Im Kosmetiklabor der BASF

Im Kosmetiklabor der BASF duftet es gut: Aus Orangenschalen wird der Duftstoff Limonen extrahiert, der in konzentrierter Form kaum noch an Orangen erinnert und es werden verschiedene Ester hergestellt, die nach Gletscherbonbon, Kleber oder Rum duften.
So der Beginn des spannenden Experimentiervormittags im Teens`Lab der BASF in Ludwigshafen, zu dem die Klasse10c mit Frau Pleus und Herrn Lusch im März fuhren.
Die Schülerinnen wendeten das im Unterricht zum Themenfeld „Sauber und schön“ erlangte Wissen an und testeten unter anderem an Cremes, ob es sich um Öl in Wasser- oder Wasser in Öl Emulsionen handelt. Sie testeten nicht nur Emulsionen, sie stellten auch Emulsionen wie Sonnencreme und Haargel her. Sehr beeindruckend war der zum Schluss gezeigte Unterwasservulkan, der stark an eine Lavalampe erinnert.
Der Wunsch der Mädels ist klar: „Wir wollen noch einmal zur BASF fahren und im Oberstufenlabor experimentieren!“

Ein großes Dankeschön an die BASF, dass sie den Schulen mit „Forscher in Aktion“ die Möglichkeit geben zu experimentieren und ein wirklich großartiges Programm bieten.

Text: Dr. Susanne Pleus
Fotos: Dr. Susanne Pleus

Aufführung unseres französischen Rollentheaters im Gloria-Kulturpalast

Gruppenfoto im Gloria
Am Freitag, den 25.5.18 waren wir mit 8 Kindern und unserer Französisch-Lehrerin Frau Wenner im Gloria Kulturpalast in Landau. Dort haben wir ein Rollentheater („Tout le monde ensemble“) vorgeführt. Der Grund dafür war eine Veranstaltung („Forum Rezitation“) der Deutsch-Französischen Gesellschaft. Auch der Bürgermeister von Landau, Maximilian Ingenthron, ist dabei gewesen (#welcheehre). So auch der Vorstand der Deutsch-Französischen Gesellschaft.

Darstellerinnen auf der Bühne

Der erste Programmpunkt waren die Vorschulkinder der KiTa Sankt Peter & Paul. Sie sangen zwei Lieder. Dann kam die Grundschule Wollmesheimer Höhe mit den Klassen 1b & 2c an die Reihe. Jede Klasse sang ein Lied und zusammen trugen sie ein Gedicht vor. Als nächstes kam wieder die GSWH, diesmal jedoch mit den Klassen 3c & 4c, von diesen konnten wir auch zwei Lieder und ein Gedicht hören. Anschließend waren WIR dran. Wir führten ein französisches Rollenspiel auf. Es wurde von uns selbst entwickelt. Darin ging es um Mädchen, die Freundinnen fanden und mit ihnen tanzten. Es war ein voller Erfolg und niemand versprach sich. Nach uns hielt der Bürgermeister eine Rede, die wir aber nicht ganz mitbekamen, weil wir in der Zwischenzeit im Foyer Getränke, Madeleines, Mini-Brezeln und kleine Geschenke geschenkt bekamen. Dann war das MSG dran. Eine 5. Klasse führte ein von ihrem Lehrer selbst gedichtetes Lied vor. Eine andere 5. Klasse, 5c (Gesangsklasse) sang zwei bekannte Lieder. Zum Abschluss sangen alle Gäste zusammen den Kanon „Frère Jacques“. Es war ein schönes Erlebnis für uns alle

Mitgemacht haben: Julia Blank, Pauline Verlohner, Sina Matei, Amelie Kiefer, Lucy Benzinger, Johanna Klein, Leni Klein und Patricia Erxleben aus der 5a & 5b.

Text: Julia Blank und Pauline Verlohner

Landeswettbewerb Physik

Gruppenfoto LW Physik

Der alljährlich stattfindende Landeswettbewerb Physik besteht aus drei Runden. Mit meinem Ergebnis in der 2. Runde qualifizierte ich mich letztes Jahr für die 3. Runde, die aus einer Hausarbeit und einem dreitägigen Seminar an der Technischen Universität Kaiserslautern besteht.

Die Hausarbeit, an der die Teilnehmer von November bis Mai tüfteln konnten, bestand aus drei interessanten Aufgaben. Bei diesen musste man in erster Linie selbst Versuche durchführen, beschreiben und dann die dazugehörigen Fragen beantworten.

Als besonders spannend empfand ich Aufgabe 1, in der man einen Versuch durchführen musste bei dem es um die kontaktlose Energieübertragung beim Aufladen einer elektrischen Zahnbürste ging. Die Aufgabe bestand darin einen Stromkreis aufzubauen und dann mit der Ladestation als Quelle eine Glühlampe zum Leuchten zu bringen, obwohl die Ladestation der Zahnbürste keinen direkten Kontakt mit dem Stromkreis hatte. Da die meisten Themen der Hausarbeit im Unterricht noch nicht behandelt worden waren, habe ich selbst auch noch im Internet recherchiert.

Meine Physiklehrerin Frau Gräser unterstützte mich sowohl bei der Materialbeschaffung für die Aufgaben als auch bei dem Versuchsaufbau und den Messungen des komplexesten Versuches.

Ehrung

Nach der Abgabe der Hausarbeit fand vom 28. – 30. Mai ein Seminar an der TU-Kaiserslautern statt. Diese Veranstaltung hatte weniger einen Wettbewerbscharakter, es sollte eher das allgemeine Interesse an dem Fach Physik geweckt werden, was den Veranstaltern auch sehr gut gelungen ist. Jeder Wettbewerbsteilnehmer hatte die Möglichkeit einen begleitenden Schüler zu dem Seminar mitzunehmen. Tagsüber befanden wir uns immer auf dem Universitätsgelände, wo wir auch mittags und abends in der Mensa gegessen haben. Über Nacht waren wir in einer Jugendherberge im benachbarten Trippstadt untergebracht.

Das Seminar bestand vor allem aus vielen interessanten Vorträgen. Besonders fesselnd war ein Versuch mit einem (sehr teuren) Rastertunnelmikroskop, das dazu verwendet wird Atome sichtbar zu machen. Hier durften wir sogar selbst Hand anlegen und am Computer winzige Bausteine unserer Probe betrachten.
An unserem letzten Tag bekamen wir auch eines der vielen Laserlabore der Universität zu Gesicht. In diesem Labor versuchen Forscher die „kältesten Objekte des Universums“ zu erzeugen. Vor der Führung wurden bekamen wir auch noch einen Vortrag zu diesem Thema zu hören. Sonstige Vorträge handelten zum Beispiel von den mysteriösen schwarzen Löchern oder der Funktionsweise eines Lasers.

Obwohl der Wettbewerb während des spannungsreichen Seminars eher in den Hintergrund rückte, fand für uns noch ein experimenteller Teil im Labor statt. Innerhalb von 4 Stunden mussten zwei Versuche durchgeführt werden und ein beiliegender Fragebogen beantwortet werden. Die Versuche waren interessant und zum Glück auch leicht verständlich, sodass die Durchführung und Auswertung nicht zu kompliziert war. Zur Not lagen auch Physikbücher bereit, in denen man jederzeit ein Thema nachschlagen konnte. Ein weiterer Teil des Wettbewerbs war ein Kolloquium, bei dem die Hausarbeit besprochen wurde.

Mir hat der Wettbewerb sehr viel Spaß gemacht, da man sowohl das in der Schule erworbene Wissen anwenden kann, als auch sehr viel Neues lernt und ausprobieren darf.

 

Text: Helena Michaelis

SWR1 Leute Spezial – Zwischen Fakten und Fiktionen

Leben wir in einer Welt mit vielen Medien? Oder in einer Medienwelt, in der die Welt und das, was wir über sie erfahren, von „den“ Medien abhängen? In der Reihe „SWR1 Leute spezial“ luden SWR1 Rheinland-Pfalz und die Maria-Ward-Schule Landau, Cornichonstr. 1, zur Diskussion über das Thema „Zwischen Fakten und Fiktionen. Wer hilft uns durch den Mediendschungel?“ ein. Die Veranstaltung fand am Mittwoch, 25. April 2018, 19 Uhr, in der Aula statt.

Medienvielfalt nutzen statt getrieben werden
Ständig kommen neue Medien hinzu. Mit dem Internet verändern sich nicht nur die vertrauten Medien wie Zeitungen, Radio und Fernsehen, auch die neuen „sozialen“ Medien wie Facebook, Twitter, Instagram und Co. unterliegen einem permanenten Wandel. Über alle diese Kanäle strömen Informationen im Sekundentakt. Die Herausforderung der Medien dabei: filtern, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden, aufklären, Lüge von Wahrheit unterscheiden, Aufmerksamkeit wecken. Viele Menschen fühlen sich überfordert und reagieren mit Skepsis. Andere nutzen die Verunsicherung. Das böse Wort von den so genannten Fake News macht die Runde. Wie kann man sich in diesem „Mediendschungel“ orientieren? Wie kann man die Medienvielfalt für sich nutzen statt von ihr getrieben zu werden?

Diskussion mit interessanten Gästen
Oberstufenschülerinnen der Maria-Ward-Schule in Landau haben das aktuelle Thema gemeinsam mit der Redaktion von SWR1 Rheinland-Pfalz aufgegriffen und eine öffentliche Diskussionsveranstaltung entwickelt. Es diskutierten: Dr. Christian Schemer (Professor für Allgemeine Kommunikationswissenschaft am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Mirko Drotschmann (Journalist und Youtuber „MrWissen2go“, Mainz), Dr. Kristin Becker (ARD aktuell, Stuttgart) und Sebastian Böckmann (Leiter der Lokalredaktion Landau DIE RHEINPFALZ). Claudia Deeg von SWR1 Rheinland-Pfalz moderiert die Veranstaltung.

Enge Zusammenarbeit von SWR1-Redaktion und gymnasialer Oberstufe
„SWR1 Leute spezial“ ist eine Veranstaltungsreihe zu aktuellen Themen, die in enger Zusammenarbeit zwischen der Redaktion von SWR1 Rheinland-Pfalz sowie Schülerinnen und Schülern einer gymnasialen Oberstufe und deren Lehrerkollegium entsteht. Die Schüler sollen Einblick in die journalistische Arbeit erhalten und vom Ergebnis einer öffentlichen Podiumsveranstaltung profitieren, zu der Eltern, Lehrer, Schüler und alle interessierten Bürger eingeladen sind.

Die große Ungarn-Tour 2018

Ungarn Konzertreise

121 Musikerinnen aus Chören, Orchester und Band der Maria-Ward-Schule widmen sich dem interkulturellen Austausch und begeistern auch ungarisches Publikum

Landau, 07.04.2018. Es ist 19:30 Uhr und in der Vogesenstraße herrscht Verkehrschaos. 121 Musikerinnen und ein neunköpfiges Management-, Security- und PR-Team haben sich vor der Maria-Ward-Schule versammelt, um von hier aus auf eine einwöchige Ungarn-Tournee aufzubrechen. Mit dabei waren Instrumente, sonstige musikalische Ausstattung und Gepäck für eine Woche (obwohl man im Anbetracht der Koffergrößen als Außenstehender auch auf eine mehrjährige Welttournee hätte schließen können). Für weitere Unordnung sorgten zahlreiche Groupies (aka unsere Familien), die die Tourbusse jubelnd verabschiedeten – dass sie den Stars tatsächlich zujubelten und nicht einfach froh über die kommende Woche Ruhe waren, ist von Seiten des Managements noch nicht bestätigt. Zur Verabschiedung war auch die Tour-Managerin Frau Bollinger gekommen, die das großartige Programm in Ungarn auf die Beine gestellt hat – an dieser Stelle nochmals ein besonderer Dank! Um 20:20 Uhr machten sich die Busse auf die fast 16-stündige Busreise in Richtung Ungarn auf, genauer gesagt zu ihrem ersten Stopp Budapest.

Nachdem die Musikerinnen unter Beobachtung ungarischer Fans im „Hotel Budapest“ in Empfang genommen wurden, begaben sie sich zurück in den Bus, wo ihnen bei einer Stadtrundfahrt von den einheimischen Reiseführern, die die Gruppe die ganze Woche über begleiteten, die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte Ungarns Hauptstadt näher gebracht werden sollte. Diese führte sie unter anderem durch das Burgenviertel, die Innenstadt sowie das jüdische Viertel – das heutige Party-Zentrum der Stadt. Dabei erlebten sie die beiden Stadtteile Buda und Pest, aus denen sich die heutige zwei-Millionen-Einwohner-Stadt zusammen-setzt.

Am frühen Abend erreichten die Stars die Location ihres ersten Konzerts, die Kirche der deutschen katholischen Gemeinde in Budapest. Die für diesen Abend eher ruhig ausgewählte Setlist bewegte das Publikum zutiefst – besonders berührt waren die Zuhörer dem vom Chor aufgeführten ungarischen Volkslied „Esti Dal“, einige sangen sogar mit. Zum Abschluss dieses gelungenen Tages konnten die Musikerinnen auf dem Fußweg zurück zum Hotel, welcher sie vorbei am beleuchteten Parlamentsgebäude am gegenüberliegenden Donauufer führte, Budapest bei Nacht genießen.

Am nächsten Morgen verließen sie ihr Hotel in Budapest und brachen in Richtung Baja im Süden Ungarns auf, legten zuerst aber noch einen Zwischenstopp im Hotel „Geréby Kúria“ ein. An diesem Veranstaltungsort, wo sonst z.B. Hochzeiten und ähnliche Festivitäten ausgerichtet werden, wurden den Musikerinnen bei ungarischer Gulaschsuppe Folklore-Musik und traditionelle Volkstänze präsentiert. Nach einer weiteren Busfahrt erreichten sie ihren nächsten Halt Kecskemét. Hier führte ein Stadtrundgang einen Teil der Gruppe vorbei an Gotteshäusern verschiedener Religionen und sonnenbeschienenen Jugendstilfassaden. Der andere Teil besichtigte derweil das Kodály-Institut, wo (fort-)bildende Musikkurse nach dem Konzept des musikpädagogischen Visionärs Zoltán Kodály angeboten werden. Danach wurde die Truppe für eine Führung durch das Rathaus wiedervereint. Nach ihrem letzten öffentlichen Auftritt des Tages zogen sich die Musikerinnen und ihre Crew in ein Wellness-Hotel in Baja zurück.

Der erste Stopp der Tourbusse am nächsten Morgen war Pécs, im Deutschen auch „Fünfkirchen“ genannt. Dort führte ein kleiner Stadtrundgang die Pfälzerinnen vorbei am Dom, dem Rathaus und – am allerwichtigsten – der Sektfabrik. An diesem Mittag wurden sie beim Essen in einem noblen Restaurant gesichtet, von wo sie wohl zu ihrem Konzert im Dom zu Pécs aufbrachen.

Dieser war bis zum Rand gefüllt, da Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen das Konzert dem Nachmittagsunterricht vorzogen. Die andächtige Atmosphäre, die grandiose Akustik und das wunderschöne Gebäude machten das Konzert zum musikalischen Höhepunkt der Reise. Auf das große Konzert folgte eine spontane kleinere Darbietung, a capella oder begleitet von Ukulelen, auf dem zentralen Platz in Pécs, was für gute Laune bei den Musikerinnen, der Crew und den Passanten führte. Zurück in Baja wurden sie von regionalen Künstlern (den Schülerinnen und Schülern des dortigen „Ungarndeutschen Bildungszentrums“ (UBZ)) erwartet, mit denen sie zum Abendessen eine „Bartour“ durch die Innenstadt unternahmen. „Dabei konnten wir uns – auf Deutsch, Englisch oder mit Händen und Füßen – über gemeinsame Interessen an den wichtigen Dingen des Lebens wie Lieblingsmusik, verschiedene Schulsysteme und, am wichtigsten, Lieblingssüßigkeiten austauschen“, so berichteten Insider.

Den darauffolgenden Tag verbrachten sie im UBZ selbst. Dieses ist ein Bildungszentrum für Menschen jeden Alters, das sich aus Kindergarten, Schulen und Kursen für Erwachsene zusammensetzt. Bei diesen Angeboten liegt der Fokus auf der Vermittlung der deutschen Sprache und Kultur, die vor ca. 300 Jahren mit deutschen Einwanderern über die Donau nach Ungarn kam. Dort fand der einzige offizielle Pressetermin der Gruppe statt (Das ungarische Fernsehen berichtete). Die Stars gaben exklusive Einblicke in Erlebnisse und Hintergründe der Tour und beantworteten sogar einige persönliche Fragen rund ums Thema Musik. Als Vorbereitung auf die musikalische Zusammenarbeit mit den ungarndeutschen KollegInnen und um neue musikalische Inspiration zu sammeln (über ein neues Album wird spekuliert), besuchten die Musikerinnen verschiedene Workshops rund um die Geschichte, Tradition und Lebensweise der Gastgeber. Vielleicht auch deshalb wurde auch das letzte Konzert der Tour in Kollaboration mit den Musikern und Musikerinnen des UBZ ein voller Erfolg. Obwohl die Künstler ein phänomenales Tourfinale hinlegten, kam es an diesem Tag beinahe zur Spaltung der Gruppe. Die begleitenden Roadies forderten sowohl die „Musiker“ als auch die „Sänger“ zum Aufräumen auf, diese Differenzierung führte zu Kontroversen und heftigen Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Gruppe. Die Spannungen legten sich jedoch bald beim Lernen ungarndeutscher Volkstänzen, somit wurde nicht nur der interkulturelle Austausch gefördert, sondern auch der intragemeinschaftliche Zusammenhalt gestärkt.

Der Sprecher der ungarndeutschen Gastgeber – Joschi Emmert, Lehrer am UBZ – äußerte sich begeistert: So musikalische, intelligente, gut erzogene, motivierte Mädels habe ich noch nie erlebt.
Meinerseits ein großes Kompliment an die MWS!!! Wie Musik Brücken baut: Nach dem Konzert gestern haben die Chorleiter von einander Noten verlangt. Heute sagte unser Chorleiter: Wir können von der MWS viel lernen, wie man Kinder zur Musik motiviert.

Den letzten Tag der Tour verbrachte die Gruppe wieder in Budapest, wo sie diesmal das Burgenviertel zu Fuß erkundete und danach noch inkognito bei Shopping, Sightseeing und ungarischem Streetfood knapp den Paparazzi entkamen. Der letzte offizielle Programmpunkt war ein nächtlicher Spaziergang zur „Freiheitsstatue“ Budapests. Diese steht auf einem Berg, weshalb sich allen ein wunderschöner Blick über die Lichter der Stadt bot.

Hier verabschiedeten wir uns mit einem letzten Lied von den zu Tränen gerührten Reiseleiterinnen.“, so einer der Stars. „Verabschieden mussten wir uns am nächsten Morgen leider auch von Budapest und ganz Ungarn, das uns in der letzten Woche so sehr ans Herz gewachsen war, aber was soll man sagen – so it goes.“

Text: Tabea Brummer & Lena Dittrich

Die Fachschaft Französisch stellt sich vor

Flagge Frankreich

Die Fachschaft Französisch bietet in jeder Jahrgangsstufe Tagesexkursionen mit oder zu unseren französischen Schulfreunden in Haguenau an, Highlights sind dabei in Orientierungs- und Mittelstufe Ausflüge nach Pirmasens, Speyer, Wissembourg oder Strasbourg und in der Oberstufe für die Französisch-Schülerinnen der Besuch des weltberühmten Strasbourger Weihnachtsmarktes und immer wieder Studienfahrten über das Wochenende nach Paris, Lyon …

Daneben gibt es des Öfteren die Möglichkeit, französische Filme im Original anzusehen. Seit dem Schuljahr 2017/18 wird sogar eine AG zur Vorbereitung der DELF-Prüfung in Französisch in Mainz angeboten, an der sich gerade 10 Schülerinnen erfolgreich beteiligt haben.

Die Fachschaft organisiert zudem in der Jahrgangsstufe 9 für Französisch F1-Schülerinnen einen Austausch mit unserer Partnerschule Sainte Philomène in der Landauer Partnerstadt Haguenau.

Frankreich Austausch Landau Haguenau

Die Schülerinnen verbringen eine Woche bei französischen Familien, besuchen den Unterricht und unternehmen viele interessante Ausflüge z. B. nach Strasbourg, Colmar … Außerdem kommen ihre französischen „Correspondants“ ebenfalls für eine Woche nach Landau. Sie sind bei den Familien unserer Mädchen untergebracht. Mit diesen teilen sie die Freizeitaktivitäten, fahren mit der Schule nach Speyer, Karlsruhe … und besuchen selbstverständlich unseren deutschen Unterricht. Dieser Austausch fördert nicht nur die Sprachkenntnisse, sondern auch das Verständnis für Kultur und Mentalität unseres engsten Nachbarn, Frankreich.

Für die Schülerinnen sind das einmalige Erlebnisse, die die geographische, politische, geschichtliche und kulturelle Nähe zu Frankreich begünstigt.

Text: Maren Becker und Gitte Horn

Make Science – Chemie-Unterricht ganz anders

Make Science
Redox- und Säure-Base-Reaktionen im Bubble-Tea Bällchen

Die PH Karlsruhe wird nach der BASF zu einem weiteren Basislager für die MWS: Nach den 13er LK´s im Februar, die hatten sich ja im Kriminallabor verlustiert, fuhren die Schülerinnen des 12er Lk`s mit Frau Dr. Pleus in der Woche nach den Osterferien ebenfalls an die PH Karlsruhe, um dieses Mal Bubble Tea-Bällchen herzustellen und in ihnen Reaktionen durchzuführen. So wird der doch eher dröge Stoff der Säure-Base-Reaktionen und der Redoxreaktionen wieder „lebendig“!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Sabrina Syskowski und Ihrem Team für den spannenden und ertragreichen Tag und der überaus netten Atmosphäre – möge die Doktorarbeit ein Erfolg werden (!) und es den beobachtenden Studierenden des Lehramts Chemie ein wenig genützt haben.

Hier ein paar Impressionen:

Text: Dr. Susanne Pleus
Fotos: Dr. Susanne Pleus

Mehr als nur Bonjour – das DELF-Diplom

DELF Absolventinnen 2018 (Diplôme d´études de langue française)
DELF Absolventinnen 2018 (Diplôme d´études de langue française)

Dieses Jahr wurde an unserer Schule zum ersten Mal die DELF-AG angeboten.
Was ist DELF? Die Buchstaben stehen für „Diplôme d´études de langue française”. Dies bedeutet, man kann seine Sprachkenntnisse in Französisch in einer Prüfung testen und hierfür eine weltweit anerkannte Sprachzertifizierung erhalten. Die Prüfungen sind in verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt. Von A1 bis B2 nimmt die Anforderung zu. Dieses Jahr wurde das Niveau B1 angeboten. Geplant ist aber die Fortführung der AG im nächsten Schuljahr, je nach Interesse der Schülerinnen werden verschiedene Niveau-Stufen angeboten.

Anfang des neuen Schuljahres war das erste DELF Treffen angesetzt. Da die AG so neu war, kamen wir auf eine recht kleine Gruppe von zehn Schülerinnen. Das machte den Vorbereitungskurs, jeden Mittwoch von 13.30 bis 15 Uhr, aber umso intensiver. In der AG übten wir die vier Kategorien der DELF-Prüfung: Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen. Am Samstag, dem 27. Januar 2018 war es dann so weit: Der schriftliche Teil der Prüfung fand von 13 bis 14.30 Uhr an unserer Schule statt. Dank der guten Vorbereitung mit den DELF-Materialien waren wir vor dieser Prüfung recht entspannt. Der „schlimmere“ Teil, das Sprechen, stand uns ja noch bevor. Dafür mussten wir am Mittwoch, dem 31. Januar, nach Mainz ins „Institut français“ fahren. Zum Glück verlief die Zugfahrt problemlos und wir kamen rechtzeitig an. Im „Institut français“ wurden wir direkt auf Französisch empfangen und in einen großen Wartesaal geführt, bevor uns eine Französin nacheinander zu den Prüfungsräumen brachte. In diesen führte jeweils ein Muttersprachler die mündliche Prüfung durch. Wir waren zuerst alle sehr nervös. Doch als wir uns nach der Prüfung wieder im Warteraum trafen, war jeder zufrieden und erstaunt, wie schnell die Prüfung vorbei war und wie nett die Prüfer waren.
Bis wir das Ergebnis der DELF-Prüfung bekamen dauerte es allerdings fünf Wochen. Dafür ist das Resultat sehenswert. Alle haben bestanden und somit das Zertifikat für die Niveau-Stufe B1 bekommen.

Folgende Schülerinnen der Klassen 10 bis MSS 12 nahmen an dem von Frau Wenner betreuten Examen teil: Laura Blüm, Marcie Müller, Hanna Bien, Leonie Ganzer, Angelika Le Quang, Marla Müller, Laura Schreiner, Pauline Geisler, Sophie Laux, Elena Stachel.

Text: Pauline Geisler, MSS 12

Jugend trainiert für Olympia – Handball 2018

Am zweiten Schultag nach den Weihnachtsferien, Donnerstag den 11.01.2018, nahmen die Mädchen (WK 4) der Maria-Ward-Schule an den Vorrundenspielen “Jugend trainiert für Olympia” in der Sporthalle des Pamina Schulzentrum Herxheim teil.

Die Mannschaft bestand aus Mädchen der Klassenstufen fünf bis sieben, wobei sechs neue Spielerinnen im Team waren. Deswegen waren wir über das Abschneiden der Mannschaft sehr gespannt.
Das erste Spiel gegen das Max-Slevogt-Gymnasium Landau verlief bis zur Halbzeit auf Augenhöhe (9:7). Einige schöne Anspiele vom Rückraum an den Kreis wurden mit erfolgreichen Abschlüssen belohnt. Dem MSG gelang es öfters durch Einlaufen der Außenspielerinnen für Unruhe in unserer Abwehr zu sorgen. In der zweiten Halbzeit arbeitete die Abwehr zumeist konzentrierter und konsequenter, so dass der Vorsprung ausgebaut werden konnte. Mit einem Sieg von 16:11 waren wir erleichtert gut in das Turnier gestartet zu sein.
Im letzten Spiel standen unsere Mädchen dem schwächsten Team dieser Runde gegenüber, der Mannschaft des Pamina Schulzentrum aus Herxheim. Hier konnte unsere Führungsspielerin über weite Strecken „geschont“ werden. Deshalb benötigten die anderen Spielerinnen der Mannschaft einige Angriffe um die nötige Sicherheit und das Selbstvertrauen zu haben ein Tor zu werfen. Nach dem Halbzeitstand von 7:2 endete das Spiel 14:6.
Mit der erfolgreichen Ausbeute von zwei Siegen aus zwei Spielen sind die Mädchen auf dem ersten Platz gelandet und somit eine Runde weiter wie auch die Zweitplatzierten, die Mannschaft des MSG Landau! Der Regionalentscheid findet am 05.03.2018 statt. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

Für die MWS waren am Ball: Rock, Katharina; Benz, Johanna; Föhlinger, Lea; Krauß, Julia; Bender, Lara; Janssen, Lina; Beck, Jamila; Masing, Inken; Klein, Enja; Köhler, Leni; Becka, Juli; Schuhmacher, Selma

Wir würden uns über neue Mitspielerinnen freuen. Jeden Mittwoch findet von 13:30- 15:00 Uhr das Training statt.

Text: V. Spielberger
Gestaltung: Sabrina Heinze

Bogenschießen Landesmeisterschaft 2018

Am 14. Januar 2018 fand in Worms die Landesmeisterschaft des Bogensport-Verband Rheinland-Pfalz e.V. in der Halle statt. Mit 120 Teilnehmern war dies die größte Landesmeisterschaft des DBSV.

Teilnehmern der Landesmeisterschaft
Bogenschießende in Aktion

In der bestens ausgestatteten Wormser Sporthalle mit 26 Scheiben in 18 Metern Entfernung konnten sich die Ergebnisse der Maria-Ward-Schule und des DJK Bogensport Albersweiler e.V. mehr als sehen lassen:

Ella Weber wurde mit Landesrekord Landesmeisterin im U14 weiblich Jagdbogen und Cara Scherer konnte den 1. Platz bei den U12 weiblich Blankbogen für sich erringen. Die Maria-Ward-Schule und der DJK Bogensport Albersweiler e.V. können zu Recht stolz auf diese Erfolge ihrer Bogenschützinnen in der DBSV-Hallenrunde 2018 sein.

Landesmeisterin U14: Ella Weber
Landesmeisterin U14
1. Platz bei den U12 mit Cara Scherer
1. Platz bei den U12