10c bei der BASF im Kosmetiklabor

Nach einer etwas turbulenten Hinfahrt mit dem Zug, kamen wir am 08.11.2019 gegen kurz nach 9 Uhr in Ludwigshafen bei der BASF an. Nachdem die Sicherheitsregeln im Labor erklärt waren, wurden wir im Vortragsraum über die Gefahren der Sonne aufgeklärt. Wir sprachen darüber was die UV-Strahlung an und in der Haut und im Körper anrichten kann und wie man dies verhindert. Nach dem kleinen Vortrag wurden wir in drei Gruppen und in den Gruppen auch nochmal in Pärchen aufgeteilt. In den Gruppen durften wir dann passend zum Thema Sonnencreme herstellen. Die einen mit natürlichen und andere mit chemischen Mitteln.

Nach einer kurzen Pause gingen wir wieder in die Gruppen zurück und schauten diesmal welche Cremes aus dem Supermarkt mit einem Sonnenschutzfaktor (Selbstbräuner, Nivea Creme und Gesichtscreme mit Sonnenschutz) wirklich helfen. Auch überprüften wir, welche Zusammensetzung in den Cremes die Haut am besten gegen UV-Strahlung schützt. Nachdem wir in den Gruppe unsere Ergebnisse besprochen hatten, tauschte sich die ganze Klasse über die verschiedenen Ergebnisse aus.

Jetzt ist uns klar, dass es 1. Sinn macht sich vor der UV-Strahlung zu schützen und 2., dass ein vermeintlicher Schutz nicht unbedingt ein effektiver Schutz ist.

Text: Riccarda Pütz
Fotos: Dr. Susanne Pleus

 

Tag der offenen Tür 2019

Kommen Sie am Samstag (30.11.2019) von 10:00-13:00 Uhr vorbei und entdecken Sie die Maria-Ward-Schule! Nehmen Sie an einer Schulhausführung teil, informieren Sie sich über unsere vielfältigen Angebote und stellen Sie Ihre persönlichen Fragen. Für Ihre Tochter bieten wir zudem zahlreiche Mitmachstationen und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Anfahrt

Maria-Ward-Schule
Cornichonstr. 1
76829 Landau

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Karte MWS Landau

Gebäudeübersicht

Lageplan Schulgebäude

Anmeldetermine (neue 5. Klassen)

Info-Abend

Mittwoch, 15.01.2020 um 19:30 Uhr in der Aula

Anmeldung

Freitag, 31.01.2020 von 11:30 bis 19:00 Uhr
Samstag, 01.02.2020 von 09:30 bis 13:00 Uhr
Montag, 03.02.2020 von 14:00 bis 16:00 Uhr

Telefon

06341/92300

Mail

schule@mws-landau.de

Adresse

Private Maria-Ward-Schule Landau
Gymnasium und Realschule
Cornichonstr. 1
76829 Landau

Lageplan Schulgebäude

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Frau Biehler stellt sich vor

Ich heiße Birte Biehler und unterrichte seit August 2019 Sport an unserer Maria-Ward Schule in Landau. Tatsächlich ist das ein „Heimkommen“ für mich, da ich eine Ehemalige MWSlerin bin.

Nachdem ich mein Grundstudium an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz absolviert habe, bin ich nach Australien ausgewandert und habe dort an der Universität von Süd Australien (Uni SA) mein Lehramtsstudium beendet. Ich freue mich nach nun zehn Jahren wieder hier in Landau anzukommen.

Private vertreibe ich mir liebend gerne die Zeit mit Yoga und einer leckeren Tasse Hot Chocolate. Meine große Leidenschaft jedoch bleibt das Handballspielen, dieses habe ich in den letzten Jahren mit Beachhandball auffrischen dürfen.

Trotz meinen weitgefassten Reisen muss ich zugeben, daheim ist es am schönsten und ich freue mich auf viele wunderbare Momente mit den Mädels an der MWS.

Lieben Gruß,
Birte Biehler

 


	

Erster Schultag (5. Klassen)

Schultüte MWSLiebe Fünftklässlerinnen, wir möchten Euch herzlich an unserer Schule begrüßen! Los geht es mit einem Gottesdienst am 12.08.2019 um 08:00 Uhr in der Marienkirche. Gerne dürft ihr Eure Familien mitbringen. Anschließend ist um 09:00 Uhr die Begrüßung in der Aula (1. OG im B-Bau). Euer erster Schultag an der MWS endet nach der darauf folgenden Ausgabe der Schulbücher und einer Klassenleiterstunde um circa 11:00 Uhr.

Jugend trainiert für Olympia – Handball (WK II)

Am Dienstag, den 18.12.18, sind wir mit dem Bus zum Turnier nach Wörth gefahren. In unserer Hauptrundengruppe waren das Gymnasium Wörth, Gymnasium Schifferstadt und Gymnasium Zweibrücken.

Im ersten Spiel gegen Schifferstadt haben wir mit einer 5:1-Abwehr angefangen. Diese mussten wir nach wenigen Minuten in eine defensive 6:0 umstellen, da es dem gegnerischen Rückraum immer wieder gelungen ist, mit ihrer Kreisspielerin zu agieren. Es gelang uns in der ersten Halbzeit kaum erfolgreich im Angriff zu sein, da wir viele technische Fehler und schwache Torabschlüsse hatten. In der Halbzeitpause (2:6) haderten die Mädchen mit der Qualität des Balles. Nach einer kurzen Motivationsansprache verlief die zweite Halbzeit wesentlich besser und führte zum knapperen Endergebnis 7:10. Nach einer 5minütigen Verschnaufpause mussten wir schon gegen den späteren Turniersieger aus Zweibrücken antreten. Auch die immer stabiler werdende Abwehr konnte uns nicht zum Sieg verhelfen. Man hatte in dem Spiel das Gefühl, dass die Torhüterin aus Zweibrücken das Tor bildlich „zunagelte“. So endete das Spiel 5:9. Im letzten Spiel gegen Wörth ging es für uns darum sich würdig von dem Turnier zu verabschieden, aber für Wörth wäre mit einem Sieg noch der 2. Platz und somit die Qualifikation für das Regionalfinale möglich gewesen. Genauso motiviert starteten die Wörtherinnen ins Spiel und lagen zur Halbzeit 2:4 in Führung. Nach dem Halbzeitappell sich noch mal ordentlich „ins Zeug zu legen“ schalteten unsere Mädels nochmal einen Gang hoch und wendeten den Spielstand. Wörth konnte dem nichts mehr entgegen setzen und so haben wir das Spiel verdient 10:7 gewonnen.

Insgesamt konnten wir im Laufe des Turniers eines kontinuierliche Leistungssteigerung sowohl bei den Feldspielerinnen als auch bei unserer Torhüterin feststellen. Wir Trainer waren auch sehr von Spielverhalten und der kämpferischen Einstellung beeindruckt. Das spannende und auf hohem Niveau verlaufende Turnier verließen wir mit dem 3. Platz!

Für die MWS waren am Ball: Faath Milena, Bauchhenß Zoé, Bauchhenß Celine, Münster Jule, Graf Nele, Benz Johanna, Föhlinger Lea, Hoffmann Benita, Zürker Zoé, Hesse Zoé

                                                                                    Text: V. Spielberger

Fahrt der MSS 11 nach München

Mit dem Ende des Schuljahres näherte sich auch die alljährliche naturwissenschaftliche Exkursion der MSS 11 in die schöne bayrische Landeshauptstadt München. Dorthin brachen wir am Morgen des 20. Juni gegen 8:30 mit zwei Reisebussen auf.

Nach 5 Stunden Fahrt, unterbrochen von einer Pause in der ersten Feng-Shui-Raststätte Deutschlands, erreichten wir Schloss Nymphenburg. Dieses hielten wir fälschlicherweise für unser eigentliches Ziel, die Maria-Ward-Schule München. Fasziniert wie wir von dem barocken Gebäude mit seinen verzierten Fassaden waren, entstand der kollektive Entschluss, nach Nymphenburg umzusiedeln um die Schule zu wechseln. Zwar fanden wir kurz darauf hinaus, dass diese sich „nur“ in einem Nebengebäude des Schlosses befand, jedoch nicht minder schön war. Dies wurde uns nach einer kurzen Begrüßung und Einführung in die Geschichte unserer Münchner Schwesternschule durch deren urbayrischen Direktor und bei Führungen durch die Räumlichkeiten immer bewusster. Diese wurden von Schülerinnen, ebenfalls aus der 11. Jahrgangsstufe, geleitet.

Voll von neuen Impressionen waren wir zwar beeindruckt, jedoch auch froh, als wir am frühen Abend unser Hostel erreichten und uns beim Abendessen stärken konnten. Danach konnte uns selbst die Müdigkeit nicht abhalten, auf Streifzug durch die Innenstadt zu gehen: Wenige S-Bahn-Stationen später standen wir auch schon mitten in der Fußgängerzone, wo uns die sommerliche Großstadtatmosphäre – vollendet durch Straßenmusik, erfrischendes Eis und co. – auf die nächsten zwei Tage einstimmte, die wir aufgeteilt in Biologie-, Chemie-, und Physikkurse verbrachten.

Am darauf folgenden Morgen brachen am frühesten die Biologinnen (und Herr Gärtner als einsamer Biologe) zum „Naturparadies LBV München“ auf, um ihren Blick für die Tier- und Pflanzenwelt zu weiten. Dort wurden, nach dem Errichten eines Sonnensegels zum Schutz vor Hitze und Sonnenbrand, Gewächse und Insekten bestimmt. Bald darauf begann auch schon der kulinarische Höhepunkt des Tages: Mit diversen Kräutern wurden Quark und Butter veredelt und anschließend genüsslich verzehrt. Frisch gestärkt folgte der Tierpark Hellabrun als nächste Station der Exkursion. Dort konnte die Zeit frei auf das Bearbeiten eines Arbeitsauftrags zu Tieren aus verschiedenen Ökosystemen und eigenständigen Erkunden des Parks aufgeteilt werden, bevor die Rückfahrt in die Innenstadt zum Treffen mit den anderen Gruppenangetreten wurde.

Im dortigen Deutschen Museum hatten die Physikerinnen (und Herr Scharping als einsamer Physiker) ihren ersten Exkursionstag verbracht. Zwischen Zeit zum Freien Erkunden des Museums, insbesondere der physikalischen Abteilung, gab es immer wieder spannende Programmpunkte: Als erstes erwartete uns einer wortwörtlich „coole“ Vorführung mit flüssigem Stickstoff, welcher aufgrund seiner enormen Kälte von -196° C erstaunliche Auswirkungen auf Stoffe wie Wasser, Kunststoff oder Papier hatte, wie beeindruckende Versuche zeigten. Bald darauf folgte das „Mikroskopische Theater“: Hier wurden

verschiedene Mikroskope vorgestellt, wobei der Fokus auf dem Rasterelektronenmikroskop lag, das dank seiner sehr hohen Auflösung in vielen verschiedenen Bereichen Verwendung findet. Nachdem wir erfahren hatten, wie mit Hilfe eines Elektronenstrahles Bilder entstehen, konnten wir diese in Form von Aufnahmen von winzigen Tieren bewundern, bevor wir uns in der Mittagspause für eine Rallye im Astronomie-Bereich stärkten. Dort setzten wir uns unter anderem mit Galaxien, Sternen und Eigenschaften des Lichts, welches diese ausstrahlen, auseinander. Danach beendeten auch die Physikerinnen ihren erfüllten Tag im Deutschen Museum.

Am spätesten an diesem Tag waren die Chemikerinnen (und Herr Koch als einsamer Chemiker – die Männerquote hält sich konstant) um 8:30 aufgebrochen – obwohl Trägheit ja eher als physikalisches Gesetz bekannt ist. Umso aktiver wurde die Gruppe dann in der TU München: Dort stellte sie selbst Mozzarella her. Nach dem genüsslichen Verzehr ebendessen wurde von Studenten über den Campus und durch die Universität geführt. Darauf folgte eine Führung durch die Forschungsbrauerei Weihenstephan, in welcher verschiedene Verfahren zur Herstellung von Bier getestet und erforscht werden. Da diese Brauerei in der Lage ist, alle existierenden Verfahren durchzuführen, folgte als besonderes Highlight und Abschluss des Ausflugs eine Verkostung diverser Biersorten.

Nachdem die gesamte Stufe wieder zusammengefunden hatte, genossen wir in Kleingruppen in der Stadt den letzten Abend unserer Fahrt und freuten uns, den nächsten Tag gemeinsam im Deutschen Museum zu verbringen.

Am nächsten Morgen mussten wir bereits um 8:00 Uhr unsere Zimmer geräumt haben, um die Koffer im Bus zu verstauen und zum Museum aufbrechen. Dort hatten der Biologie- und Chemiekurs die Möglichkeit, die „flüssig Stickstoffvorführung“ sowie das „Mikroskopische Theater“ zu besuchen, während die Physikerinnen durch verschiedene Physik- und Technikabteilungen geführt wurden und sich an diversen elektronischen Musikinstrumenten ausprobieren konnten. Besonders beeindruckend war die anschließende Vorführung mit Starkstrom, die alle gemeinsam besuchten. Dort wurde mit Spannungen von bis zu einer Million Volt gearbeitet und Blitze von enormer Lautstärke erzeugt. Besonders beeindruckend war der Faraday’sche Käfig, bei dem ein Mitarbeiter des Museums uns ganz entspannt aus einem unter Starkstrom stehenden Käfig zuwinkte. Bald darauf neigte sich unser Besuch im Deutschen Museum auch schon dem Ende zu und nachdem wir noch ein letztes Mal das sonnige Wetter in der Innenstadt genießen konnten, traten wir voll von neuen Eindrücken die Heimreise zurück in die schöne Pfalz an.

Text: Tabea Brummer, Lena Dittrich
Bilder: Sabrina Schwind