Ist das Musik oder kann das weg?

Wenn man als Kind anfängt, ein Instrument zu spielen, klingt das erstmal nicht nach Musik, sondern eher nach einer Reihe undefinierbarer und manchmal schmerzhafter Geräusche. Unser jahrelanges Üben und das Studieren von über 1500 Jahren Musikgeschichte im Musik-Leistungskurs hatten eigentlich immer zum Ziel, diese in möglichst musikalische Klänge zu verwandeln. Als wir aber in der 13. Klasse anfingen, uns mit Neuer Musik zu beschäftigen, wurde unser Verständnis von „musikalisch“ grundlegend erschüttert: Wir hörten Werke von Schönberg, Berg & co…. Und das war erst der Anfang! Auf deren Zwölftonmusik folgten Cluster, Klangcollagen und Vierteltöne. Noch mehr auf die Probe gestellt wurde unser traditionell geprägtes Gehör auf unserer letzten gemeinsamen Fahrt mit unserem Kurs nach Frankfurt. Dort beschäftigten wir uns vom 6.-8. Februar im Tonstudio der Hochschule unter der Leitung von Orm Finnendahl, Professor für Komposition und selbst zeitgenössischer Komponist, mit elektronischen Klängen. Die Ergebnisse präsentierten wir eine Woche später bei der Vorstellung „Drunter und Drüber“ in der Aula der Maria-Ward-Schule.

Als wir am Mittwochabend zum ersten Mal gespannt das Studio betraten, wurden wir bereits von Orm Finnendahl und drei seiner Kompositionsstudenten erwartet. Einer von ihnen, Camilo Bornstein, hat im Rahmen seines Studiums ein Vierteltonstück komponiert, welches einige von uns bereits geübt hatten und in den folgenden Tagen unter seiner Leitung perfektionieren würden. Um einen ersten Eindruck von elektronischen Kompositionen zu gewinnen, hörten wir aber zunächst ein Acht-Kanal-Stück: Acht um den Zuhörer positionierte Lautsprecher spielen verschiedene Klänge, die ein beeindruckendes Gesamtbild ergeben. Das Stück, welches wir hörten, ist ausschließlich aus Sprachaufnahmen entstanden. Der Komponist verarbeitete diese, indem er sie segmentierte und auf verschiedene Lautsprecher verteilte, sodass ein dreidimensionales Hörerlebnis entsteht.

Weiter in die Welt der elektronischen Klänge führte uns das Stück „Flock“ von Orm Finnendahl, bei dem in einer Computersimulation das Schwarmverhalten von Tieren dargestellt und in Klänge übersetzt wird. Beim Anhören kam irgendwann die zentrale Frage auf: Ist das Musik oder kann das weg? Im Laufe unserer Arbeit an eigenen Projekten würden wir immer wieder auf diese Frage stoßen.

Am nächsten Morgen begannen wir, an diesen zu arbeiten: Zu dem Motto „Drunter und Drüber“ hatte der Grundkurs Bildende Kunst aus der MSS12 zwei Kurzfilme gedreht, die wir vertonen sollten. Für einen der beiden Filme benutzten wir ein im Studio vorhandenes Klangverarbeitungsprogramm, das live Eingespieltes durch Überlagerung und Veränderung von Geschwindigkeit und Tonhöhe verfremdet. Dafür benutzten wir mitgebrachte Instrumente und experimentierten auch mit Gesang, Sprache und diversen Geräuschen. Für uns war es sehr spannend, diese Kompositionstechnik auszuprobieren und ihre Möglichkeiten kennenzulernen – Dennoch stießen wir auch auf die Grenzen dieser Methode, da man hier sehr an das Programm gebunden ist. Die Kreativität, die Musik ausmacht, war auf den ersten Blick nicht so präsent wie beim konventionellen Komponieren. Bereits im Vorfeld hatten wir uns aber kreativ mit Neuer Musik auseinandergesetzt und selbst in Gruppenarbeit eigene Stücke für unser Konzert kreiert. Am Nachmittag nutzten wir die Chance, von einem Professor für Komposition konstruktive Kritik und damit auch neue Denkanstöße zu erhalten: Orm Finnendahl hörte sich alle unsere Stücke an und gab uns sein professionelles Feedback.

Am Abend waren wir alle sehr beeindruckt und inspiriert von den neuen Erfahrungen und voller Ideen für unsere weitere Arbeit an den Projekten, trotzdem sehnten wir uns auch ein wenig nach uns vertrauterer Musik. Zum Glück besuchten wir ein Konzert in der Alten Oper Frankfurt: Dort erwarteten uns Werke von Johannes Brahms und Béla Bartók – Selbst dessen Musik, die für einige von uns zuvor doch etwas zu modern war, erschien uns plötzlich wie erlösende Harmonien.

Nachdem wir am Ende eines musikalisch vielfältigen Tages zur Jugendherberge zurückgekehrt waren, war der letzte Abend unserer Fahrt aber noch lange nicht zu Ende. Nach einem Abstecher in eine lokale Bar ließen wir den Abend noch gemeinsam in der Jugendherberge bei Spielen, Süßigkeitenresten und (natürlich nicht-alkoholischen) Drinks ausklingen.

In unseren letzten Stunden im Studio am nächsten Vormittag gingen wir zum kreativeren Teil über: Wir unterlegten den Film mit den zuvor aufgenommenen Klängen und konnten beim Konzipieren der Vertonung unsere Vorstellungen und Ideen umsetzten. Noch kreativer sollte es bei der Vertonung des zweiten Filmes werden. Wir überlegten uns ein Konzept nach dem wir die Bilder beim Konzert improvisatorisch in Musik umsetzen könnten. Die letzten Feinschliffe wurden auch beim Stück „Aggregation und Dispersion“ von Camilo Bornstein vorgenommen.

So konnten wir gut vorbereitet und voller Vorfreude auf unser Konzert in der nächsten Woche zurück nach Hause fahren. Die Beantwortung der Frage „Ist das Musik oder kann das weg?“ fällt uns trotz allem aber noch schwer: Wir sind uns immer noch nicht ganz einig, ob das Musik ist – aber weg kann es sicher nicht.

Text: Lena Dittrich und Tabea Brummer (MSS 13)
Bilder: Sabrina Schwind (MSS 13)

Der Laetare-Umzug 2019

Bei strahlendem Sonnenschein vertrieben am letzten Sonntag im März die Schülerinnen der Klasse 5d beim Laetare-Umzug in der Landauer Innenstadt mit dem Hansel-Fingerhut-Spiel den Winter. In leuchtenden Kostümen und mit ausdrucksstarkem Spiel begeisterten sie zahlreiche Kinder und ihre Angehörigen auf dem Rathausplatz.

Text und Bilder: A. Korn

Ein dickes Dankeschön an den Bund der Förderer von der Kletter-AG!

Seit Beginn des Schuljahres kann an der MWS wieder geklettert werden. Die Kletter-AG der 5. Und 6. Klassen mit Frau Korn möchten sich ganz herzlich beim Bund der Förderer für eine großzügige Materialspende bedanken. Mit neuen Klettergurten und -schuhen, Karabinern, Sicherungsgeräten, Seilen und vielem mehr bewegen wir uns nun regelmäßig mit viel Spaß in der Vertikalen. Dafür nutzen wir unsere schuleigenen Kletterwände, die Kletterhalle in Landau sowie die Felsen unseres schönen Pfälzerwaldes.

Text und Bilder: A. Korn

Vorankündigung: „Rembrandt im Goldenen Zeitalter der Niederlande“

Der Bund der Förderer der Maria-Ward-Schule lädt ein zu einem Vortragsabend am Mittwoch, 10.04.2019 um 19:30 in der Schulbibliothek, Eingang Vogesenstraße ein. Thema des Abends ist ein Lichtbildervortrag von unserem ehemaligen Kunstlehrer Hubert Sauther mit dem Titel
„Rembrandt im Goldenen Zeitalter der Niederlande“.

Der Vortrag beleuchtet im 350. Todesjahr des Ausnahmekünstlers die historischen, politischen, gesellschaftlichen, religiösen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der blühenden Kulturlandschaft der Niederlande im 17. Jahrhundert, in die Rembrandt Harmenszoon van Rijn hineingeboren wurde und zeichnet den rasanten Aufstieg und tiefen Fall des berühmtesten niederländischen Barockmalers und seines Hauptwerkes, „Die Nachtwache“, nach. Der Eintritt ist frei.

 

Text: Agnes Hoffmann

Medienscouts in Rostock 2019

Welche Kompetenzen braucht ein Medienscout? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach – unendlich viele! Die BJKM gibt dafür Hilfestellung. 300 Medienscouts aus ganz Deutschland erhalten in Workshops durch den Austausch untereinander sowie mit Experten viele neue Impulse.

„1000 000 Datenpunkte speichert ein autonom fahrendes Auto pro Sekunde.“ Durch das Sammeln dieser Datenmengen werden selbstfahrende Autos zukünftig immer sicherer fahren. Victor Mayer-Schönberger, Mitglied des Digitalrates der Bundesregierung, machte an diesem und anderen Beispielen deutlich, wie wichtig Big Data für unsere Zukunft bereits jetzt ist. Sein Vortrag war einer der Höhepunkte der Konferenz. Auch das Theaterstück „Update“ von Comic on zum Thema Sexting und Mobbing regte zu gewinnbringenden Diskussionen unter den Scouts an.

Komfort des 4 Sterne Hotels, das Basketballspiel der Seawolves Rostock und die Fahrt nach Warnemünde an die Ostseeküste trugen zu einem entspannten Miteinander bei. Unser großer Dank geht an den Hauptsponsor, die Techniker Krankenkasse, das Orga-Team des Vereins Prävention 2.0 und Gesa Stückmann, der Initiatorin dieser genialen Konferenz sowie allen anderen Beteiligten.

Fotos: Herr Staudt

Berufsfindungsabend 2019

Bilder: Herr Staudt

Äußerungen bzw. Meinungen von Schülerinnen der 8. Und 9. Realschulklassen zu dieser Veranstaltung ( zum Teil gekürzt):

 

Am 20. Februar 2019 um 18.00 Uhr eröffnete Realschulrektorin Frau Nicklas mit einer kurzen Ansprache den diesjährigen Berufsfindungsabend der Maria-Ward-Realschule, der alle zwei Jahre stattfindet. Die 8. Und 9. Klassen der Realschule waren verpflichtend anwesend, die 10. Klassen der Realschule sowie die 9. Und 10. Klassen des Gymnasiums waren herzlichst eingeladen.

Über dreißig verschiedene Firmen, Betriebe, Behörden und Schulen aus der Umgebung waren vertreten und stellten verschiedene Berufe und Berufsfelder vor. Sie boten sehr viele und detaillierte Informationen für die Schülerinnen und deren Eltern durch Informationsstände und Vorträge. Zwischen den Vorträgen hatte man immer genügend Zeit, um sich an zahlreichen Ständen Erkundigungen über den weiteren schulischen oder beruflichen Ausbildungsweg einzuholen. Bei den Vorträgen der Firmen durfte man auch jederzeit Fragen stellen und Meinungen äußern. Für das leibliche Wohl an diesem Abend hatte der Bund der Förderer in der Aula gesorgt.

Für mich war der Abend sehr sinnvoll und informativ und hat mich persönlich weitergebracht. Die BBS Landau hat mir durch ihr angegliedertes Wirtschaftsgymnasium einen guten Weg zum Abitur aufgezeigt. Daimler hat mich durch den Vortrag, in dem viele Wege der Ausbildung und Studiengänge vorgestellt wurden, noch mehr von sich überzeugt. Ich könnte mir sehr gut eine berufliche Zukunft dort vorstellen.

Tamara Cuntz, 9t

 

Mir hat der Berufsfindungsabend sehr gut gefallen. Auch wenn der Themenbereich, in dem ich später einmal arbeiten möchte, leider nicht vertreten war, war es dennoch ein informativer Abend. Die Veranstaltung war gut organisiert und die Betriebe waren prima vorbereitet. Der erste Vortrag, an dem wir teilnahmen, wurde stark überzogen, so dass wir nur noch fünf Minuten Zeit hatten bis zum nächsten Vortrag. Ich habe mich nach diesem Abend für einen zweiten Beruf entschieden, falls mein Traumberuf nicht infrage käme.

Sophie Kopf, 9t

 

Ich fand den Berufsfindungsabend aufschlussreich und hilfreich. Er hat mir geholfen, mich zu entscheiden und neue Berufe zu finden, die mich interessieren (im Bereich Graphik und Design). Ich kann jetzt einige Berufe, die mich vorher interessierten,  ausschließen.

Emely Overhage, 8s

 

Ich fand den Berufsfindungsabend schön gestaltet und auch prima organisiert. Das Einzige, was ich nicht so gut fand, waren die langen Pausen vor und zwischen den Vorträgen. Ansonsten war es schön und es gab viele Auswahlmöglichkeiten. Es war für viele hilfreich, die noch gar keine Vorstellung davon hatten, in welche berufliche Richtung sie einmal gehen möchten.

Emma Nuber, 8s

 

…Ich hätte an diesem Abend die Möglichkeit gehabt, einen Ausbildungsvertrag zu bekommen. Dies lehnte ich aber ab, da ich mir diesen Betrieb noch nicht in einem Praktikum angesehen habe.

Lucie Hilsendegen, 9t

 

Den Berufsfindungsabend fand ich sehr sinnvoll. Der Vortrag der BBS Landau war so überzeugend, dass ich mich entschieden habe, nach der 10. Klasse auf diese Schule zu gehen. Außerdem habe ich durch die Stände gleich zwei Praktikumsstellen erhalten, die ich in den Ferien freiwillig antreten werde. Ich bin froh, dass ich die Ansprechpartner meiner Praktika bereits am Stand kennenlernen konnte. Insgesamt kann ich also sagen, dass sich der Besuch des Berufsfindungsabends für mich mehr als gelohnt hat.

Hannah Klein, 9t

 

…Mein erster Vortag bei der Bundeswehr hat mir sehr gefallen, ich weiß nun, dass es mein Berufswunsch ist, Soldatin auf Zeit zu werden. Mein zweiter Vortrag bei der BBS II LU Polizei ist leider ausgefallen.

Maxima Seibel, 9r

 

Die Vorträge fand ich sehr spannend und interessant. Ich besuchte zwei Vorträge: Vinzentius-Krankenhaus und Bundeswehr. Es war eine gute Idee, dass Getränke und Fingerfood angeboten wurden, denn den vielen Vorträgen zuzuhören, macht hungrig. Von der Zeit her wurde es leider sehr spät.

Lara Bender, 8s

 

Ich fand den Berufsfindungsabend sehr schön und aufschlussreich. Alle Firmen und Behörden haben sich professionell vorbereitet und die Mitarbeiter haben ihr Wissen sehr gut angebracht und eigene Erfahrungen an uns weitergegeben. Der Abend war ein voller Erfolg. Die Atmosphäre fand ich sehr entspannend.

Leni  Winkelblech, 8s

 

Für mich war der Berufsfindungsabend sehr positiv. Die Leute an den einzelnen Ständen haben mich sehr gut beraten und mir sehr geholfen. Man konnte Flyer mitnehmen und alles fragen, was man wissen wollte. …

Melanie Hun, 8s

 

Am Stand des Naturwissenschaftlichen Technikums habe ich mich über die Ausbildung zur Biologielaborantin informiert und wurde positiv bestärkt, in diese Richtung zu gehen. …Von den Ausführungen, die ich am Stand der Deutschen Rentenversicherung erhielt, war ich auch so beeindruckt, dass ich mir vorstellen könnte, dort eine Ausbildung zu machen. Es ist schließlich immer besser, mehrere Optionen zu haben.

Sophie Rottmann, 9t

 

Ich fand den Berufsfindungsabend schon interessant, nur für mich war er nicht so hilfreich, da mich zum einen die vorgestellten Berufe nicht so interessiert haben, und ich zum anderen mein Abitur machen möchte. Ich denke aber für die, die wahrscheinlich kein Abitur machen möchten, war der Abend sehr hilfreich.

Amelie Silbernagel, 9r

 

Die an diesem Abend gesammelten Informationen haben mir gezeigt, dass die Berufe, die ich eigentlich mochte, doch nichts für mich sind. Die  Aufteilung der Vorträge hätte besser bedacht werden können. …

Letizia Liebel, 8r

 

Der Berufsfindungsabend hat mich in meiner Berufswahl weitergebracht. Die Beratungen am Stand der Bundespolizei haben mir gezeigt, welchen Beruf ich wirklich in der Zukunft ausüben möchte: Polizistin. Somit war dieser Abend für mich sehr hilfreich. Ich würde jedem empfehlen, auf solch eine Veranstaltung zu gehen und sich schon früh mit seinem Traumberuf zu beschäftigen.

Julia Daum, 9t

 

Ich finde es gut, dass solch ein Abend von der Schule angeboten wird. Ich habe zwar schon einen genauen Berufswunsch (Physiotherapeutin für Pferde und Hunde), aber für die anderen Schülerinnen ist es eine gute Chance, verschiedene Berufe und Berufsfelder kennenzulernen. Es gab eine große Auswahl von Berufen, über die man Auskunft bekommen konnte.  In manchen Räumen war es leider sehr eng, die Umschau war eher zu lang. Die Uhrzeit fand ich angemessen, aber es gibt Mädchen mit einem langen Rückweg in meiner Klasse, für die es recht spät wurde. Ansonsten war der Abend gut organisiert. Insgesamt ein lohnender Abend ! Einige Schülerinnen haben sogar einen Ausbildungsvertrag oder eine Praktikumsstelle angeboten bekommen, was auch eine tolle Chance ist.

Louisa Schirra, 9t

„Drunter und drüber“

„Drunter und drüber“ ging es am Freitag, den 15. Februar um 19.30 Uhr in der Aula der Maria-Ward-Schule in Landau. Der fächerübergreifend gestaltete Abend stand ganz im Zeichen moderner und experimenteller Ausdrucksformen in den künstlerischen Fächern.

Der Grundkurs Darstellendes Spiel (MSS11, Weidner) setzte Karlheinz Stockhausens Anleitungen zu intuitiver Musik aus dem Werk From the seven days szenisch um. Die Aufforderung des berühmten Komponisten, „nicht zu denken“ oder „nicht mit dem Verstand begreifen zu wollen“, um sich auf etwas ganz Neuartiges einlassen oder gar erst entstehen lassen zu können, half so manchem im Publikum, sich „Unerhörtem“ zu öffnen.

Schließlich erfordert es eine gewisse Offenheit, mit schepperndem Porzellan kombinierte Bechstein-Klänge (wenn nicht als Ohrenschmaus, so doch) als Kunstwerk akzeptieren oder gar genießen zu können. Die eigenen und sehr experimentellen, zum Teil in Zusammenarbeit mit Studierenden der Kompositionsklasse Orm Finnendahl (Musikhochschule Frankfurt) entstandenen Kompositionen der Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Musik (MSS 13, Rosskopp) spannten einen Bogen von instrumentaler Musik, über Alltagsgeräusche bis hin zu Gesang.

Einer der beiden abstrakten Stummfilme des Grundkurses Bildende Kunst (MSS 12, Sauerhöfer) wurde sogar – mal laut, mal leise – vom Publikum live „vertönt“. In einer vielfältigen Ausstellung, die während der langen Pause betrachtet werden konnte, präsentierten die Schülerinnen außerdem Zeichnungen, Collagen, Gemälde, Fotos, Plastiken und Modeentwürfe zum Thema „Drunter und drüber“.

Das Publikum würdigte alle Schüler/innen mit lang anhaltendem Applaus für diesen äußerst abwechslungsreichen Abend voller vielgestaltiger Sinneseindrücke.

Text: Frau Weidner