bonjour auf hohem Niveau – das DELF-Diplom 2019

Die DELF-AG wurde nun zum wiederholten Mal an unserer Schule mit Erfolg angeboten.
Was ist DELF? Die Buchstaben stehen für „Diplôme d’études de langue française“. Dies bedeutet, man kann seine Sprachkenntnisse in Französisch in einer Prüfung testen und hierfür eine weltweit anerkannte Sprachzertifizierung erhalten. Die Prüfungen sind in verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt. Von A1 bis B2 nimmt die Anforderung zu. Dieses Jahr wurde das Niveau B2 an unserer Schule absolviert. Je nach Interessen der Schülerinnen werden jedoch verschiedene Niveau-Stufen angeboten.
Im September letzten Jahres begannen wir mit unserer DELF-Vorbereitung. Jeden Montag von 13.30 bis 15 Uhr trafen wir uns zu dritt mit Frau Wenner, um uns gemeinsam auf die Prüfungen vorzubereiten. Gerade die kleine Teilnehmeranzahl machte den Kurs noch intensiver. In der AG übten wir die vier Kategorien der DELF-Prüfung: Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen.
Am Samstag, den 26. Januar 2019, war es dann so weit: Der schriftliche Teil der Prüfung fand von 9 bis 11.35 Uhr an unserer Schule statt. An diesem Tag bekamen wir noch Unterstützung von Schülerinnen aus der MSS 13, die die Prüfung auch absolvierten. Dank der guten Vorbereitung mit den DELF-Materialien lief die Prüfung entspannt ab. Der „schlimmere“ Teil, das Sprechen, stand uns noch bevor. Dafür mussten wir am Montag, den 4. Februar, nach Mainz ins „Institut français“ fahren. Zum Glück verlief die Zugfahrt problemlos und wir kamen rechtzeitig an. Im „Institut français“ wurden wir direkt auf Französisch empfangen und in einen großen Wartesaal geführt, bevor wir nacheinander zu der mündlichen Prüfung aufgerufen wurden. Diese führten Muttersprachler in separaten Prüfungsräumen durch. Wir alle waren zuerst sehr nervös. Doch als wir uns nach der Prüfung wieder im Warteraum trafen, war jeder zufrieden und erstaunt, wie schnell die Prüfung vorbei war und wie nett die Prüfer waren.
Die Ergebnisse bekamen wir bereits nach wenigen Wochen und das Resultat war sehenswert. Alle haben bestanden und somit das Zertifikat für die Niveau-Stufe B2 bekommen.
Die DELF-AG ist eine tolle Möglichkeit für Schülerinnen, die Interesse an der französischen Sprache haben und ihr Können außerhalb des Unterrichtes praktisch ausbauen wollen.

Text: Leonie Heiser, MSS 11

Siegerin 3D-Druck Schulmodell

Beim Wettbewerb der Informatik 11 Grundkurse hat der 3D-Entwurf des Schulgebäudes von Livia Himpel gewonnen. Der Entwurf überzeugte inbesondere durch seine hohe Detailtiefe und akkurate Maßstabstreue.

Ist das Musik oder kann das weg?

Wenn man als Kind anfängt, ein Instrument zu spielen, klingt das erstmal nicht nach Musik, sondern eher nach einer Reihe undefinierbarer und manchmal schmerzhafter Geräusche. Unser jahrelanges Üben und das Studieren von über 1500 Jahren Musikgeschichte im Musik-Leistungskurs hatten eigentlich immer zum Ziel, diese in möglichst musikalische Klänge zu verwandeln. Als wir aber in der 13. Klasse anfingen, uns mit Neuer Musik zu beschäftigen, wurde unser Verständnis von „musikalisch“ grundlegend erschüttert: Wir hörten Werke von Schönberg, Berg & co…. Und das war erst der Anfang! Auf deren Zwölftonmusik folgten Cluster, Klangcollagen und Vierteltöne. Noch mehr auf die Probe gestellt wurde unser traditionell geprägtes Gehör auf unserer letzten gemeinsamen Fahrt mit unserem Kurs nach Frankfurt. Dort beschäftigten wir uns vom 6.-8. Februar im Tonstudio der Hochschule unter der Leitung von Orm Finnendahl, Professor für Komposition und selbst zeitgenössischer Komponist, mit elektronischen Klängen. Die Ergebnisse präsentierten wir eine Woche später bei der Vorstellung „Drunter und Drüber“ in der Aula der Maria-Ward-Schule.

Als wir am Mittwochabend zum ersten Mal gespannt das Studio betraten, wurden wir bereits von Orm Finnendahl und drei seiner Kompositionsstudenten erwartet. Einer von ihnen, Camilo Bornstein, hat im Rahmen seines Studiums ein Vierteltonstück komponiert, welches einige von uns bereits geübt hatten und in den folgenden Tagen unter seiner Leitung perfektionieren würden. Um einen ersten Eindruck von elektronischen Kompositionen zu gewinnen, hörten wir aber zunächst ein Acht-Kanal-Stück: Acht um den Zuhörer positionierte Lautsprecher spielen verschiedene Klänge, die ein beeindruckendes Gesamtbild ergeben. Das Stück, welches wir hörten, ist ausschließlich aus Sprachaufnahmen entstanden. Der Komponist verarbeitete diese, indem er sie segmentierte und auf verschiedene Lautsprecher verteilte, sodass ein dreidimensionales Hörerlebnis entsteht.

Weiter in die Welt der elektronischen Klänge führte uns das Stück „Flock“ von Orm Finnendahl, bei dem in einer Computersimulation das Schwarmverhalten von Tieren dargestellt und in Klänge übersetzt wird. Beim Anhören kam irgendwann die zentrale Frage auf: Ist das Musik oder kann das weg? Im Laufe unserer Arbeit an eigenen Projekten würden wir immer wieder auf diese Frage stoßen.

Am nächsten Morgen begannen wir, an diesen zu arbeiten: Zu dem Motto „Drunter und Drüber“ hatte der Grundkurs Bildende Kunst aus der MSS12 zwei Kurzfilme gedreht, die wir vertonen sollten. Für einen der beiden Filme benutzten wir ein im Studio vorhandenes Klangverarbeitungsprogramm, das live Eingespieltes durch Überlagerung und Veränderung von Geschwindigkeit und Tonhöhe verfremdet. Dafür benutzten wir mitgebrachte Instrumente und experimentierten auch mit Gesang, Sprache und diversen Geräuschen. Für uns war es sehr spannend, diese Kompositionstechnik auszuprobieren und ihre Möglichkeiten kennenzulernen – Dennoch stießen wir auch auf die Grenzen dieser Methode, da man hier sehr an das Programm gebunden ist. Die Kreativität, die Musik ausmacht, war auf den ersten Blick nicht so präsent wie beim konventionellen Komponieren. Bereits im Vorfeld hatten wir uns aber kreativ mit Neuer Musik auseinandergesetzt und selbst in Gruppenarbeit eigene Stücke für unser Konzert kreiert. Am Nachmittag nutzten wir die Chance, von einem Professor für Komposition konstruktive Kritik und damit auch neue Denkanstöße zu erhalten: Orm Finnendahl hörte sich alle unsere Stücke an und gab uns sein professionelles Feedback.

Am Abend waren wir alle sehr beeindruckt und inspiriert von den neuen Erfahrungen und voller Ideen für unsere weitere Arbeit an den Projekten, trotzdem sehnten wir uns auch ein wenig nach uns vertrauterer Musik. Zum Glück besuchten wir ein Konzert in der Alten Oper Frankfurt: Dort erwarteten uns Werke von Johannes Brahms und Béla Bartók – Selbst dessen Musik, die für einige von uns zuvor doch etwas zu modern war, erschien uns plötzlich wie erlösende Harmonien.

Nachdem wir am Ende eines musikalisch vielfältigen Tages zur Jugendherberge zurückgekehrt waren, war der letzte Abend unserer Fahrt aber noch lange nicht zu Ende. Nach einem Abstecher in eine lokale Bar ließen wir den Abend noch gemeinsam in der Jugendherberge bei Spielen, Süßigkeitenresten und (natürlich nicht-alkoholischen) Drinks ausklingen.

In unseren letzten Stunden im Studio am nächsten Vormittag gingen wir zum kreativeren Teil über: Wir unterlegten den Film mit den zuvor aufgenommenen Klängen und konnten beim Konzipieren der Vertonung unsere Vorstellungen und Ideen umsetzten. Noch kreativer sollte es bei der Vertonung des zweiten Filmes werden. Wir überlegten uns ein Konzept nach dem wir die Bilder beim Konzert improvisatorisch in Musik umsetzen könnten. Die letzten Feinschliffe wurden auch beim Stück „Aggregation und Dispersion“ von Camilo Bornstein vorgenommen.

So konnten wir gut vorbereitet und voller Vorfreude auf unser Konzert in der nächsten Woche zurück nach Hause fahren. Die Beantwortung der Frage „Ist das Musik oder kann das weg?“ fällt uns trotz allem aber noch schwer: Wir sind uns immer noch nicht ganz einig, ob das Musik ist – aber weg kann es sicher nicht.

Text: Lena Dittrich und Tabea Brummer (MSS 13)
Bilder: Sabrina Schwind (MSS 13)

Der Laetare-Umzug 2019

Bei strahlendem Sonnenschein vertrieben am letzten Sonntag im März die Schülerinnen der Klasse 5d beim Laetare-Umzug in der Landauer Innenstadt mit dem Hansel-Fingerhut-Spiel den Winter. In leuchtenden Kostümen und mit ausdrucksstarkem Spiel begeisterten sie zahlreiche Kinder und ihre Angehörigen auf dem Rathausplatz.

Text und Bilder: A. Korn

Im Kosmetiklabor der BASF

Im Kosmetiklabor der BASF duftet es gut: Aus Orangenschalen wird der Duftstoff Limonen extrahiert, der in konzentrierter Form kaum noch an Orangen erinnert und es werden verschiedene Ester hergestellt, die nach Gletscherbonbon, Kleber oder Rum duften.
So der Beginn des spannenden Experimentiervormittags im Teens`Lab der BASF in Ludwigshafen, zu dem die Klasse10c mit Frau Pleus und Herrn Lusch im März fuhren.
Die Schülerinnen wendeten das im Unterricht zum Themenfeld „Sauber und schön“ erlangte Wissen an und testeten unter anderem an Cremes, ob es sich um Öl in Wasser- oder Wasser in Öl Emulsionen handelt. Sie testeten nicht nur Emulsionen, sie stellten auch Emulsionen wie Sonnencreme und Haargel her. Sehr beeindruckend war der zum Schluss gezeigte Unterwasservulkan, der stark an eine Lavalampe erinnert.
Der Wunsch der Mädels ist klar: „Wir wollen noch einmal zur BASF fahren und im Oberstufenlabor experimentieren!“

Ein großes Dankeschön an die BASF, dass sie den Schulen mit „Forscher in Aktion“ die Möglichkeit geben zu experimentieren und ein wirklich großartiges Programm bieten.

Text: Dr. Susanne Pleus
Fotos: Dr. Susanne Pleus

Ein dickes Dankeschön an den Bund der Förderer von der Kletter-AG!

Seit Beginn des Schuljahres kann an der MWS wieder geklettert werden. Die Kletter-AG der 5. Und 6. Klassen mit Frau Korn möchten sich ganz herzlich beim Bund der Förderer für eine großzügige Materialspende bedanken. Mit neuen Klettergurten und -schuhen, Karabinern, Sicherungsgeräten, Seilen und vielem mehr bewegen wir uns nun regelmäßig mit viel Spaß in der Vertikalen. Dafür nutzen wir unsere schuleigenen Kletterwände, die Kletterhalle in Landau sowie die Felsen unseres schönen Pfälzerwaldes.

Text und Bilder: A. Korn

Medienscouts in Rostock 2019

Welche Kompetenzen braucht ein Medienscout? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach – unendlich viele! Die BJKM gibt dafür Hilfestellung. 300 Medienscouts aus ganz Deutschland erhalten in Workshops durch den Austausch untereinander sowie mit Experten viele neue Impulse.

„1000 000 Datenpunkte speichert ein autonom fahrendes Auto pro Sekunde.“ Durch das Sammeln dieser Datenmengen werden selbstfahrende Autos zukünftig immer sicherer fahren. Victor Mayer-Schönberger, Mitglied des Digitalrates der Bundesregierung, machte an diesem und anderen Beispielen deutlich, wie wichtig Big Data für unsere Zukunft bereits jetzt ist. Sein Vortrag war einer der Höhepunkte der Konferenz. Auch das Theaterstück „Update“ von Comic on zum Thema Sexting und Mobbing regte zu gewinnbringenden Diskussionen unter den Scouts an.

Komfort des 4 Sterne Hotels, das Basketballspiel der Seawolves Rostock und die Fahrt nach Warnemünde an die Ostseeküste trugen zu einem entspannten Miteinander bei. Unser großer Dank geht an den Hauptsponsor, die Techniker Krankenkasse, das Orga-Team des Vereins Prävention 2.0 und Gesa Stückmann, der Initiatorin dieser genialen Konferenz sowie allen anderen Beteiligten.

Fotos: Herr Staudt