Geschichtsexkursion zum Hambacher Schloss

Am Mittwoch unmittelbar nach den Herbstferien rückte die schon länger geplante Exkursion in Sichtweite.

So machten wir, der Leistungskurs Geschichte der MSS 12, uns morgens nach einer kleinen Besprechung im Klassenzimmer auf den Weg zum Bahnhof, von wo wir mit Bus und Bahn unserem Zielort immer näher rückten.

Die letzten hundert Meter bis ganz nach oben auf das Hambacher Schloss erklommen wir ganz traditionell zu Fuß.

Trotz des windigen und frischen Wetters, oben angekommen verzauberte die Aussicht über die Rheinebene uns mächtig. Davon losgerissen starteten wir für die darauffolgenden Stunden eine Erkundung auf eigene Faust.

Zu sehen gab es die Räumlichkeiten des Schosses, zu denen ein Saal für Konzerte und andere Veranstaltungen diente so wie ein Trauungssaal. Noch ein paar Stufen später standen wir unvermittelt in der Ausstellung über diesen ebenso geschichtsträchtigen Ort, welcher heute und in Zukunft nicht an Aktualität einbüßt.

Dargelegt bekamen die Besucher der Ausstellung die politische und gesellschaftliche Lage in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Zusammenhang mit dem wohl ausschlaggebendsten Zeitpunkt in der der Geschichte des Hambacher Schlosses, dem Hambacher Fest von 1832.

Durch den interaktiven Stil der Exposition wurden die Forderungen nach Einheit, Pressefreiheit, Versammlungs- und Meinungsfreiheit so wie die Gleichstellung der Frauen einprägsam verdeutlicht.

Selbstverständlich konnten wir uns die Anprobe der zeitgenössischen Moden nicht entgehen lassen und schlüpften kurzer Hand in ein anderes Jahrhundert.

Doch schon bald neigte sich unser Besuch dem Ende zu bevor wir jedoch und um viele Impressionen reicher  den Heimweg antraten beschrifteten Wir einige Postkarten des Schlosses welche dazu dienten eine Botschaft für die nachfolgenden Besucher zu hinterlassen.

Text: Keoma Klos & Bernadette Rinck