DELF Niveau A2 im Schuljahr 2018/2019

Auch dieses Schuljahr wurde die DELF-AG wieder von Frau Wenner angeboten.

DELF bedeutet „Diplôme d´études en langue française“ und ist ein international anerkanntes Diplom.

Es wird in den Niveaus A1 bis C2 angeboten.

Dieses Halbjahr wurde Niveau A2 angeboten und absolviert, teilgenommen haben 15 Mädchen aus der 6ten und 7ten Klasse.

Circa 4 Monate haben wir mit Frau Wenner die 4 Bestandteile der DELF-Prüfung, Leseverstehen, Hörverstehen, Textproduktion schriftlich und Textproduktion mündlich geübt (besonders die Telefonnummern beim Hörverstehen waren schwer 😉).

Nachdem wir den ersten Teil der Prüfung, den schriftlichen, an einem Samstag (!!!) in der Schule geschafft hatten, ging es etwa zwei Wochen später per Zug zu der mündlichen Prüfung in Kaiserslautern.

Nach einem kleinen Weg zu Fuß betraten wir total aufgeregt die „heiligen Hallen der DELF-Prüfung“, ein Gymnasium in Kaiserslautern.

Nacheinander wurden wir aus dem Warteraum in einen Vorbereitungsraum gebracht, in dem wir eine Viertelstunde lang Zeit hatten, um uns zwei von vier kurz davor erhaltenen Themen für die Gespräche auszuwählen und uns dazu Notizen zu machen.

In den Prüfungsräumen erwarteten uns sehr nette (echt französische) Prüfer, die sich geduldig unsere auswendig gelernten Vorstellungstexte und den vorbereiteten Text anhörten und mit uns ein Gespräch führten. Die Prüfung ging schneller als gedacht zu Ende, und wir traten die Rückfahrt nach Landau glücklich und zufrieden an.

Das Resultat waren 15 Schülerinnen, die alle mit Erfolg die DELF-Prüfung bestanden haben.

Vielen Dank an Frau Wenner für die Unterstützung und die Geduld bei besagten Telefonnummern 😊.

Text: Luisa Köllmer

 

Une rencontre franco-allemande mal anders

-Erfahrungsbericht zu einem nicht typischen Schüleraustausch-

In diesem Schuljahr fand eine Drittortbegegnung, eine sogenannte rencontre en tiers lieu, mit unserer Partnerschule der Sainte Philomène aus Haguenau statt. Dies bedeutet, dass wir keinen festen Austauschpartner bzw. eine Gastfamilie hatten, die wir besuchten, sondern wir trafen uns mit den französischen Schülern vom 6. bis zum 10. Mai 2019 in der Jugendherberge in Baden-Baden.

Nachdem wir alle am Montag angekommen sind, besichtigten wir nach einigen Kennenlernspielen Baden-Baden. Die Stadterkundung schlossen wir mit einem Besuch des Bowlingcenters ab. Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Zug nach Strasbourg, um dort eine Bootsfahrt auf der Ill und eine Fotorallye zu machen. Am Mittwoch ging es nach Freiburg, wo wir nicht nur ein jeu de piste, eine Schatzsuche, im botanischen Garten machten, sondern auch die Stadt mit einer Rallye erkundeten. Am nächsten Tag besichtigten wir Colmar und besuchten das Museum „Unterlinden“. Den Nachmittag schlossen wir mit einem Tauschspiel in der Innenstadt ab. Alle gemeinsamen Aktivitäten fanden natürlich in zusammengesetzten Teams statt, so dass wir unsere Französisch-Kenntnisse und die französischen Schüler ihre Deutsch-Kenntnisse unter Beweis stellen konnten J Am Freitag ging es für uns auch schon wieder mit vielen schönen Erinnerungen an unsere rencontre franco-allemande nach Hause.

Text: die Schülerinnen der 9A F1

Frauen bringen Frauen auf den Weg

Am Ehemaligentag, 21.09.2019, fand zum dritten Mal die Veranstaltung „Frauen bringen Frauen auf den Weg“ statt.

Was ist das Besondere an dem Event? Es sind nicht die Firmen oder Universitäten, die ihre Vertreter schicken, sondern Frauen, die auch persönlich viel mit dieser Schule verbindet: Ehemalige beider Schularten unterschiedlichster Abschlussjahrgänge stellen sich ihrer „alten“ Schule als Mentorinnen zur Verfügung und berichten in lockeren Gesprächsrunden interessierten Schülerinnen der Stufen 10 bis 13 von ihrer derzeitigen Ausbildung oder Studiengang sowie ihren Erfahrungen in der Berufswelt. Insgesamt waren durch die mehr als 60 Ehemaligen 19 Berufsgruppen vertreten.
Während der zwischen den Gesprächsblöcken eingeplanten Pause nutzten die Ehemaligen bei einer Tasse Kaffee oder Tee die Gelegenheit zu einem Austausch mit ihren früheren Mitschülerinnen bzw. „Fach“kolleginnen.

Obwohl es für die derzeitigen Schülerinnen ein freiwilliges Angebot ist, nutzen sehr viele diese individuelle Berufsinformation.

Hier einige Schülerinnenstimmen, die uns darin bestärken, dass dies eine wirklich geglückte Berufsinformationsveranstaltung war:

„Frauen bringen Frauen auf den Weg  hat zum einen großen Spaß gemacht, weil man ins Gespräch mit den ehemaligen Schülerinnen kam und zum anderen war es sehr bereichernd, da man einen breit gefächerten Einblick in die Arbeit von ihnen bekommen hat. Es war ein gelungenes Event mit einer tollen Atmosphäre, ich würde jeder Zeit wieder daran teilnehmen.“

„Bei der Veranstaltung „Frauen bringen Frauen auf den Weg“ berichteten ehemalige Maria-Ward Schülerinnen von ihrem Beruf und Studium. Egal ob man schon  einen konkreten Berufswunsch hat und sich nur zusätzliche Informationen beschaffen wollte oder einfach Neues über eher unbekanntere und interessante Berufe lernen wollte – hier wurde man fündig.  Von Forstwissenschaft über Psychologie bis hin zu Lehramt wurden so viele Studiengänge und Berufe vorgestellt, dass es teilweise schwer war sich zu entscheiden für welche Bereiche man sich am meisten interessiert. Auf der eigens für diese Veranstaltung eingerichteten Internetseite hatten Schülerinnen die Möglichkeit sich für höchstens vier Vorträge anzumelden. Allerdings wurden nicht nur bestimmte Berufe vorgestellt, man konnte auch jederzeit konkrete Fragen stellen.“

Was diese Berufsvorstellung so besonders macht ist, dass es sich hier nicht um Angestellte einer Firma handelt, die vielleicht nur neue Mitarbeiter anwerben wollen, sondern um ehemalige Maria-Ward-Schülerinnen, die wissen, wie es sich anfühlt kurz vor dem Abitur zu stehen und sich der Frage stellen zu müssen, was sie eigentlich später mit ihrem Leben anfangen wollen.“

Wir freuen uns, dass der Tag so positiven Anklang gefunden hat und danken allen Beteiligten, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Vielleicht, so hoffen wir, hat die eine und auch die andere MWS Schülerin dabei ihre Möglichkeit entdeckt und  wurde so auf den Weg gebracht.

Text: Stefanie Gräser & Dr. Susanne Pleus

Fotos: Myriam Ernst

Geschichtsexkursion zum Hambacher Schloss

Am Mittwoch unmittelbar nach den Herbstferien rückte die schon länger geplante Exkursion in Sichtweite.

So machten wir, der Leistungskurs Geschichte der MSS 12, uns morgens nach einer kleinen Besprechung im Klassenzimmer auf den Weg zum Bahnhof, von wo wir mit Bus und Bahn unserem Zielort immer näher rückten.

Die letzten hundert Meter bis ganz nach oben auf das Hambacher Schloss erklommen wir ganz traditionell zu Fuß.

Trotz des windigen und frischen Wetters, oben angekommen verzauberte die Aussicht über die Rheinebene uns mächtig. Davon losgerissen starteten wir für die darauffolgenden Stunden eine Erkundung auf eigene Faust.

Zu sehen gab es die Räumlichkeiten des Schosses, zu denen ein Saal für Konzerte und andere Veranstaltungen diente so wie ein Trauungssaal. Noch ein paar Stufen später standen wir unvermittelt in der Ausstellung über diesen ebenso geschichtsträchtigen Ort, welcher heute und in Zukunft nicht an Aktualität einbüßt.

Dargelegt bekamen die Besucher der Ausstellung die politische und gesellschaftliche Lage in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Zusammenhang mit dem wohl ausschlaggebendsten Zeitpunkt in der der Geschichte des Hambacher Schlosses, dem Hambacher Fest von 1832.

Durch den interaktiven Stil der Exposition wurden die Forderungen nach Einheit, Pressefreiheit, Versammlungs- und Meinungsfreiheit so wie die Gleichstellung der Frauen einprägsam verdeutlicht.

Selbstverständlich konnten wir uns die Anprobe der zeitgenössischen Moden nicht entgehen lassen und schlüpften kurzer Hand in ein anderes Jahrhundert.

Doch schon bald neigte sich unser Besuch dem Ende zu bevor wir jedoch und um viele Impressionen reicher  den Heimweg antraten beschrifteten Wir einige Postkarten des Schlosses welche dazu dienten eine Botschaft für die nachfolgenden Besucher zu hinterlassen.

Text: Keoma Klos & Bernadette Rinck

Frau Biehler stellt sich vor

Ich heiße Birte Biehler und unterrichte seit August 2019 Sport an unserer Maria-Ward Schule in Landau. Tatsächlich ist das ein „Heimkommen“ für mich, da ich eine Ehemalige MWSlerin bin.

Nachdem ich mein Grundstudium an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz absolviert habe, bin ich nach Australien ausgewandert und habe dort an der Universität von Süd Australien (Uni SA) mein Lehramtsstudium beendet. Ich freue mich nach nun zehn Jahren wieder hier in Landau anzukommen.

Private vertreibe ich mir liebend gerne die Zeit mit Yoga und einer leckeren Tasse Hot Chocolate. Meine große Leidenschaft jedoch bleibt das Handballspielen, dieses habe ich in den letzten Jahren mit Beachhandball auffrischen dürfen.

Trotz meinen weitgefassten Reisen muss ich zugeben, daheim ist es am schönsten und ich freue mich auf viele wunderbare Momente mit den Mädels an der MWS.

Lieben Gruß,
Birte Biehler

 


	

Einladung Ehemaligentag am 21. September 2019

Die Maria-Ward-Schule lädt am 21. September 2019 von 14:30 Uhr bis 17 Uhr alle Ehemaligen zu dem traditionellen Nachmittag der Begegnung ein. Die Jubiläumsjahrgänge und Gäste des Ehemaligentreffens werden in den Räumlichkeiten des A-Baus und des Speisesaals bewirtet. Eine Anmeldung von Gruppen (Jubiläumsklassen, Kursen, …) für den Ehemaligentag wird über das Sekretariat bis zum 13.09.2019 erbeten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an der MWS und einen schönen Nachmittag!

Landeswettbewerb Leben mit Chemie 2019

Die Zaubermaler standen im Fokus des diesjährigen Landeswettbewerbs Leben mit Chemie, an dem sich 98 Schulen aus Rheinland-Pfalz beteiligten. Die Maria-Ward-Schule ging zum 11. Mal mit 147 Schülerinnen der 6. Klassen sowie 9. und 10. Klassen an den Start.

Sie holten mit ihren tollen Ausarbeitungen zu dem Thema zum 8. Mal den Schulpreis (100 € für die Chemiesammlung).

Die Einzelleistungen in diesem Jahr übertreffen die Leistungen der Vorjahre:

20 Schülerinnen erzielten eine Auszeichnung – eine Ehrenurkunde

mit einem Buchpreis (30€):

Klasse 6b Klasse 6c Klasse 6e Klasse 6f
Lucy Benzinger

Mali Hartard

Alina Hecker

Amelie Kiefer

Luisa Köllmer

Finja Kotschenreuther

Klara Hasselwander

Ester Hust

Lisa Meyer

Hannah Schopp

 

Lina Heintz

Mila Helbling

Miriam Keppler

Ella Kerner

Moira Schmitz

Klasse 9a Klasse 9t Klasse 10a
Lisa-Sophie Kuhn

Sophia Preßler

Sophie Kopf Barbara Grüne

Elisa Sutter

 

27 Schülerinnen bekamen eine Ehrenurkunde verliehen:

Klasse 6a Klasse 6b Klasse 6c Klasse 6d
Irmak Colak

Patricia Erxleben

Alina Hahn

Martha Hornung

Leni Kopf

Hannah Trafoier

Kim-Sophie Winkler

Arina Wolf

Janina Braun

Romina Kattner

Johanna Klein

Inken Masing

Maya Porzelt

Marlene Schmitzer

 

Johanna Dächert

Eva Hofmann

Johanna Meßmer

 

 

Paula Passon
Klasse 6e Klasse 9c
Kyra Benzinger

Marlene Sutter

Theresa Schmid

 

Zoe Bauchhenß

Laura Braun

Marie Jacoby

Celina Wahl

Leonie Wahl

Katrin Wiedmann

Weitere 74 Siegerurkunden, 16 Teilnahmeurkunden und 10 Teilnahmebestätigungen machen den Erfolg komplett!

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen des Wettbewerbs !!

Ein großes Dankeschön für ihr Engagement und Betreuung des Wettbewerbs geht an die Nawi-LehrerInnen der 6. Klassenstufe: Frau Bültermann, Herr Koch, Frau Pfalzgraf, Herr Stichler, Frau Dr. Wienold und Frau Zoller!

Text: Dr. Susanne Pleus

 

 

Feuer & Flamme – MINT-Projekt

Mit Feuer & Flamme und Pippi MINT-Strumpf: Schülerinnen der Klasse 9c lehren Vorschulkinder!!

Die Schülerinnen präsentieren ihre gesammelten Erfahrungen beim Experimentieren mit Vorschulkindern der Kitas St. Josef in Herxheim und Peter & Paul in Edesheim am 29.05.2019 beim Science Fair Festival an der Uni Landau auf dem Campus Landau zum diesjährigen Thema „Effekte“.

Titel des angemeldeten Projektes: „Feuer & Flamme – faszinierend aber alles andere als Effekthascherei!“ Wir freuen uns über Eure Unterstützung ab 14 Uhr!! Kommt vorbei und staunt ….

Hier einige schöne Impressionen:

 

Ist das Musik oder kann das weg?

Wenn man als Kind anfängt, ein Instrument zu spielen, klingt das erstmal nicht nach Musik, sondern eher nach einer Reihe undefinierbarer und manchmal schmerzhafter Geräusche. Unser jahrelanges Üben und das Studieren von über 1500 Jahren Musikgeschichte im Musik-Leistungskurs hatten eigentlich immer zum Ziel, diese in möglichst musikalische Klänge zu verwandeln. Als wir aber in der 13. Klasse anfingen, uns mit Neuer Musik zu beschäftigen, wurde unser Verständnis von „musikalisch“ grundlegend erschüttert: Wir hörten Werke von Schönberg, Berg & co…. Und das war erst der Anfang! Auf deren Zwölftonmusik folgten Cluster, Klangcollagen und Vierteltöne. Noch mehr auf die Probe gestellt wurde unser traditionell geprägtes Gehör auf unserer letzten gemeinsamen Fahrt mit unserem Kurs nach Frankfurt. Dort beschäftigten wir uns vom 6.-8. Februar im Tonstudio der Hochschule unter der Leitung von Orm Finnendahl, Professor für Komposition und selbst zeitgenössischer Komponist, mit elektronischen Klängen. Die Ergebnisse präsentierten wir eine Woche später bei der Vorstellung „Drunter und Drüber“ in der Aula der Maria-Ward-Schule.

Als wir am Mittwochabend zum ersten Mal gespannt das Studio betraten, wurden wir bereits von Orm Finnendahl und drei seiner Kompositionsstudenten erwartet. Einer von ihnen, Camilo Bornstein, hat im Rahmen seines Studiums ein Vierteltonstück komponiert, welches einige von uns bereits geübt hatten und in den folgenden Tagen unter seiner Leitung perfektionieren würden. Um einen ersten Eindruck von elektronischen Kompositionen zu gewinnen, hörten wir aber zunächst ein Acht-Kanal-Stück: Acht um den Zuhörer positionierte Lautsprecher spielen verschiedene Klänge, die ein beeindruckendes Gesamtbild ergeben. Das Stück, welches wir hörten, ist ausschließlich aus Sprachaufnahmen entstanden. Der Komponist verarbeitete diese, indem er sie segmentierte und auf verschiedene Lautsprecher verteilte, sodass ein dreidimensionales Hörerlebnis entsteht.

Weiter in die Welt der elektronischen Klänge führte uns das Stück „Flock“ von Orm Finnendahl, bei dem in einer Computersimulation das Schwarmverhalten von Tieren dargestellt und in Klänge übersetzt wird. Beim Anhören kam irgendwann die zentrale Frage auf: Ist das Musik oder kann das weg? Im Laufe unserer Arbeit an eigenen Projekten würden wir immer wieder auf diese Frage stoßen.

Am nächsten Morgen begannen wir, an diesen zu arbeiten: Zu dem Motto „Drunter und Drüber“ hatte der Grundkurs Bildende Kunst aus der MSS12 zwei Kurzfilme gedreht, die wir vertonen sollten. Für einen der beiden Filme benutzten wir ein im Studio vorhandenes Klangverarbeitungsprogramm, das live Eingespieltes durch Überlagerung und Veränderung von Geschwindigkeit und Tonhöhe verfremdet. Dafür benutzten wir mitgebrachte Instrumente und experimentierten auch mit Gesang, Sprache und diversen Geräuschen. Für uns war es sehr spannend, diese Kompositionstechnik auszuprobieren und ihre Möglichkeiten kennenzulernen – Dennoch stießen wir auch auf die Grenzen dieser Methode, da man hier sehr an das Programm gebunden ist. Die Kreativität, die Musik ausmacht, war auf den ersten Blick nicht so präsent wie beim konventionellen Komponieren. Bereits im Vorfeld hatten wir uns aber kreativ mit Neuer Musik auseinandergesetzt und selbst in Gruppenarbeit eigene Stücke für unser Konzert kreiert. Am Nachmittag nutzten wir die Chance, von einem Professor für Komposition konstruktive Kritik und damit auch neue Denkanstöße zu erhalten: Orm Finnendahl hörte sich alle unsere Stücke an und gab uns sein professionelles Feedback.

Am Abend waren wir alle sehr beeindruckt und inspiriert von den neuen Erfahrungen und voller Ideen für unsere weitere Arbeit an den Projekten, trotzdem sehnten wir uns auch ein wenig nach uns vertrauterer Musik. Zum Glück besuchten wir ein Konzert in der Alten Oper Frankfurt: Dort erwarteten uns Werke von Johannes Brahms und Béla Bartók – Selbst dessen Musik, die für einige von uns zuvor doch etwas zu modern war, erschien uns plötzlich wie erlösende Harmonien.

Nachdem wir am Ende eines musikalisch vielfältigen Tages zur Jugendherberge zurückgekehrt waren, war der letzte Abend unserer Fahrt aber noch lange nicht zu Ende. Nach einem Abstecher in eine lokale Bar ließen wir den Abend noch gemeinsam in der Jugendherberge bei Spielen, Süßigkeitenresten und (natürlich nicht-alkoholischen) Drinks ausklingen.

In unseren letzten Stunden im Studio am nächsten Vormittag gingen wir zum kreativeren Teil über: Wir unterlegten den Film mit den zuvor aufgenommenen Klängen und konnten beim Konzipieren der Vertonung unsere Vorstellungen und Ideen umsetzten. Noch kreativer sollte es bei der Vertonung des zweiten Filmes werden. Wir überlegten uns ein Konzept nach dem wir die Bilder beim Konzert improvisatorisch in Musik umsetzen könnten. Die letzten Feinschliffe wurden auch beim Stück „Aggregation und Dispersion“ von Camilo Bornstein vorgenommen.

So konnten wir gut vorbereitet und voller Vorfreude auf unser Konzert in der nächsten Woche zurück nach Hause fahren. Die Beantwortung der Frage „Ist das Musik oder kann das weg?“ fällt uns trotz allem aber noch schwer: Wir sind uns immer noch nicht ganz einig, ob das Musik ist – aber weg kann es sicher nicht.

Text: Lena Dittrich und Tabea Brummer (MSS 13)
Bilder: Sabrina Schwind (MSS 13)