Corona-Epidemie – Absage von Veranstaltungen

Folgende, bis zum 30. April 2020 geplante Veranstaltungen werden nicht stattfinden:

19.3.: Wandertag der Realschule entfällt, die Schülerinnen haben an diesem Tag schulfrei.
23. 3. -3-4.: Berufswahlpraktikum der 9. Klassen der Realschule
30.3.-3.4.: Praktikum „Verantwortung und Engagement“ der 9. Klassen des Gymnasiums
(Bitte informieren Sie nach Möglichkeit den Praktikumsbetrieb Ihrer Tochter. Auch wir werden zeitnah alle Betriebe kontaktieren und unsere Entscheidung begründen)

26.3.: Für den Girl´s Day werden wir dieses Jahr keine Beurlaubungen aussprechen können.
27.3. 5./6.Stunde: Da nur die Schülerinnen der MSS 13 am Abiturgottesdienst teilnehmen, findet für die 5.-12. Jahrgangsstufe der reguläre Fachunterricht statt.

6.4. und 7.4.: Die beiden Aufführungen des Requiems von Mozart entfallen.

Das La Ola ist ab 15.3. geschlossen; der Schwimmunterricht entfällt. Weitere Informationen über den Sportunterricht erhalten Sie zu gegebener Zeit.

Diese Informationen finden Sie auch im Elternbrief vom 12. März 2020.

Bitte aktuelle Informationen/Veränderungen über die Homepage verfolgen.

Die Schulleitung

(12.03.2020)

Corona Hinweise für Eltern

Regelungen für die Teilnahme an außerschulischen Veranstaltungen

Wir nehmen zeitnah eine Risikoabschätzung vor und entscheiden dann, ob die Veranstaltung stattfinden kann.

Die Schülerinnen, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen, besuchen an diesem Tag den Unterricht einer anderen Klasse.

Für die Schülerinnen, die nicht teilnehmen, soll vorher eine schriftliche Mitteilung durch die Eltern spätestens am Vortag erfolgen.

Für den nächsten Wandertag der Realschule am 19.03.2020 gilt:

Für die Kinder, die auf Wunsch der Eltern nicht am Wandertag der Realschule teilnehmen, wird eine Notfallklasse eingerichtet. Die Klassenlehrer sorgen für geeignete Arbeitsaufträge

Vortrag: Hochschule oder Duale Hochschule?


Bereits zum 17. Mal informierten Frau Professor Murzin von  der Hochschule für Wirtschaft und Technik Karlsruhe sowie Herr Professor Detzel von der DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) Karlsruhe  die Schülerinnen der MSS 12 über das Studium an einer Hochschule bzw. an einer dualen Hochschule.

Hierbei hoben die beiden Professoren die Besonderheiten und Unterschiede zwischen den beiden Hochschulen hervor.

Frau Murzin, Studiendekanin Vertrieb für Ingenieure/innen (MBA) mit den Lehrgebieten Marketing, VWL, Vertrieb, informierte über die Zugangsvoraussetzungen, Bewerbungsmodalitäten, Studiengänge und Strukturen des Studiums an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Karlsruhe.

Hier handelt es sich um ein klassisches Hochschulstudium, das in 6-8 Semestern zum  Bachelor-Abschluss führt, woran ein Masterstudium (2-4 Semester) angeschlossen werden kann, das dann wiederum zur Promotion befähigt.

Sehr anschaulich zeigte Frau Murzin die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten auf, die sich vor allem bei einem Studium im Bereich Ingenieurwesen ergeben werden, wenn man insbesondere die Anforderungen an die Industrie aufgrund des Klimawandels betrachtet.

Sie ermunterte die Schülerinnen zum Abschluss ihrer Ausführungen mal an der Hochschule „reinzuschnuppern“ (Girls Day, Tag der offenen Tür) – fühlt man sich wohl am Campus? – und dass das Wesentliche, was man für ein Studium mitbringen sollte, Durchhaltevermögen ist!!

Herr Detzel, Leiter des Studiengangs BWL-Industry an der DHWB, wies direkt am Anfang darauf hin, dass man für einen erfolgreichen Abschluss für sein Studienfach „brennen“ sollte.  Er erläuterte die Folgen, die das Coronavirus auf die Wirtschaft haben kann, um den Schülerinnen zu erklären, mit welchen Fragestellungen sich ein Absolvent im späteren Berufsleben auseinandersetzen könnte.

Charakteristisch für das System der Dualen Hochschule ist die Verknüpfung des Studiums mit praktischen Phasen im Betrieb. Das Bachelor-Studium kann in drei Jahren absolviert werden. Voraussetzung ist ein Arbeitsvertrag mit einem der kooperierenden Unternehmen. Ein gestraffter Zeitplan während der Studienabschnitte steht intensiven Praxiszeiten in den jeweiligen Unternehmen gegenüber, die auch die Ausbildungsvergütung übernehmen.

Die Bewerbung erfolgt ein Jahr vor dem Studienbeginn bei den Partnerunternehmen, die Auswahlverfahren finden im Herbst statt.

Die Webseiten der Hochschulen informieren konkret über die Fächerauswahl.

Beide Referenten waren sich einig, dass die Mädels die besseren Absolventinnen sind!!

Die Schülerinnen bedankten sich mit Applaus für die sehr informativen Vorträge und hatten Gelegenheit, ihre individuellen Fragen anzubringen.

Ein herzliches Dankeschön an beide Referenten für ihr großes Engagement im Rahmen der Berufsinformation an der Maria-Ward-Schule.

Die PowerPoint-Präsentationen zu den Vorträgen sind zum detaillierten Nachlesen im Downloadbereich abrufbar.

Hochschule Karlsruhe_Vortrag Maria Ward 2020

DHBW-KA_MWS_28_02_2020_final_Druckversion

Text: Spendier-Ring, Gräser, Dr. S. Pleus

Kleidertauschparty 13.03.2020 ! Veranstaltung fällt aus!

Hey Du,
kennst Du das – Dein Kleiderschrank ist voll mit Klamotten, von denen Du die Hälfte nicht anziehst?

Du suchst nach einer nachhaltigen Alternative zum Shoppen gehen und willst dem Massenkonsum, der unsere Gesellschaft prägt, entgegenwirken?

Dann ist unsere Kleidertauschparty am Freitag, den 13. März, von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr im Glaskasten der MWS (C011) genau das Richtige für Dich.

Unser Motto: tauschen statt neu kaufen.

Du kannst einfach vorbeikommen und Kleidung mitbringen, die Dir zu klein geworden ist oder Dir nicht mehr gefällt.

Bestimmt wirst Du das ein oder andere neue Lieblingsstück entdecken, das Dir entgegen lacht. Es freut sich, wenn es von Dir mitgenommen wird und Du musst nichts dafür bezahlen.

Ab Mittwoch, den 11. März können bereits jeden Tag in der ersten Pause Klamotten, die getauscht werden sollen, zum Kreuz auf dem Pausenhof gebracht und dort abgegeben werden.

Selbstverständlich kannst Du diese auch am Tag der Veranstaltung mitbringen.

WICHTIG: Bitte nur gewaschene Kleidung ohne Löcher abgeben – und keine Unterwäsche!

Wir freuen uns auf Dich,
Dein AK Kleidertauschbörse

 

Wandelkonzert 2020

Wandelkonzert 2020

Der A-Bau ist voll mit gespannt wartenden Menschen. Die Flurbeleuchtung erlischt, blaues Licht geht an, Nebel breitet sich aus.

Dann setzt düsterer Trommelschlag ein.

Der Chor versammelt, in Nebel gehüllt auf der Treppe.

Dramatisch, mit dem gregorianischen Choral „Alle psallite cum luya“, der die Anfänge der notierten Musik kennzeichnet, beginnt das Konzert.

Am Mittwoch den 05. Februar gestaltete der Musik LK 12, ein Kooperationskurs von MWS, MSG und OHG das Wandelkonzert, eine Reise durch die Musikgeschichte und auch durch die Maria-Ward-Schule.

Durch den Abend geführt wurde das Publikum von Annika Becker und Laurids Pietraß, die – zum Teil mit adrett passenden Requisiten.

Vom eindrucksvollen Beginn im Mittelalter ausgehend nahm der LK den Zuhörer mit durch beinahe tausend Jahre Musikgeschichte, gekrönt von selbst komponierten Pop-Songs.

Wandelkonzert 2020

Nach dem Auftakt ging es weiter in die Kapelle und damit in die Renaissance mit dem Madrigal (einem Vokalstück meist weltlichen Inhalts) „Weep, O Mine Eyes“, gefolgt von der Sonata „Pian‘ e Forte“ von Giovanni Gabrieli als Beispiel für die Venezianische Mehrchörigkeit. Musiziert wurde hierbei in Gruppen im Altarraum und auch auf der Empore, um den Zuhörern den für diese in Venedig entstandene Musikpraxis typischen Raumklang zu vermitteln.

Es folgte der Barock und natürlich darf da einer nicht fehlen, und zwar Johann Sebastian Bach.

Eingeführt wurde der Barock durch eine seiner technisch komplexen, melancholischen Partiten für Violine solo, musiziert von Alyssa Knoll. Im Anschluss folgte das Konzert für vier Violinen von Georg Philipp Telemann gespielt von Alyssa Knoll, Silvana Reuther, Jule Hirsch und Elisabeth Wilhelm.

Gekrönt wurde der Aufenthalt in der Kapelle mit einem Teil aus dem Choral „Jesu Meine Freude“ von J.S. Bach, gesungen vom gesamten Kurs und begleitet von Robin Völbel an der Orgel.

Wandelkonzert 2020

Danach ging es in die Aula, wo Annika und Laurids eine kurze Einführung in das weitere Programm mit näheren Erklärungen zu den Stücken gaben, die die Schülerinnen und Schüler für Klassik und Romantik, sowie Impressionismus ausgesucht hatten.

Die Klassik wurde repräsentiert durch einen ihrer bekanntesten Vertreter: Wolfgang Amadeus Mozart war nun angesagt. Zuerst war eines seiner sechs italienischen Streichquartette mit Elisabeth und Alyssa an den Geigen, Lovisa Matros am Cello und dem Gast Jonah Schlosser an der Bratsche zu hören. Dieses Werk schrieb Mozart auf einer seiner Italienreisen mit seinem Vater als er siebzehn Jahre alt war.

Das wütende und dennoch wehmütige Liebeslied „Als Luise die Briefe ihres ungetreuen Liebhabers verbrannte“ mit Franziska Roos als Sopranistin und Robin Völbel als Begleitung am Klavier beendete die kurze Reise durch die Klassik; das Klaviertrio von Mendelssohn Bartholdy mit Klavier (Robin Völbel), Geige (Alyssa Knoll) und Cello (Lea Wiedekind) führte in die Romantik ein.

Es folgte kein bereits oft gehörtes Werk eines weltberühmten Komponisten wie Liszt, Schubert, Mahler, Grieg oder Beethoven, sondern die außergewöhnliche, anspruchsvolle Konzertetüde für Trompete (Jona Reiser) und Piano (Laurids Pietraß) von Alexander Goedicke aus dem Jahr 1934 mit virtuosen, sowie aufgewühlten Passagen.

Mit dem geistlichen Gesangsoktett „Bleibe, Abend will es werden“, einem Gebet, das der Komponist Albert Becker vertonte (es sangen Annika S., Elisabeth W., Annika B., Jona S., Jona R. und Herr Rosskopp), endete der Erste Teil des Konzerts mit andächtigen Gefühlen beflügelt.

Nach einer kurzen Pause mit Bewirtung durch die MSS12 ging es sogleich weiter mit dem Programm, das inzwischen beim Impressionismus angekommen war.

Hier begeisterte Robin Völbel das Publikum mit seiner Interpretation der „Triana“, einem von zwölf Stücken des Klavierzyklus „Iberia“ von Isaac Albéniz. Bekannt als virtuoses, technisch anspruchsvolles Meisterwerk sorgt der Zyklus maßgeblich für die Berühmtheit des katalanischen Komponisten und Pianisten Albéniz.

Nun wurde es spannend und modern im Stil. Tintinnabuli (von lat. tintinnabulum = „Klingel, Schelle“) ist ein eigener Kompositionsstil des estnischen Komponisten Arvo Pärt. Von ihm spielten Elisabeth Wilhelm (Violine) und Kira Faath (Klavier) das 1978 geschriebene Stück „Spiegel im Spiegel“, welches ganz in diesem Musikstil verfasst ist. So hat die Geige die typischen Tonleiterbewegungen (aufwärts oder abwärts) und das Klavier spielt durchgehend gebrochene Dreiklänge.

Wandelkonzert 2020

Mit diesem letzten Exkurs in moderne Kompositionsstrukturen und Stücke war die Reise in der Gegenwart angekommen und die jungen Komponistinnen und Komponisten konnten ihre selbst komponierten Werke als Abschluss und Höhepunkt des Abends vorstellen.

Insgesamt gab es vier Gruppen, die dem gespannten Publikum zu bereits fortgeschrittener Stunde stolz nach der vollbrachten Arbeit ihre Songs zu unterschiedlichen Themen und in verschiedenen Stilen präsentierten.

Insgesamt konnten die Zuhörer eine sehr abwechslungsreiche Reise durch die Musikgeschichte erleben.

Bei jedem Stück wurde die Leidenschaft der Schülerinnen und Schüler für die Musik spürbar und es gab einige Gänsehautmomente, in denen das Publikum in atemloser Stille lauschte.

Mit besonderem Beifall wurden die eigenen Kompositionen bedacht und auch am Ende des Abends gab es begeisterten Applaus für die jungen Musikerinnen und Musiker und Herrn Rosskopp

(sowie natürlich für die Technik AG, die die Darbietungen durch Licht, Ton und Nebel tatkräftig unterstützte ;)).

Maria-Ward-Tag 2020

Maria Ward Tag 2020

Wie jedes Jahr begeht die Maria-Ward-Schule in Landau/Pfalz Ende Januar ihren Maria-Ward-Tag. An diesem unterrichtsfreien Tag stellt die gesamte Schulgemeinschaft (RS + Gym) ihr Arbeiten und Denken unter ein Motto Mary Wards. Diesmal war es:

Wer bei Anderen Gutes tun will, muss in und bei sich selber gut sein. Denn so gut ein jeder in sich selbst ist, soviel wird er bei Anderen Gutes schaffen.“

Maria Ward Tag 2020

Zahlreiche Workshops bezüglich Leben und Wirken ihrer Namensgeberin sowie verschiedenste Arbeitskreise zu den Zielen Mary Wards bestimmen die vier Stunden dieses besonderen Gedenktages. Die Kleinsten der Schule lernen die Lebensweise in Wort und Bild kennen. Die Mittelstufe beschäftigt sich mit altersangepassten Themenkreisen, die Oberstufe setzt besondere Akzente aus dem Wirken Maria Wards für erwachsene Schülerinnen: Was gibt mir die Maria-Ward-Schule an Besonderem mit auf den Lebensweg? Wie steht es um die Stellung der Frau in Gesellschaft und Kirche? Gibt mir Mary Ward Mut und Zivilcourage für mein tägliches Handeln?
Seit Jahren wirkt an diesem Tag Schwester Dolores Kroiß aus Bamberg aktiv an der Gestaltung des Maria-Ward-Tages mit. Sie besucht zwei 6. Klassen, schreibt mit den Schülerinnen „Zitronenbriefe“, beantwortet Fragen zu Mary Ward oder zu ihrem eigenen Ordensleben. Sr. Dolores war ja lange Zeit in Landau Fachlehrerin und Oberin und kennt so noch viele Kollegen/innen. Ihr jährlicher Besuch in Landau ist für das Kollegium, die Elternschaft und besonders für die Schülerinnen stets ein Erlebnis und eine Bereicherung sowie Ansporn, die Arbeit Mary Wards weiterzuführen. Ein gemeinsamer Schulgottesdienst in der benachbarten Marienkirche beendet den Feiertag, gestaltet von der J-GCL der Schule mit selbstverfassten Texten und Musik. Thema des Gottesdienstes ist das Tagesmotto. Sr. Dolores trug dazu eine selbstverfasste Meditation zu den Aspekten „Achtsamkeit und Barmherzigkeit“ vor. Herzlicher Applaus dankte ihr für das Mitgestalten am Maria-Ward-Tag, dies schon seit über 20 Jahren. Viele intensive, persönliche Gespräche mit Kollegen/innen nach einem gemeinsamen Essen in der Schulküche runden den Tag ab.
Am Tag danach besuchte Sr. Dolores zwei 8. Klassen sowie zwei Religionskurse der MSS 11 und 12, um Fragen zu ihrem Leben in der Ordensgemeinschaft, zu Tagesablauf, Aufgabenbereich innerhalb der Gemeinschaft oder zu externen Aktivitäten. Man war einer Maria-Ward-Schwester ganz nah, sie hat Zeit und auf alle Fragen eine beeindruckende Antwort. Es war für die Mädchen eine bleibende Lebenserfahrung. Diese ungezwungenen Fragestunden waren für die Schülerinnen so informativ, lehrreich und bereichernd, dass diese Veranstaltung als Ergänzung zum nächsten Maria-Ward-Tag 2021 weitergeführt wird. In den Tagen des Besuchs trifft Sr. Dolores stets alte Weggefährten und liebgewonnene Freunde aus ihrer Landauer Zeit. Viele gute Erinnerungen begleiten Sr. Dolores wieder nach Bamberg. Sie und die Landauer Schulgemeinschaft freuen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen 2021.
Anbei zwei Fotos vom Maria-Ward-Tag 2020 in Landau/Pfalz.


Text: Veit Schwöbel