Informatik Workshop – Agile Softwareentwicklung

codecentric Workshop - Agiles Arbeiten in der Softwareentwicklung

Am 01.12.2020 bekamen die Schülerinnen des Grundkurses Informatik MSS 13 einen exklusiven Workshop zum Thema „Agiles Arbeiten im Bereich der Softwareentwicklung“. Dabei erarbeiteten Jörg Fontaine, Arne Strathmann und Florian Troßbach (Agile Coach & Trainer“ der codecentric AG) per Videokonferenz und einem Onlinewhiteboard  mit den Schülerinnen ein praktisches Beispiel, bei dem im Team eine Mariofigur gebaut wurde.

Text: Hr. Lenz

Sportunterricht unter der Bedingung „Maskenpflicht im Unterricht“

  • Regulärer sportpraktischer Unterricht in Innenräumen kann nicht mit Maske stattfinden.

 

  • Sporttheoretischer Unterricht in Innenräumen kann ebenfalls regulär (mit Maske) abgehalten werden.

 

  • alternatives Bewegungsangebot (leichte Übungen an und mit Geräten, Gymnastik, Bewegungsspiele o.Ä.), mit Maske möglich.

 

Bei Unterricht im Freien ist es notwendig, dass warme Sportkleidung getragen wird.

Umgang mit Erkältungssymptomen und Informationen zur Maskenpflicht

Download: Merkblatt Umgang mit Erkältungssymptomen in Kita+Schule

 

Seit dem 2. November 2020 besteht die „Die Verpflichtung, eine geeignete MNB zu tragen, gilt für die gesamte Zeit des Schulbesuches, an weiterführenden Schulen auch während des Unterrichts.“

Diese Regelung gilt zunächst bis zum 30 November 2020.

Als geeignete Masken gelten:

Textile Barriere aus handelsüblichen Stoffen, die Mund und Nase vollständig bedeckt und sowohl an Nase, Wangen und Kinn eng anliegen.

Nicht möglich:

  • Masken aus dünnen Stoffen, die nicht geeignet sind, die gewünschte Wirkung (Rückhaltung von Tröpfchen und Aerosolen) zu entfalten.
  • Schals, Tücher u. ä.
  • Gesichtsvisiere/Face-Shields aus Kunststoff

 

Um sowohl Essen und Trinken als auch Atempausen zu ermöglichen, gelten bis auf weiteres folgende Regelungen:

  • Die Maske darf beim Essen und Trinken und im Freien (Pausen), wenn ein Abstand von 1,5 m eingehalten wird, abgenommen werden. Ansonsten gilt im Hof die Maskenpflicht.
  • Bei Kursarbeiten in der MSS können die Masken abgenommen werden, wenn der Abstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Die Kursleiter teilen dies den Schülerinnen entsprechend mit.
  • Wenn sich eine Person alleine in einem Raum aufhält.

 

Im Rahmen des Fachunterrichts entscheiden die Fachlehrerinnen und –fachlehrer über notwendige Zwischenpausen.

Bei akut auftretenden Beeinträchtigungen (z.B. Atemprobleme oder Kopfschmerzen) werden wir im Einzelfall angemessen reagiert (z.B. durch zusätzliche Maskenpause im Freien).

Besinnungstage der MSS 13

Die Besinnungstage der MSS 13 mussten dieses Jahr leider – coronabedingt – in einem anderen Kontext stattfinden. Da wir leider nicht in das, von allen sehr geschätzte, Christophorushaus nach Bad Dürkheim fahren durften, fanden sie an den letzten beiden Tagen vor den Herbstferien in den Räumlichkeiten der Schule und der Marienkirche statt. So war am Donnerstag ein Klassenraum, der Hof, die Aula, der Meditationsraum und die Kapelle mit verschiedenen Gruppen belegt, die entweder kreativ sich mit ihrer eigenen Persönlichkeit auseinadersetzten, oder sich in einer Stationenarbeit unterschiedlicher Methoden mit dem Thema „Berufung“ beschäftigen, oder einen Workshop besuchten mit dem Titel: „Wie kann ich gut und zufriedenstellend eine Entscheidung treffen? – Die Unterscheidung der Geister nach Ignatius von Loyola“. Dazwischen gab es Spiele, Meditationen, Phantasiereisen etc.

Dieser Tag mündete am Freitag nach noch einiger Nach- und Vorbereitungszeit in einen gemeinsamen Gottesdienst der ganzen Stufe. Ein Highlight, nachdem wir so lange auf größere Gottesdienste verzichten mussten. Die Gruppe der evangelischen Schülerinnen brachten ihre Gedanken und Ergebnisse des gestrigen Tages zum Thema „Zeit“ mit ein und machten dies für alle durch Plakate anschaulich. Die zwei biblischen Texte – das Gleichnis vom Schatz und der Perle und die Berufung der ersten Jünger – mündeten in Impulsfragen zum Nachdenken. Unterlegt waren diese Meditationen vom wunderschönen Klavierspiel von Mia Safi. Singen durften wir leider nicht, aber dafür kamen wir den großen Genuss, ganz entspannt den drei Musikerinnen Annika Schomburg (Gesang), Annika Becker (Gesang) und Mia Safi (Flügel), Völlig ohne Verstärkung schafften sie es, die ganze große Marienkirche mit Musik zu erfüllen.

Ein wirklich schöner Abschluss vor den Herbstferien.

Französisch im „Spiegelsaal“ zu Mainz

Am Samstag, den 25.01., gingen wir gegen Mittag in die MWS, um die schriftliche DELF-Prüfung des Niveaus B1 zu absolvieren. Nachdem alle Prüflinge eingetroffen waren, mussten wir uns in der Schule einschließen, was wir alle ziemlich merkwürdig fanden. Dies geschah aber aus versicherungstechnischen Gründen.

Die Prüfung bestand aus 3 Teilen. Hörverstehen, Leseverstehen und Text schreiben. Es ging um 13 Uhr los und es gab feste Zeiten, wann wir beginnen und enden sollten. Das Hörverstehen bestand aus drei Einzelübungen, das Leseverstehen aus zwei. Beim Text scheiben hatten wir die Aufgabe, ein Schulfest zu organisieren. Nachdem wir um ca. 15 Uhr fertig waren, waren wir alle froh, die schriftlichen Prüfungen überstanden zu haben.

DELF Feier Mainz

Am Mittwochmorgen sind wir zu siebt mit Frau Wenner nach wochenlangen Vorbereitungen auf die Prüfung mit dem Zug nach Mainz zum Institut français gefahren.

Da wir ein wenig zu früh waren, hatten wir noch genug Zeit, uns in ein Café zu setzen, wo wir zwei französische Prüfer hörten, die sich über die  Prüflinge lustig machten. Nach einer kleinen Stärkung im Café gingen wir auch schon weiter ins Institut, um unsere Prüfung zu absolvieren. Bevor es mit den Prüfungen losging, hatten wir noch 10 Minuten Zeit, uns auf den letzten Prüfungsteil vorzubereiten und uns für  jeweils eine von zwei Situationen vom zweiten  und dritten Prüfungsteil zu entscheiden. Im ersten Prüfungsteil wurden uns größtenteils Fragen zu unseren Hobbys und unseren Ferien gestellt. Im zweiten Teil, der ein Dialog zwischen dem Prüfer und dem Prüfling ist, mussten wir alle auf Probleme oder Situationen im Alltag reagieren und einen Kompromiss finden. Als Beispiel:

Eine von uns hatte die Aufgabe, den Lehrer zu überzeugen, mit der Klasse in ein Theater zu gehen. Da konnte man dann beispielsweise sagen, dass das Theaterstück kostenlos ist und als Kompromiss sagen, dass man selbst alles organisiert. Im dritten und letzten Teil der Prüfung, einem Monolog, konnte man sich aus zwei Themen eins aussuchen und eine Art Vortrag darüber halten. Mit den Notizen aus der Vorbereitungszeit war das auch ganz gut zu meistern, auch wenn es der schwierigste Prüfungsteil war.

Durch die Vorbereitung mit Frau Wenner waren alle Prüfungsteile gut zu bewältigen und dank ihr haben wir auch alle bestanden. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an Sie.

 

Bericht: Lotte Klempt und Julia Grassmück

Marsch auf Mainz- für eine humane Flüchtlingspolitik

Seit Montag sind junge Menschen zu Fuß unterwegs nach Mainz, um dort den politisch Verantwortlichen ihre Anliegen vorzutragen. Dabei ist eine ganze Reihe ehemaliger und jetziger Schülerinnen unserer Schule. Die Gruppe bittet auch unsere Schulgemeinschaft um Unterstützung:

Liebe Schülerinnen, liebe Eltern, liebe Schulgemeinschaft!
Die Lage der Geflüchteten auf den griechischen Inseln spitzt sich dramatisch zu.
Es gibt zu wenig Platz für zu viele Menschen.
Die vorherrschenden schlechten hygienischen Bedingungen sind der perfekte Nährboden für Krankheiten, die Ansteckungsgefahr ist immens.
Mediziner warnen bereits seit längerem besonders vor den dramatischen Folgen eines Ausbruchs des Corona-Virus.
Wir können diese katastrophalen Umstände nicht länger tatenlos mit ansehen, denn die Lebenssituation in den Lagern vor Ort und an der Grenze ist menschenverachtend.
Menschenrechte werden mit Füßen getreten!
Wir sollten gemeinsam aufstehen, für grenzenlose Solidarität!

Der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad und der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann bekundeten am Dienstag, 19. Mai 2020, ihre Unterstützung für die Forderungen dieser Protestgruppe für eine humane Flüchtlingspolitik.

Auch wir sind stolz auf deren Engagement für eine menschliche Welt.

Wer das Anliegen unterstützen möchte, kann dies mit der Unterzeichnung folgender Petition auf

https://www.openpetition.de/petition/online/landesaufnahmeprogramm-fuer-fluechtlinge-in-not-jetzt-rlpnimmtauf

Wandelkonzert 2020

Wandelkonzert 2020

Der A-Bau ist voll mit gespannt wartenden Menschen. Die Flurbeleuchtung erlischt, blaues Licht geht an, Nebel breitet sich aus.

Dann setzt düsterer Trommelschlag ein.

Der Chor versammelt, in Nebel gehüllt auf der Treppe.

Dramatisch, mit dem gregorianischen Choral „Alle psallite cum luya“, der die Anfänge der notierten Musik kennzeichnet, beginnt das Konzert.

Am Mittwoch den 05. Februar gestaltete der Musik LK 12, ein Kooperationskurs von MWS, MSG und OHG das Wandelkonzert, eine Reise durch die Musikgeschichte und auch durch die Maria-Ward-Schule.

Durch den Abend geführt wurde das Publikum von Annika Becker und Laurids Pietraß, die – zum Teil mit adrett passenden Requisiten.

Vom eindrucksvollen Beginn im Mittelalter ausgehend nahm der LK den Zuhörer mit durch beinahe tausend Jahre Musikgeschichte, gekrönt von selbst komponierten Pop-Songs.

Wandelkonzert 2020

Nach dem Auftakt ging es weiter in die Kapelle und damit in die Renaissance mit dem Madrigal (einem Vokalstück meist weltlichen Inhalts) „Weep, O Mine Eyes“, gefolgt von der Sonata „Pian‘ e Forte“ von Giovanni Gabrieli als Beispiel für die Venezianische Mehrchörigkeit. Musiziert wurde hierbei in Gruppen im Altarraum und auch auf der Empore, um den Zuhörern den für diese in Venedig entstandene Musikpraxis typischen Raumklang zu vermitteln.

Es folgte der Barock und natürlich darf da einer nicht fehlen, und zwar Johann Sebastian Bach.

Eingeführt wurde der Barock durch eine seiner technisch komplexen, melancholischen Partiten für Violine solo, musiziert von Alyssa Knoll. Im Anschluss folgte das Konzert für vier Violinen von Georg Philipp Telemann gespielt von Alyssa Knoll, Silvana Reuther, Jule Hirsch und Elisabeth Wilhelm.

Gekrönt wurde der Aufenthalt in der Kapelle mit einem Teil aus dem Choral „Jesu Meine Freude“ von J.S. Bach, gesungen vom gesamten Kurs und begleitet von Robin Völbel an der Orgel.

Wandelkonzert 2020

Danach ging es in die Aula, wo Annika und Laurids eine kurze Einführung in das weitere Programm mit näheren Erklärungen zu den Stücken gaben, die die Schülerinnen und Schüler für Klassik und Romantik, sowie Impressionismus ausgesucht hatten.

Die Klassik wurde repräsentiert durch einen ihrer bekanntesten Vertreter: Wolfgang Amadeus Mozart war nun angesagt. Zuerst war eines seiner sechs italienischen Streichquartette mit Elisabeth und Alyssa an den Geigen, Lovisa Matros am Cello und dem Gast Jonah Schlosser an der Bratsche zu hören. Dieses Werk schrieb Mozart auf einer seiner Italienreisen mit seinem Vater als er siebzehn Jahre alt war.

Das wütende und dennoch wehmütige Liebeslied „Als Luise die Briefe ihres ungetreuen Liebhabers verbrannte“ mit Franziska Roos als Sopranistin und Robin Völbel als Begleitung am Klavier beendete die kurze Reise durch die Klassik; das Klaviertrio von Mendelssohn Bartholdy mit Klavier (Robin Völbel), Geige (Alyssa Knoll) und Cello (Lea Wiedekind) führte in die Romantik ein.

Es folgte kein bereits oft gehörtes Werk eines weltberühmten Komponisten wie Liszt, Schubert, Mahler, Grieg oder Beethoven, sondern die außergewöhnliche, anspruchsvolle Konzertetüde für Trompete (Jona Reiser) und Piano (Laurids Pietraß) von Alexander Goedicke aus dem Jahr 1934 mit virtuosen, sowie aufgewühlten Passagen.

Mit dem geistlichen Gesangsoktett „Bleibe, Abend will es werden“, einem Gebet, das der Komponist Albert Becker vertonte (es sangen Annika S., Elisabeth W., Annika B., Jona S., Jona R. und Herr Rosskopp), endete der Erste Teil des Konzerts mit andächtigen Gefühlen beflügelt.

Nach einer kurzen Pause mit Bewirtung durch die MSS12 ging es sogleich weiter mit dem Programm, das inzwischen beim Impressionismus angekommen war.

Hier begeisterte Robin Völbel das Publikum mit seiner Interpretation der „Triana“, einem von zwölf Stücken des Klavierzyklus „Iberia“ von Isaac Albéniz. Bekannt als virtuoses, technisch anspruchsvolles Meisterwerk sorgt der Zyklus maßgeblich für die Berühmtheit des katalanischen Komponisten und Pianisten Albéniz.

Nun wurde es spannend und modern im Stil. Tintinnabuli (von lat. tintinnabulum = „Klingel, Schelle“) ist ein eigener Kompositionsstil des estnischen Komponisten Arvo Pärt. Von ihm spielten Elisabeth Wilhelm (Violine) und Kira Faath (Klavier) das 1978 geschriebene Stück „Spiegel im Spiegel“, welches ganz in diesem Musikstil verfasst ist. So hat die Geige die typischen Tonleiterbewegungen (aufwärts oder abwärts) und das Klavier spielt durchgehend gebrochene Dreiklänge.

Wandelkonzert 2020

Mit diesem letzten Exkurs in moderne Kompositionsstrukturen und Stücke war die Reise in der Gegenwart angekommen und die jungen Komponistinnen und Komponisten konnten ihre selbst komponierten Werke als Abschluss und Höhepunkt des Abends vorstellen.

Insgesamt gab es vier Gruppen, die dem gespannten Publikum zu bereits fortgeschrittener Stunde stolz nach der vollbrachten Arbeit ihre Songs zu unterschiedlichen Themen und in verschiedenen Stilen präsentierten.

Insgesamt konnten die Zuhörer eine sehr abwechslungsreiche Reise durch die Musikgeschichte erleben.

Bei jedem Stück wurde die Leidenschaft der Schülerinnen und Schüler für die Musik spürbar und es gab einige Gänsehautmomente, in denen das Publikum in atemloser Stille lauschte.

Mit besonderem Beifall wurden die eigenen Kompositionen bedacht und auch am Ende des Abends gab es begeisterten Applaus für die jungen Musikerinnen und Musiker und Herrn Rosskopp

(sowie natürlich für die Technik AG, die die Darbietungen durch Licht, Ton und Nebel tatkräftig unterstützte ;)).

Im Labor der BASF (Klasse 10a)

Wir, die Klasse 10a, fuhren am 05.11.2019 gemeinsam mit Herrn Gärtner und Frau Dr. Pleus in das Teens´ Lab der BASF in Ludwigshafen.

Bei der BASF angekommen wurden wir herzlichst begrüßt und der Tagesplan bekanntgegeben. Nach dem Erläutern der relevanten Gefahrensymbole und Sicherheitsregeln, wurden mit uns die theoretischen Grundlagen zu Öl in Wasser- und Wasser in Öl-Emulsion besprochen.

In Dreier-Gruppen führten wir die Experimente durch. Unser erlangtes Wissen konnten wir jetzt anwenden: Wir stellten zwei unterschiedliche Sonnencremes her, eine Öl in Wasser und eine Wasser in Öl Sonnencreme.

Nach einer Pause durften wir Im zweiten Durchgang die UV-Strahlungen messen. Anschließend überprüften wir welche Sonnenbrille, welche Hautfarbe, welche Sonnencreme und welches Kleidungsmaterial (Baumwolle,  Polyester…) uns am besten vor den UV-Strahlungen schützt.

Am Ende der Experimente durften wir unsere Ergebnisse vorstellen gemeinsam diskutieren.

Wir haben viele neue Sachen dazu gelernt und es hat uns sehr viel Spaß gemacht zu experimentieren.  Wir würden Die BASF gerne nochmals besuchen.

Ein großes Dankeschön an die Abteilung des Teens´ Lab der BASF, die uns diesen Tag ermöglichten und an unsere zwei Lehrer, die uns begleiteten.

Text: Mariam Abou El Azm (10a)

Fotos: Dr. Susanne Pleus